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Praxisbericht zur Nikon D5300

In unserem Hands-On-Video der Nikon D5300 gehen wir auf alle Tasten und Wählräder der DSLR Kamera ein, außerdem zeigen wir Ihnen, wie Sie die Spiegelreflexkamera per WLAN fernsteuern können.

Das Kameragehäuse der Nikon D5300 (Datenblatt) fällt kompakt aus, liegt aber doch gut in der Hand. Der Handgriff ist gummiert, auf der Rückseite der Digitalkamera gibt es eine größere Ablagefläche für den Daumen. Bei größeren Händen oder schwereren Objektiven kann der Wunsch nach einem zusätzlichen Batteriegriff jedoch aufkommen. Als Gehäusematerial setzt Nikon auf einen mit Kohlefaser verstärkten Kunststoff, dieser soll die Konstruktion unempfindlicher gegen äußere Einflüsse machen.

Auf dem Handgriff und damit in direkter Reichweite des Zeigefingers werden Videos gestartet, wird das Display aktiviert und die Belichtungskorrektur (in -/+ 5 Stufen) aufgerufen. Die Tasten fallen nur mittelgroß bis klein aus, sie dürften auf jeden Fall noch etwas größer sein. Die Einstellräder besitzen einen angenehmen Widerstand und lassen sich gut drehen.

Auf dem Programmwählrad hat Nikon bei der D5300 (Bildqualität) 13 Fotoprogramme platziert. Dazu gehören die PSAM-Modi, die Vollautomatik und neun Effektfilter („Miniatureffekt“, „Selektive Farbe“, „HDR-Gemälde“, …). Ebenso lassen sich fünf Szenen-Modi („Landschaft“, „Sport“, „Kinder“, …) direkt erreichen und elf weitere können über das „Scene“-Programm eingestellt werden. Gut für Anfänger: Mit der „Blitz-Aus“-Automatik kann das Ausklappen des Blitzes bei der automatischen Belichtung verhindert werden. Individualisieren lassen sich bei der Nikon D5300 (Geschwindigkeit) jedoch lediglich zwei Tasten. Zum einen kann die Fn-Taste, die sich links unter dem Blitz befindet, mit zehn Funktionen („Bildqualität“, „HDR“, „Wi-Fi“, …) belegt werden, zum anderen bietet die AE-L/AF-L-Taste auf der Rückseite der Kamera fünf Optionen („Belichtung und Fokus speichern“, „Belichtung speichern“, „Autofokus aktivieren“, …). In den Liveview-Modus wird komfortabel per Schalter neben dem Programmwählrad gewechselt. Darin lassen sich auch Videos per Record-Taste starten. Etwas versteckt hat Nikon die Taste für die Aufnahmebetriebsart angeordnet - diese ist für die Betriebsarten "Serienbildaufnahme mit drei oder fünf Bildern pro Sekunde", "Einzelaufnahme", "leise Auslösung" sowie "Selbst-" und "Fernauslöse-Modus" zuständig und liegt unter der Taste zum Lösen der Bajonettverriegelung.

Treu bleibt sich Nikon bei der Gestaltung der Menüs. Wer die Spiegelreflexkamera einschaltet, trifft als erstes auf ein Quick-Menü, das die Kontrolle der wichtigsten Parameter, also der Blende, der Belichtungszeit und der Sensorempfindlichkeit erlaubt. Darunter befinden sich 14 Optionen („Bildqualität“, „Fokusmodus“, „ISO“, …), die sich per "i"-Taste auf der Rückseite erreichen und anpassen lassen. Sehr gut: Im Menü stehen Hilfetexte für Einsteiger zur Verfügung. Diese werden über die "?"-Taste abgerufen.

Im Hauptmenü, das per Menü-Taste aufgerufen wird, sind bei der Nikon D5300 (Abbildungsleistung) fünf Untermenüs vorhanden. Für alle Einstellungen rund um die Wiedergabe gibt es das „Wiedergabe“-Menü, das „Aufnahme“-Menü hält alle Aufnahmeparameter bereit und über das „Individualfunktionen“-Menü können unter anderem der Autofokus und die Bedienelemente konfiguriert werden. Zudem besitzt die Digitalkamera auch ein „System“-Menü für generelle Parameter wie die Monitorhelligkeit. Über das „Bildbearbeitung(s)“-Menü lassen sich in der Kamera erste Bildkorrekturen („Beschneiden“, „Bildmontage“, „Filtereffekte“, …) vornehmen. Das „Letzte Einstellungen“-Menü verrät dem Fotografen, welche Optionen er zuletzt verändert hat und gibt damit einen schnellen Zugriff auf zuletzt veränderte Einstellungen frei. Insgesamt ist diese Menüaufteilung durchdacht und schlüssig, auch Einsteiger werden sich damit schnell zurechtfinden.

Schon beim Vorgängermodell, der Nikon D5200 (Testbericht) kam das Multi-CAM 4800DX-Fokusmodul zum Einsatz. Dieses arbeitet mit neun Kreuzsensoren in der Mitte (3x3), weitere jeweils drei Liniensensoren wurden darüber und darunter platziert. Zudem liegen weitere zwölf Liniensensoren jeweils rechts und links davon. Neben den insgesamt 39 Messfeldern bietet die Spiegelreflexkamera auch die Auswahl von nur elf Messfeldern. Die korrekte Belichtung stellt Nikon bei der D5300 mit einem 2.016-RGB-Pixel-Belichtungsmesser sicher. Als Messmodi lassen sich die Matrix-, die mittenbetonte und die Multimessung verwenden. Von 1/4.000 Sekunde bis zu 30 Sekunden kann die Verschlusszeit eingestellt werden, für noch längere Belichtungszeiten gibt es den Bulbmodus.

Das Display wurde bei der Nikon D5300 (Technik) im Vergleich zur D5200 um 0,2 Zoll auf 3,2 Zoll vergrößert, zudem hat sich auch das Seitenverhältnis von 4:3 auf 3:2 verändert. Die Darstellungsqualität des LCDs ist dank 1,04 Millionen Subpixel sehr scharf, die dreh- und schwenkbare Lagerung bei der - wie bereits erwähnten überdurchschnittlichen Größe - erlaubt ein jederzeit komfortables und bequemes Betrachten. Zudem sind auch die Einblickwinkel in jede Richtung sehr groß. Klassenüblich fällt der optische Pentaspiegelsucher mit einer Bildfeldabdeckung von 95 Prozent aus, der Vergrößerungsfaktor liegt bei 0,82. Damit lässt sich das Bild gut kontrollieren.

Bei der Videoaufnahme gibt es zwischen der Nikon D5200 (Testbericht) und der D5300 einen größeren Unterschied. Die Nikon D5300 (Beispielaufnahmen) kann bei Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) doppelt so viele Bilder pro Sekunde aufzeichnen, nämlich bis zu 60 Vollbilder bei eingestellter NTSC-Norm und 50 Vollbilder bei PAL. Ebenso lassen sich, wie schon bei der D5200, auch 24, 25 und 30 Vollbilder pro Sekunde festhalten. Die Videoaufnahmen (Bitrate rund 36 Mbit/s) zeigen viele Details und sind Moire-frei. Durch die hohe Bildrate wirken auch Schwenks und bewegte Motive flüssig. Damit Sie die Bildqualität selbst beurteilen können, stellen wir Ihnen drei Beispielvideos in voller Auflösung zum Download zur Verfügung.

Die Tonqualität des integrierten Stereo-Mikrofons ist einwandfrei, der Autofokusmotor kann bei leiseren Umgebungen jedoch deutlich auf der Tonspur wahrgenommen werden. Dies lässt sich durch ein externes Mikrofon, das per 3,5mm-Klinkenstecker angeschlossen werden kann, aber natürlich verhindern. Das Pegeln beider Mikrofone erlaubt die Nikon D5300 in Stufen von 1-20, auch ein Windfilter kann zugeschaltet werden. Der Autofokus arbeitet bei Videos letztendlich zwar treffsicher, pumpt dabei aber teilweise stark hin und her. Als manuelle Belichtungsoptionen bietet die DSLR Kamera im Videomodus das Verändern der Belichtungszeit und des ISO-Wertes, die Blende kann – wie bereits von den Vorgängern und anderen Nikon-Modellen bekannt – beim Filmen aber leider nicht verändert werden.

Ein Praxisbericht von:

Thomas Kniess

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Kommentare

hallo herr kniess habe mir ...

hallo herr kniess
habe mir eine 5300 gekauft und dazu ihren testbericht gelesen. stimme bei der Bewertung mit ihnen ueberein. leider ist bei meiner Kamera das mikrofon auf dem Display durchgestrichen und nimmt bei den Videos keinen ton auf. wie kann ich das mikrofon einschalten. besten dank fuer ihre hilfe.

mfg
juerg schwendimann

Hallo, da wir die Kamera ...

Hallo,
da wir die Kamera nicht mehr im Testlabor haben, kann ich in diesem Fall nur auf das Handbuch (Seite 128) verweisen. Die Mikrofoneinstellungen finden Sie demnach im Videomenü unter dem Punkt „Mikrofon“. Hier sollte „Pegel automatisch steuern“ oder „Pegel manuell steuern“ ausgewählt sein.

Hallo, ich möchte mir demnächst ...

Hallo,

ich möchte mir demnächst eine neue Kamera besorgen. Leider kann ich mich nicht entscheiden zwischen Nikon D5300 und Sony RX 10, deshalb bitte ich Euch um Professionellen Rat. Welche der beiden Kameras macht bessere Bilder, hat besseren zoom. ?

Hallo Meine Frau hat die ...

Hallo
Meine Frau hat die RX10 seit 2 Jahren und seit der Zeit ärgern wir uns mit unscharfen Bildern herum.
Wir werden un auf eine Nikon DSLR wechseln, die 5300 steht dabei ganz vorn.

Hallo, habe mir die 5300 ...

Hallo, habe mir die 5300 gekauft. Der erste Eindruck der Kamera ist sehr gut. Ich kann den Test bestätigen. Ein Problem habe ich allerdings, Im Aufnahmemenü kann ich nur ein paar Optionen anwählen. Ich kann z.B. die Bildqualität und ein paar andere Sachen nicht anwählen. Vielleicht kann mir da jemand weiterhelfen. V.G.

Hallo Robert, sorry habe was ...

Hallo Robert,
sorry habe was verwechselt,
Bei Canon ist es gleich der erste Menüpunkt in Kameraeinstellungen
-Bildqualität-RAW+JPEG
Geht mal auf diese Seite: gwegner.de
-Nikon d5300 sinnvolle Grundeinstellungen-
Sehr Informative Seite!!

Viel Erfolg
Gruß
Richi

Hallo Robert, die Bildqualität wird ...

Hallo Robert, die Bildqualität wird durch das einstellen der Kamera erreicht.
-Stabilisator
-Blende
-Modus
-Belichtung
Und vor allem das umgebungslicht spielt eine große Rolle

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