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Praxisbericht zur Casio Exilim EX-FH25

Öffnet man erstmals den Karton der Casio Exilim EX-FH25, könnte man zunächst glauben, der Hersteller hätte vergessen, das Akku-Ladegerät einzupacken. Dem ist aber natürlich nicht so. Die Digitalkamera ist eine der mittlerweile seltenen Exemplare, die ihre Energieversorgung aus vier AA-Akkus oder Alkalibatterien sicherstellt - dem Siegeszug des Li-Ionen-Akkus zum Trotz. Dies stellt jedoch keinen Nachteil daran, denn „Nachschub“ bekommt man im Notfall dann am Laden um die Ecke. Die Ergonomie der Casio Exilim EX-FH25 ist genau wie bei ihrer älteren Schwester - der Casio Exilim EX-FH20 - sehr gut. Der Handgriff ist schön groß ausgeformt und bietet auf der Kamerarückseite dem Daumen ebenfalls sehr guten Halt. Die Anordnung der Bedienelemente ist übersichtlich und wirft keinerlei Fragen durch unzählige Doppel-Belegungen auf. Jedoch fehlt die Beschriftung des Steuerkreuzes und allgemein könnte die Qualität des Gehäuses etwas hochwertiger sein. Die Druckpunkte des Auslösers sind angenehm spürbar und liefern eine gute Rückmeldung. Die Zoom-Wippe erlaubt das ändern der Brennweite in zwei Geschwindigkeiten. Die Brennweiten von 26mm bis 520mm (KB äquivalent) lassen sich in ca. 33 Stufen einstellen. Das ist fein genug, um stets den richtigen Bildausschnitt wählen zu können.

Gut gefallen hat uns der an der Seite untergebrachte Speicherkartenslot. Das Entnehmen der SD(HC)-Karte - auch wenn die Digitalkamera auf ein Stativ montiert ist - ist daher kein Problem. Gespart wurde leider am Stativgewinde, es ist aus Kunststoff gefertigt.

Der Pop-Up-Blitz der Casio Exilim EX-FH25 ist mechanisch verriegelt und klappt somit nicht automatisch aus, wenn der Belichtungsmesser nach mehr Licht verlangt. Andererseits weis der Fotograf so sofort: Ist der Blitz eingeklappt, wir er definitiv nicht ausgelöst. Das Display bietet gute Einblickwinkel. Das Fotografieren in Vogel- oder Froschperspektive ist kein Problem. Einen eher weniger positiven Eindruck liefert der mit 230.400 Pixeln auflösende elektronische Sucher. Er ist etwas klein geraten und wirkt beim Durchschauen etwas unscharf. In manchen Situationen aber immer noch besser als keinen separaten Sucher zu haben. Das Modus-Wählrad der Kamera ist gewöhnungsbedürftig. Anders als bei den meisten Digitalkameras bietet es weder Motivprogramme (bei Casio Best Shot genannt) noch die automatischen oder manuellen Modi zur Wahl. Hier stehen der HD-/Standard-Videomodus, High-Speed-Videomodus, Automatikmodus, High-Speed-Serienbildmodus und die Blitz-Serie zur Auswahl. Die Modi A (Blendenvorwahl), S (Zeitvorwahl), M (manuelle Auswahl) werden über das Schnellmenü, durch Druck auf die SET-Taste erreicht.

Die Stärke der Casio Exilim EX-FH25 liegt eben in der Geschwindigkeit. Beim High-Speed-Serienbildmodus lässt die Kamera die Wahl zwischen den Bildraten 1, 3, 5, 10, 15, 30 oder 40 Bildern pro Sekunde. Allerdings alles mit einer maximalen Auflösung von nur 9 statt 10 Megapixeln. Auch die Anzahl der maximal aufeinander folgenden Aufnahmen einer Serie kann zwischen 5, 10, 20 und 30 Bildern bestimmt werden. Wählt man zusätzlich eine Anzahl an Aufnahmen für die Vorweg-Auslösung aus, werden bereits vor dem Betätigen des Auslösers Bilder im internen Speicher und dann auf der SD(HC)-Karte abgelegt. Die Highspeed-Serie ist allerdings nicht im RAW+JPG-Modus möglich. Auch eine Blitzserie ist für die Super-Zoom-Bridgekamera kein Problem. Hier kann der Benutzer selbst wählen, wie viele Bilder pro Sekunde er schießen möchte – ein, drei oder fünf Bilder pro Sekunde sind möglich. Die maximale Anzahl an Bildern lässt sich auf 3, 5, 7 oder 10 begrenzen.

Noch beeindruckender als die Serienbilder sind die High-Speed-Videos. Beginnend bei 120 Bildern/Sekunde (640x480 Pixel) sind auch Bildraten von 240 Bildern/Sekunde (448x336 Pixel), 420 Bildern/Sekunde (224x168 Pixel) und sogar 1.000 Bilder/Sekunde (224x64 Pixel) möglich. Sie werden natürlich ohne Ton aufgezeichnet. Schon mit den niedrigen Bildraten lassen sich imposante Filmchen drehen (siehe unsere Beispielvideos).

Die Qualität der HD-Videoaufnahme können wir als gut bewerten. Bei guten bis sehr guten Lichtverhältnissen ist praktisch kein Bildrauschen wahrnehmbar. Auch bei schlechten Lichtverhältnissen, bei Innenaufnahme oder Abenddämmerung, ist das Bildrauschen auf einem sehr niedrigen Niveau. Hier können wir der Casio Exilim EX-FH25 überdurchschnittlich gute Noten in der Bridgekamera-Klasse bescheinigen. Bei der Tonqualität verhält es sich ähnlich. Zwar wird der Ton nur in mono aufgenommen, dass aufgezeichnete Spektrum ist aber ausreichend für ein angenehmes Klangbild.

Ein Praxisbericht von:

Claus Bomba

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