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Praxisbericht zur Panasonic Lumix DMC-GF6

Unsere Hands-On-Videovorstellung der Panasonic Lumix DMC-GF6 mit allen wichtigen Tasten, Wählrädern und Features finden Sie unter dem Reiter "Die Kamera".

Das Kameragehäuse der Panasonic Lumix DMC-GF6 (Datenblatt) besteht zwar aus Kunststoff, ist für ein Einsteigermodell aber tadellos verarbeitet. Ein kleiner Handgriff sorgt für ein gutes Handling, gummiert ist dieser aber leider nicht. Die „Intelligente Automatik“ wird nicht über das Programmwählrad erreicht, sondern direkt über eine eigene Taste. Diese signalisiert die Aktivität der Automatik mit einem blauen Leuchten. Gut: Der Fotoauslöser der Lumix DMC-GF6 wurde mit einem Brennweitenhebel kombiniert. Somit können auch die Powerzoom-Objektive mit Zoommotor bequem über die Kamera gesteuert werden - so wie man dies beispielsweise von einer Kompaktkamera gewohnt ist. Ist kein Objektiv mit Zoommotor angesetzt kann mittels des Brennweitenhebels äußerst praktisch und schnell die Belichtungskompensation gesteuert werden. Das Tastenlayout ist sehr aufgeräumt und bietet ausreichend Möglichkeiten zur Individualisierung. Dafür sind vier Fn-Tasten (zwei "echte" und zwei Touch-Tasten) vorhanden, bei deren Belegung aus 26 Parametern (bzw. 27 Parametern bei der Fn2 Taste) gewählt werden kann. Die meisten Tasten liegen zwar plan im Kameragehäuse, sie sind allerdings ausreichend groß und lassen sich daher bequem drücken.

Mit dem rückseitigen Einstellrad der Panasonic Lumix DMC-GF6 (Bildqualität) kann schnell navigiert werden, zudem wird darüber auch die Wahl der Blende oder der Verschlusszeit vorgenommen. Über das Wählrad wird das Fotoprogramm gewählt, hier stehen die PASM-Modi, zwei Custom-Programme (C1, C2 - weiter aufteilbar in C2-1, C2-2 und C2-3), ein manueller Videomodus, ein Panorama-Modus und 23 Szenenprogramme („Gegenlicht weich“, „Landschaft“, „Glitzerndes Wasser“, …) sowie 19 Kreativfilter („Expressiv“, „Retro“, „Hohe Dynamik“, …) zur Verfügung. Das Quick-Menü bietet nicht nur den schnellen Zugriff auf die wichtigsten Parameter, sondern kann auch frei konfiguriert werden. Videos lassen sich mit einer separaten Taste auf der Oberseite schnell starten.

Das Hauptmenü bietet die fünf Untermenüs „Rec“, „Video“, „Individual“, „Setup“ und „Wiedergabe“. Dort lassen sich die für die einzelnen Funktionen zuständigen Parameter verändern. Einstellungsmöglichkeiten gibt es jede Menge, trotzdem kann man sich im Menü aber gut zurecht finden.

Belichten kann die Panasonic Lumix DMC-GF6 (Geschwindigkeit) von 1/4.000 Sekunde bis zu 60 Sekunden, als Messmethoden (über insgesamt 1.728-Zonen) stehen die Mehrfeldmessung, die mittenbetonte Messung und die Spotmessung zur Wahl. Per Kontrastmessung wird scharfgestellt. Dabei können ein frei verschiebbares Messfeld, der ebenfalls anpassbare "Punkt AF" oder alle 23 Messfelder genutzt werden. Zudem werden Gesichter automatisch scharfgestellt und Objekte verfolgt („AF-Verfolgung“). Manuell fokussieren lässt sich natürlich ebenfalls. Dabei sind drei verschiedene Fokuslupen-Vergrößerungen einstellbar.

Klappbar und hochauflösend: Die Panasonic Lumix DMC-GF6 (Technik) besitzt ein 3,0 Zoll großes Display mit 1.040.000 Subpixel. Dieses lässt sich um rund 45 Grad nach unten und um fast 180 Grad nach oben klappen. Wird das Display um 180 Grad nach oben geklappt erscheint automatisch ein "Selbstporträt-Touch-Menü" mit drei Touchtasten: "Pic." - damit lässt sich wählen, ob 1, 2, 3 oder 4 Bilder aufgenommen werden sollen, "Schöne Haut" - damit lässt sich ein weicheres Selbstporträt erstellen und "Touch-Auslöser" - also die Möglichkeit per Touch direkt das Selbstporträt zu starten. Wird das Selbstporträt bei hochgeklapptem Display ausgelöst, mach die Kamera automatisch je gewählter Bildanzahl ein bis vier Aufnahmen - jeweils immer mit drei Sekunden Selbstauslöser-Timer. Diese Selbstporträt-Funktion lässt sich über das "Individual-Menü" über "Selbstaufnahme" aber natürlich auch abschalten. Die hohe Auflösung des Displays sorgt für eine sehr gute Darstellung, daher lässt sich auch die Schärfe am Schirm sehr gut kontrollieren. Da das LCD zudem eine Touchoberfläche besitzt, dient dieses als weiteres Bedienelement. Zum einem lässt sich damit fokussieren oder fokussieren und auslösen, zum anderen können darüber zwei Touch-Fn-Tasten erreicht werden. Einen elektronischen Sucher besitzt die Panasonic Lumix DMC-GF6 nicht. Da ein Zubehörschuh fehlt, kann ein Sucher auch nicht optional nachgerüstet werden.

Bei der Videoaufnahme müssen Abstriche gegenüber den höherklassigen Modellen Panasonic Lumix DMC-G6 (Testbericht) und Panasonic Lumix DMC-GH3 (Testbericht) gemacht werden, denn sowohl ein Mikrofoneingang als auch die Speicherung mit 50 Vollbildern pro Sekunde in Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel, 1080p50) fehlen. Wer Videos in dieser Auflösung aufnehmen möchte, muss sich im AVCHD-Format mit 50 Halbbildern pro Sekunde (1080i50, 17 Mbit/s) zufrieden geben oder auf das MP4-Format mit 25 Vollbildern pro Sekunde (1080p25, 20 Mbit/s) zurückgreifen. Ebenso sind auch 25 oder 50 Vollbilder pro Sekunde bei 1.280 x 720 Pixel und 25 Vollbilder pro Sekunde bei 640 x 480 Pixel möglich. Die Belichtung kann während der Videoaufnahme mit den PASM-Modi oder vollautomatisch gesteuert werden, der Pegel des Tons (Stereo) lässt sich im Display anzeigen und in vier Stufen wählen. Ein externes Mikrofon kann wie erwähnt leider nicht angeschlossen werden. Die Bildqualität der Videoaufnahmen fällt gut bis sehr gut aus, der Fokus stellt schnell scharf und auch die Tonqualität ist gut. Anhand unserer Beispielvideos in voller Videoauflösung können Sie die Bildqualität der Aufnahmen an dieser Stelle auch selbst beurteilen.

Das integrierte Blitzgerät klappt in der Mitte der Digitalkamera hoch auf und kann das Bild ohne störende Abschattungen durch das Objektiv ausleuchten. Es kann um minus bis plus zwei Blendenstufen geregelt werden, besitzt eine Leitzahl von 6,3 bei ISO 160 und kann bis zu 1/160 Sekunde synchronisiert werden.

Per WLAN kann die Panasonic Lumix DMC-GF6 (Fazit) kabellos per „Panasonic Image App" gesteuert werden, ebenso lassen sich damit auch Bilder übertragen. Für die schnelle Verbindungsaufnahme ist die NFC-Technologie (Near Field Communication) mit an Bord. Dabei muss ein NFC-fähiges Mobilgerät nur an die linke Seite der DMC-GF6 gehalten werden, worauf die Verbindung automatisch hergestellt wird. Mit einem Kabel lässt sich die Digitalkamera zudem mit einem externen Monitor (über Mini-HDMI) und einem Computer (über Micro-USB) verbinden.

Ein Praxisbericht von:

Thomas Kniess

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