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Praxisbericht zur Nikon Coolpix AW120

Äußerlich halten sich die Veränderungen der Nikon Coolpix AW120 (Datenblatt) im Vergleich zum Vorgänger Nikon Coolpix AW110 (Testbericht) in sehr engen Grenzen. Die Abmessungen fallen nahezu identisch aus, das Gewicht ist mit knapp 20g allerdings etwas höher. Die Bedienelemente auf der Rückseite wurden zudem etwas anders gestaltet. Während bei der Nikon Coolpix AW110 neben zwei Wippen ein quadratisches Steuerkreuz zum Einsatz kam, ist das Steuerkreuz bei der AW120 kreisförmig gestaltet und die Wippen wurden jeweils durch einzelne Tasten ersetzt. Die Outdoorkamera lässt sich dadurch aus unserer Sicht etwas besser bedienen, auch wenn die Tasten nur relativ kleine Abmessungen besitzen. Die Verarbeitungsqualität des Kameragehäuses fällt gut aus, die Frontplatte aus Metall und das verwendete Kunststoffmaterial sind hochwertig. Dass die Oberflächen sehr glatt sind, geht allerdings auf Kosten des Handlings. Richtig sicher liegt die Nikon Coolpix AW120 nicht in der Hand. Auch die Daumenablage auf der Rückseite ist dürftig, sie besteht lediglich aus Plastik und bietet daher nur wenig Halt. Hier wäre der Einsatz eines anderen Materials sinnvoller gewesen.

Wie die meisten Outdoorkameras muss auch die Nikon Coolpix AW120 (Technik) ohne manuelle oder halb automatische Programme auskommen. Nikon setzt stattdessen auf eine Einfachautomatik, 19 Szenenmodi („Innenaufnahme“, „Strand“, „Einfach-Panorama“, …), elf Kreativfilter („High Key“, „Pop“, „Cross-Entwicklung“, …) sowie einen speziellen Smart-Porträt-Modus. Während bei diesen Programmen die meisten fotografischen Optionen der Kamera vorbehalten bleiben, lassen sich im Modus „Automatik“ unter anderem die Sensorempfindlichkeit, der AF-Betrieb oder auch der Weißabgleich vorgeben. Eingestellt werden die Fotoprogramme bei der Nikon Coolpix AW120 (Bildqualität) etwas unüblich per „Scene“-Taste und nicht per Wählrad. Einen Nachteil hat man dadurch aber nicht. Weitere Einstellungen sind über das fünfteilige Menü möglich (Foto, Video, WiFi, GPS, Einstellungen möglich). Dieses ist größtenteils aufgeräumt und gut strukturiert Menü.

Beim Autofokus hat man die Wahl zwischen der Einzel-Fokussierung (AF-S), der permanenten Fokussierung (AF-F) oder der Vorfokussierung (Pre-AF). Zudem lässt sich bei der Nikon Coolpix AW120 (Geschwindigkeit) auch die Messfeldvorwahl zwischen "Porträt-Autofokus", "Motivverfolgungs-AF", "AF-Zielsuche", "Mitten-AF" sowie manuell vornehmen. Bei letzterer Option kann das AF-Feld in der Bildmitte frei verschoben werden, was das Scharfstellen in einigen Situationen deutlich erleichtern kann. Sehr gut gefällt uns an der Coolpix AW120 der Makromodus mit einer Naheinstellgrenze von nur einem Zentimeter. Damit lassen sich selbst sehr kleine Motive ordentlich vergrößern.

Die Belichtungsmessung bietet weniger Optionen. Ohne Digitalzoom steht nur die Matrixmessung zur Verfügung, wer digital bis zu 2-fach vergrößert, nutzt die mittenbetonte Messung und ab zweifacher Vergrößerung kommt die Spotmessung zum Einsatz. Die Belichtungszeit (4 Sekunden bis 1/1.500 Sekunde, sowie 1/4.000 Sekunde bei Serienaufnahmen) lässt sich nicht vorgeben, einzig über die Belichtungskorrektur (+- 2 EV) kann man darauf etwas Einfluss nehmen.

Die Auflösung des Displays hat Nikon im Vergleich zum direkten Vorgänger Nikon Coolpix AW110 (Testbericht) von 614.000 auf 921.000 Subpixel angehoben. Daher besitzt die Nikon Coolpix AW120 (Technik) ein sehr scharfes LCD. Ebenso lobenswert sind die großen Einblickwinkel.

Bei der Videoaufnahme in Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) kann man sich für 25 bzw. 30 Vollbilder oder 50 bzw. 60 Halbbilder pro Sekunde entscheiden. Bis zu 30 Vollbilder pro Sekunde lassen sich zudem bei 1.280 x 720 und 640 x 480 Pixel festhalten. Zeitlupenaufnahmen sind mit bis zu 240 Vollbildern pro Sekunde (320 x 240 Pixel) möglich, Zeitrafferaufnahmen bei 1.920 x 1.080 mit 12,5 Bildern pro Sekunde. Der Autofokus stellt beim Filmen relativ schnell und auch treffsicher scharf, der Bildstabilisator verringert Verwacklungen effizient. Leise und ruckelfrei agiert das optische Zoom. Die Bildqualität der Videos ist gut, die Tonaufnahme des Stereomikrofons etwas dumpf aber noch akzeptabel. Manuelle Optionen gibt es bis auf den Fokusmodus und die Messfeldwahl im Videomodus leider keine. Wie immer können Sie die Videos mit unseren Beispielaufnahmen selbst beurteilen.

Ein Praxisbericht von:

Thomas Kniess

*Diese Links führen zu Amazon- oder anderen Online-Angeboten, keine Verfügbarkeitsgarantie, keine Garantie auf günstigsten Preis, Preise können variieren, Preise inkl. MwSt. / evtl. zzgl. Versandkosten, alle Angaben ohne Gewähr.
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