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Praxisbericht zur Olympus Stylus TOUGH TG-4

Beim Kameragehäuse der Olympus Stylus TOUGH TG-4 (Datenblatt) setzt Olympus – wie bereits erwähnt – auf das Modell der Olympus Stylus TOUGH TG-3 (Testbericht) . Dieses besteht größtenteils aus hochwertigem und keinem "einfachen" Kunststoff, auf der Vorderseite befindet sich zudem eine Metallplatte. Das Objektiv ist vollständig im Gehäuse untergebracht, auch beim Zoomen verändert sich die Größe der Kamera daher nicht. Dadurch können Sturzschäden minimiert werden und natürlich macht diese Konstruktion zugleich eine wasserdichte Bauweise möglich. 15m sind es laut Olympus, wobei diese Angabe für den in dieser Tiefe äquivalenten Druck gilt. Wer seine Kamera ins Wasser wirft, kann diesen Druck zum Beispiel bereits an der Oberfläche erreichen.

Die Stylus TOUGH TG-4 bietet ein robustes Gehäuse aus Kunststoff und Metall:

Auf der Vorderseite der TG-4 befindet sich eine kleine gummierte Griffunterstützung, auf der Rückseite eine Daumenablage aus Kunststoff. Die Kamera liegt dadurch recht gut in der Hand, wozu auch die der Hand angepasste Gehäuseform beiträgt. Die Daumenablage auf der Rückseite könnte allerdings trotzdem noch griffiger ausfallen. Die Tasten der Olympus Stylus TOUGH TG-4 (Produktbilder) sind generell sehr klein, die Kamera bietet allerdings auch nur recht wenig Platz dafür. Damit sich die TG-4 trotzdem – beispielsweise mit Handschuhen bedienen lässt – hat sie eine sogenannte Touch-Control-Bedienung zu bieten. Durch Klopfen bzw. stärkeres Tippen gegen das Gehäuse ist es hiermit möglich, im Quickmenü und dem Wiedergabemodus zu navigieren. Diese Art der Bedienung ist natürlich etwas umständlicher, funktioniert – nach etwas Übung – aber doch recht gut.

Die Bedienelemente fallen durch das kompakte Gehäuse klein aus:

Neu gestaltet hat Olympus – im Vergleich zur Olympus Stylus TOUGH TG-3 (Testbericht) – das Programmwählrad. Auf diesem sind jetzt die Symbole für Collagen sowie die Art-Filter weggefallen, ersetzt wurden diese durch ein zweites Custom-Programm und den Unterwassermodus. Weiter vorhanden sind bei der Olympus Stylus TOUGH TG-4 (Bildqualität) eine intelligente Automatik, eine Programmautomatik und die Blendenvorwahl. Hier stehen allerdings nur drei „Blendenwerte“ (offen, + 1 und +4 Blendenstufen) zur Verfügung, da die Blende mittels eines ND-Filters realisiert wird. Weitere 19 Szeneprogramme („HDR“, „Sport“, „Sonnenuntergang“, …) lassen sich über die SCN-Einstellung erreichen. Dazu gehört auch der neue Live-Composite-Modus. Dieser kommt bereits bei verschiedenen spiegellosen Systemkameras zum Einsatz und erlaubt Langzeitbelichtung ohne Überbelichtungen in unerwünschten Bildbereichen. Effektfilter hat die TG-4 insgesamt elf. Dazu gehören unter anderem ein Glitzer-, Pop-Art- sowie Lochkamera-Filter.

Als Outdoorfeature steht unter anderem ein elektronischer Kompass zur Verfügung:

Ebenso zu finden ist eine Intervallaufnahmefunktion. Hier lassen sich bis zu 99 Bilder in Folge in Abständen zwischen einer Sekunde und 24 Stunden, 59 Minuten und 59 Sekunden festhalten. Zudem kann man eine Wartezeit bis zum ersten Bild einstellen und aus den Aufnahmen lässt sich sofort ein Video berechnen. Diese Funktion ist durchaus sinnvoll, die maximal möglichen 99 Bilder in Folge sind in der Praxis aber viel zu wenig.

Das Menü der TG-4 ist klar strukturiert und übersichtlich:

Das Menü der Olympus Stylus TOUGH TG-4 (Datenblatt) besteht aus zwei Reitern für die Fotoaufnahme, jeweils einem für die Videoaufnahme und die Wiedergabeeinstellungen sowie drei für Systemeinstellungen. Dies sorgt für eine gute Übersicht. Die einzelnen Menüpunkte könnten vielleicht noch etwas besser bezeichnet werden, eingeblendete Erklärungen helfen Neulingen aber gut weiter.

Im Mikroskopmodus sinkt die Naheinstellgrenze auf einen Zentimeter:

Beim Autofokus stehen die bereits bekannten Optionen „Gesicht/iESP“, Spot und AF-Tracking zur Verfügung. Neu ist bei der Olympus Stylus TOUGH TG-4 (Geschwindigkeit) jedoch die AF-Option „Bereich“. Bei dieser kann das AF-Messfeld individuell positioniert werden, was in vielen Situationen hilfreich sein kann. Eine Besonderheit der Kamera ist auch der sogenannte Mikroskop-Modus. Dieser verkürzt die Naheinstellgrenze auf nur einen Zentimeter und erlaubt zeitgleich ein bis zur vierfaches Zoomen. Dadurch lassen sich extreme Vergrößerungen realisieren. Da hierbei die Tiefenschärfe sehr klein ausfällt, hat die TG-4 einen integrierten Focus Stacking-Modus.

Die Belichtungsmessung lässt sich als ESP- oder Spotmessung durchführen. Die Kamera erlaubt Belichtungszeiten zwischen vier Sekunden und 1/2.000 Sekunde, wie erwähnt ist aber keine manuelle Wahl der Belichtungszeit möglich. Beeinflussen lässt sich nur die Belichtungskorrektur. Zwischen minus und plus zwei Blendenstufen kann man sich hier entscheiden.

Das Display ist nicht besonders hoch aufgelöst, aber insgesamt doch akzeptabel:

Die Bildkontrolle ist bei der Olympus Stylus TOUGH TG-4  (Technik) über ein 3,0 Zoll großes LCD mit einer Auflösung von 460.000 Subpixel möglich. Details kann dieses nicht so perfekt wie höher aufgelöste Modelle wiedergeben, es lässt sich – auch dank großer Einblickwinkel – allerdings als akzeptabel beurteilen. Je nach Blickwinkel können allerdings Spiegelungen stören.

Wer Videos aufnehmen möchte, kann sich bei der Outdoorkamera zwischen 1.920 x 1.080 Pixel und 1.280 x 720 Pixel mit jeweils 30 Vollbildern pro Sekunde entscheiden. Bei 640 x 480 Pixel sind ebenso 30 Vollbilder pro Sekunde möglich, Highspeed-Videos zudem mit 120 Vollbildern pro Sekunde. Bei 320 x 240 Pixel lassen sich sogar 240 Vollbilder pro Sekunde aufzeichnen, die Bildqualität ist hier jedoch nicht einmal halbwegs akzeptabel. Die weiteren Videooptionen der Kamera halten sich in Grenzen. Während der Aufnahme lassen sich keinerlei Einstellungen vornehmen, vor der Aufnahme können die Belichtungskorrektur und der Weißabgleich verändert werden. Der Ton wird von einem Stereomikrofon aufgezeichnet, wie bei allen Outdoormodellen fällt er durch die wasserdichten Mikrofone dumpf aus. Der Pegel lässt sich in zwei Stufen (normal und niedrig) anpassen oder die Aufnahme kann komplett deaktiviert werden. Ebenso besteht die Möglichkeit, einen Windgeräuschfilter zuzuschalten. Der Autofokus arbeitete im Test zügig, der optische Bildstabilisator konnte Verwacklungen aber nicht optimal ausgleichen. Die Videos wirken daher immer leicht zittrig.

Ein Praxisbericht von:

Thomas Kniess

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Kommentare

" ... Blendenvorwahl. Hier stehen ...

" ... Blendenvorwahl. Hier stehen allerdings nur drei „Blendenwerte“ (offen, + 1 und +4 Blendenstufen) zur Verfügung, da die Blende mittels eines ND-Filters realisiert wird. " |
? Gibt es also bei der TG4 nur die Offenblende???
Das wäre eine irreführende A/Blendenvorwahl-Zeitautomatik, wenn nur durch Graufilter das Abblenden&Belichtungszeitenverlängern gelingt?!
... Doch selbst dann scheint diese Olympus die derzeit beste leichte Alltags-Outdoor-Kamera mit WiFi zu sein. (Warum hat keine Olympus NFC?)

http://www.dkamera.de/testbericht/olympus-tough-tg-4/fazit.html A) Wie können RAW-Aufnahmen ...

http://www.dkamera.de/testbericht/olympus-tough-tg-4/fazit.html
A)
Wie können RAW-Aufnahmen bildverbessernd im Smartphone verwertet und sparsam via mobile Daten verschickt werden?
B)
Wann kann ein Nachfolgemodell "TG5..." oder ein über Olympus-App einspielbares Update der TG4 kommen?

naja, uns ist diese kamera ...

naja, uns ist diese kamera im Pool der nur 1,50m Tiefe hat aus der Hand geglitten mit dem Ergebnis daß Wasser eingedrungen ist.
Kurzes Bildschirmflackern und sofortiger Tod.

Schade da wir diese extra für unseren Schnorcheltrip gekauft hatten, der erst in paar Tagen anfängt :(
Nun mal nach dem Urlaub abwarten was der Hersteller dazu meint.

Hallo, meine nagelneue TG-4 ist ...

Hallo, meine nagelneue TG-4 ist nach 1 Woche Schnorchelurlaub innen feucht geworden, d.h. immer wieder sind Display und/oder Linse von innen angelaufen, Benutzung vorübergehend nicht mehr möglich. Daheim rekalmiert, neue Kamera erhalten, allerdings wurde es mir vom Händler als "großzügige Kulanz" verkauft und quasi als "Anwenderfehler" untergeschoben. Es hätte sich nur um Kondensfeuchtigkeit gehandelt, welche ich mit offenem Akkufach und herausgenommenen Akku leicht hätte heraustrocknen könnnen! In einer wasserdichten Kamera hat meiner Meinung nach auch Kondensfeuchtigkeit nichts verloren, zumal die Kamera nach jedem Kontakt mit Wasser erst gründlich getrocknet und aklimatisiert wurde, bevor ein Fach geöffnet wurde.
Mein Vertrauen in Olympus ist dahin, weil mit meiner Nikon AW110 habe ich nach über 3 Jahren intensiver Nutzung und selber Behandlung noch nie Probleme gehabt. Hatte ich einfach nur Pech oder kennt jemand auch dieses Problem mit der Olympus TG-4?

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