Einleitung
Die Kamera
Technik
Datenblatt
Geschwindigkeit
Bildqualität
Bildstabilisator
Abbildungsleistung
Farbwiedergabe
Beispielaufnahmen
Praxisbericht
Fazit
Es folgen die besonderen Merkmale und Eigenschaften der Kamera.
Ganz im Retro-Look gehalten ist FujiFilms X20. Das Metallgehäuse und die Lederoptik erinnern an Kameras aus vergangenen Zeiten und dürften daher vor allem eine etwas ältere Zielgruppe ansprechen. Auf alt getrimmt ist allerdings nur das Äußere, denn im Inneren hat die X20 neueste Technik zu bieten.
Der X-Trans-CMOS-II-Sensor ist 2/3,0 Zoll groß, löst 12 Megapixel auf und lässt sich zwischen ISO 100 und ISO 12.800 einstellen. Das 4-fach-Zoomobjektiv bietet eine kleinbildäquivalente Brennweite von 28 bis 112 Millimeter und fällt mit einer Offenblende von F2,0 bis F2,8 sehr lichtstark aus.
Vieles Wichtige in Reichweite: Neben dem Fotoauslöser und dem Programm-Wählrad kann auf der Kameraoberseite auch noch die Belichtungskorrektur eingestellt werden. Außerdem lässt sich eine Funktion per Fn-Taste aufrufen.
Beim lichtstarken Objektiv der FujiFilm X20 ist es nicht verwunderlich, dass die Digitalkamera alles anders als kompakt ausfällt. Selbst bei eingefahrenem Objektiv ist die Kamera knapp 5,5 Zentimeter tief, bei maximaler Brennweite nimmt sie über acht Zentimeter in Anspruch. Gezoomt wird manuell per Objektivring.
Links neben dem Display lassen sich der Wiedergabemodus aufrufen, die Belichtungsmessung, die Bildfolge und der Weißabgleich einstellen. Zudem kann im Wiedergabemodus in die Bilder hinein- und herausgezoomt werden.
Rechts wurden zwei Wählräder positioniert, gibt es eine Taste zur Fokus- bzw. Belichtungsspeicherung und Tasten für die Displayeinstellung sowie für das Quick-Menü.
Für eine Kompaktkamera fällt die FujiFilm X20 mit 351 Gramm relativ schwer aus, zudem ist die Kamera nicht mehr wirklich kompakt.
Die X20 besitzt als eines von wenigen Kompaktkameras einen optischen Sucher. Dieser wird allerdings durch eingeblendete Informationen ergänzt, die eine sinnvolle alleinige Nutzung des Suchers ermöglichen.
Der Blitz klappt bei Bedarf aus dem Kameragehäuse heraus und senkt durch seine leicht erhöhte Position die Rote-Augen-Gefahr – wenn auch nur wenig.
Über den Blitzschuh lassen sich externe Blitzgeräte mit der FujiFilm X20 verbinden.
Auf der Unterseite der Kamera befindet sich das kombinierte Akku- und Speicherkartenfach. Hier erhält man den Zugriff auf den 1.000 mAh starken Akku (Typ: Np-50) und die SD-/SDHC- oder SDXC-Speicherkarte. Auch große Speicherkarten, wie diese SanDisk Extreme Pro (Class 10, 95 MByte/s) mit 64 GByte bereitete im Test keine Probleme.
Über den HDMI-Anschluss kann die FujiFilm X20 Bilder und Videos auf TV-Geräten oder anderen externen Monitoren wiedergeben, der Micro-USB-Port dient zur Datenübertragung auf einen Computer.
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