Panasonic Lumix DMC-TZ22 Praxisbericht

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Praxisbericht zur Panasonic Lumix DMC-TZ22

Die Panasonic Lumix DMC-TZ22 (Produktfotos) ist das neue Spitzenmodell im Sortiment der kompakten Reisekameras von Panasonic und weckt natürlich nicht nur am Markt, sondern auch bei mir viel Interesse. Das Vorgängermodell, die Panasonic Lumix DMC-TZ10 (Testbericht), konnte vor allem durch ihre Ausstattung und die Einstellmöglichkeiten punkten.

Das Auspacken der Panasonic Lumix DMC-TZ22 (Technik) Digitalkamera ist der erste Kontakt mit dem neuen Modell. Das Design hat sich etwas verändert, die typische Auslegung wurde allerdings beibehalten, und so erkennt man sofort die Ähnlichkeit zu den Vorgängermodellen. Diese Kontinuität ist vor allem bei Aufsteigern, die von einem älteren Modell auf die neue Generation wechseln, ein wichtiges Kriterium und wird bei manch anderen Modellen sehr unterschätzt. Durch die vom Gehäuse her sehr ähnliche Konstruktion fällt die Bedienung der Panasonic Lumix DMC-TZ22 nicht schwer.
Die Verarbeitung der Digitalkamera ist in meinen Augen über jeden Zweifel erhaben, wie es sich für ein Produkt in dieser Preisklasse eben gehört. Das Gehäuse knarzt und knackt nicht, die Spaltmaße sind gleichmäßig und die wenigen Klappen sitzen stramm und passgenau. Auch die Bedienknöpfe inklusive dem Moduswählrad haben kein Spiel und besitzen einen guten Druckpunkt, der eine eindeutige Einstellung ermöglicht. Die Wahl der Materialien hätte gerade bei der vorderen Abdeckung etwas hochwertiger ausfallen können, es besteht aber auch so kein Grund für Beschwerden. Einzige Schwäche ist in meinen Augen die fehlende Gummierung im Griffbereich, die zwar für ein angenehmeres Design sorgt, dafür aber etwas an Halt vermissen lässt. Immerhin gibt es auf der Vorderseite einen leicht ausgeprägten Handgriff sowie auf der Rückseite eine strukturierte Daumenablage, die diesen Mangel etwas abmildern. So kann die Kamera meist gut gehalten werden, die Verwendung der mitgelieferten Trageschlaufe ist allerdings in meinen Augen auf jeden Fall zu empfehlen, denn sie gibt deutlich mehr Sicherheit.

Bei der Anordnung der Bedienelemente hat sich nur wenig verändert. Auf der Oberseite der Panasonic Lumix DMC-TZ22 (Datenblatt) finden sich noch immer das Moduswählrad, der Auslöser mit dem umlaufenden Zoomring sowie der Ein-/Ausschalter. Neu hinzugekommen ist allerdings die Position des Bedienknopfes für die Videofunktion, der von der Rückseite (TZ10) neben den Auslöser gewandert ist. Diese neue Position ist ein deutlicher Fortschritt, da so nun die Foto- und Videoaufnahme am gleichen Platz aktiviert werden kann, ohne dass ein Umgreifen notwendig wird. Abgesehen vom Zeigefinger ist keine weitere Bewegung notwendig, so dass ein Verreißen der Kamera direkt nach dem Aufnahmestart unwahrscheinlicher wird.

Wie schon bei dem Vorgängermodell sitzt auch bei der Panasonic Lumix DMC-TZ22 (Geschwindigkeit) der Auslöser wieder rechts vom Moduswählrad und ist damit besser bedienbar. Die beiden Druckpunkte des Auslösers sind gut fühlbar, und auch der umlaufende Zoomring fühlt sich wertig an. Eine feine Kontrolle der Brennweitenverstellung ist so gut gewährleistet. Der auf der Rückseite freigewordene Raum durch die Verlegung eines Bedienknopfes auf die Oberseite wurde nicht für ein weiteres Bedienelement genutzt. Schade, hier hätte sicherlich noch die in oder andere Funktion sinnvoll direkt angesteuert werden können. Das übliche Tastenfeld ist durch einen Vier-Wege-Schalter ersetzt worden, während die Bedienung die gleiche blieb. Ein noch immer vorhandener Kritikpunkt ist in meinen Augen der Umschalter zwischen Aufnahme- und Wiedergabemodus. Diesen Bedienknopf als Schiebeschalter auszulegen führt nur dazu, dass gerade bei Schnappschüssen ein schneller Wechsel nicht möglich ist. Hier wäre ein Druckknopf, sowie der automatische Wechsel beim Andrücken des Auslösers, die passendere Wahl gewesen, vor allem bei einer Digitalkamera, die in den anderen Geschwindigkeitsbereichen auf Schnappschusstauglichkeit setzt.

Ein Beispiel dafür ist die kurze Einschaltzeit bis zum ersten Bild von knapp zwei Sekunden. Ohne Änderung der Einstellungen gibt die Panasonic Lumix DMC-TZ22 (Datenblatt) den Auslöser bereits vor dem endgültigen Hochfahren der Digitalkamera frei und ermöglicht so schnelle Aufnahmen. Wenn allerdings doch Änderungen an den Aufnahmeeinstellungen getätigt werden sollen, so muss man leider etwas mehr Zeit einplanen. Bis zur vollen Betriebsbereitschaft - also bis alle Aufnahmeeinstellungen am Display zu sehen sind - vergehen knapp vier Sekunden. Das kann unter Umständen schon mal nervig sein, in den meisten Situationen im Test war es allerdings nicht störend. Eine schnellere vollständige Bereitschaft wäre in jeden Fall aber wünschenswert.

Relativ kritikfrei kann der Autofokus der Panasonic Lumix DMC-TZ22 (Bildqualität) verbleiben. Er ist schnell und treffsicher bei gutem Licht und kann auch, durch das integrierte Autofokus-Hilfslicht, bei schlechteren Lichtverhältnissen noch eine ordentliche Leistung vorweisen. Dies allerdings nur, wenn der Abstand nicht zu gering wird, denn im Nahbereich ist das Hilfslicht kaum zu gebrauchen. Ohne Hilfslicht wird die Fokussierung bei schlechtem Licht etwas träger, bietet aber im Vergleich zur Konkurrenz weiterhin eine akzeptable Leistung.

Die Wirkung des optischen Bildstabilisators kann man auf dem Display bereits abschätzen, im Praxistest zeigte er seine Leistungsfähigkeit dann auch bei den erstellten Aufnahmen, die auch in der maximalen Telestellung noch ordentlich und die Bildergebnisse gerade bei etwas schlechteren Lichtbedingungen sichtbar besser waren. Leider kommt die Digitalkamera in diesem Punkt aufgrund der kleinen Blendenöffnung von F5,9 sehr schnell in den Bereich der schlechten Lichtbedingungen. Das ist aber ein grundsätzliches Problem in dieser Kameraklasse.

Für ambitioniertere Nutzer stehen neben der intelligenten Automatik auch noch die bekannten Halbautomatiken der Blenden- und Zeitvorwahl sowie der vollmanuelle Modus zur Verfügung, auch wenn der Nutzen zumindest bei der Blendenwahl eingeschränkt ist, da sich ein deutliches schließen der Blende aufgrund der Beugungsunschärfe schnell negativ auswirkt. In meinen Augen ist die offene Blende die beste Wahl für eine gute Abbildungsleistung. Ärgerlich sind die geringen Einstellmöglichkeiten für die Bildqualität. Neben der Komprimierungsstufe gibt es lediglich noch einen wählbaren Farbmodus, der zugleich einen leichten Einfluss auf die Schärfe und den Kontrast nimmt. Frei verfügbare und den eigenen Bedürfnissen anpassbare Einstellmöglichkeiten hingegen gibt es nicht.

Als erstes Modell der TZ-Baureihe ist die Panasonic Lumix DMC-TZ22 (Produktfotos) mit einem Touchscreen-Display ausgestattet, wie es bereits in anderen Modellen des Herstellers zur Anwendung kommt. Im Aufnahmemodus kann so durch Druck auf das Display der Fokuspunkt gesetzt werden. Auf Wunsch kann diese Wahl auch direkt mit dem Auslöser kombiniert werden. Auch die Brennweitenverstellung kann über den Touchscreen erfolgen - muss aber nicht. Eine Führung durch die Menüs ist hingegen nicht möglich, lediglich die Bilder kann man im Wiedergabemodus durchblättern. Insgesamt also eine ernüchternde Erfahrung, dass hier manche Chancen ungenutzt bleiben. Zudem muss zur Ansteuerung ein spürbarer Druck aufgebaut werden, ohne den das Display sonst gar nicht reagiert. Ansonsten schätzen wir es als sehr gut ein, dass die Touchscreenfähigkeit nicht zu sehr in den Mittelpunkt gerutscht ist und sämtliche sonstige Eingabemöglichkeiten ersetzt - alle bisherigen Steuerungsmöglichkeiten über Knöpfe und das Steuerkreuz bleiben insgesamt bestehen und das ist auch gut so.

Das 3,0 Zoll große Display ist an sich gut ablesbar, auch wenn die Auflösung etwas höher ausfallen  könnte. 460.000 Bildpunkte sind zwar ordentlich, aber in diesem Preissegment eher Mittelmaß. Schön sind die Möglichkeiten, über das Quickmenü nicht nur direkt die Intensität zu erhöhen, was bei Sonneneinstrahlung hilfreich ist, sondern auch einen speziellen Modus für einen großen Blickwinkel zu wählen. Die Kontraste des Displays werden dabei so verändert, dass sie auch bei flachem Einblick noch gut sichtbar bleiben. Dafür leidet natürlich der direkte, frontale Blick etwas. Auf jeden Fall ist diese Funktion gerade bei einer Reisekamera, die vor allem bei gutem Wetter und auch gerne für interessante Perspektiven über Kopf oder in Bodennähe verwendet wird, schön und praktisch zugleich.

Das GPS-System der Panasonic Lumix DMC-TZ22 (Datenblatt) konnte ich zwar nicht direkt gegen ein anderes System testen, aber im Einzeltest konnte es durchaus überzeugen. Die Aufschaltung geht, sofern es sich nicht gerade um die erste Initialisierung handelt, schnell und die Positionsdaten sind gut genug für eine Zuordnung der Bilder.

In der reinen Handhabung fällt bei der Panasonic Lumix DMC-TZ22 die Geschwindigkeit, mit der Funktionen umgeschaltet werden, leider etwas störend auf. Genauso wie beim Start der Digitalkamera kann es zu Verzögerungen kommen, die einen flüssigen Betrieb doch etwas einschränken. Trotz der Halbautomatiken sehe ich die Panasonic Lumix DMC-TZ22 (Fazit) primär als Einsteigerkamera, auch weil die Konfigurierbarkeit leider nicht sehr hoch ist. Dafür bietet sie eine gut funktionierende "intelligente Automatik", eine einfache Bedienbarkeit und durch den großen Funktionsumfang eine hohe Flexibilität.

Ein Praxisbericht von:

Sascha Stewen

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Kommentare

Frage: wo bitte finde ich ...

Frage: wo bitte finde ich im Internet die deutsche Bedienungsaleitung für die Lumix DMC-ZS10/TZ22?

Frage: Videos mit PC austauschen? ...

Frage: Videos mit PC austauschen?
Diese Kamera hat einen Software-Bug: es ist nicht möglich Videos, die man auf einem PC zwischengespeichert hatte wieder auf die Kamera zurückzuspielen und dort abzuspielen, es kommt die Fehlermeldung “dieser Film kann nicht wiedergegeben werden“. Auch der Austausch über das mitgelieferte Spezial-USB-Kabel funktioniert nicht, es kommt die Fehlermeldung „… kann nicht kopiert werden. Datenträger ist schreibgeschützt“. Ein völlig unnötiger Fehler einer ansonsten sehr guten Kamera. Kennt jemand eine Lösung des Problems? Gibt es ein Software-Update?

Der Blitz ist etwas schwach. ...

Der Blitz ist etwas schwach. Gibt als Zubehoer ein Blitzgeraet? lg Ernesto.

Bei meiner LUMIX / Panosonic ...

Bei meiner LUMIX / Panosonic DMC-TZ22 ist der Blitz ausgefallen. Kann man das reparieren und wenn ja, wo. Welche Kosten sind zu erwarten.
Herzlichen Dank!
Maria

Bei meiner DMC - TZ22 ...

Bei meiner DMC - TZ22 fährt das Objektiv, nach dem einschalten, ganz aus und wird dann wieder ganz eingefahren. Und dann kommt der Hinweis
" Systemfehler (Schärfeeinstellung)"
Kann mir da jemand einen Hinweis geben, rentiert es sich da noch etwas zu reparieren und dazu an eine Rep.Stelle zu senden ??

Herzlichen Dank
Raimund

Habe die gleiche Frage wie ...

Habe die gleiche Frage wie oben:
Bei meiner DMC - TZ22 fährt das Objektiv, nach dem einschalten, ganz aus und dann wieder ganz ein. Dann folgt der Hinweis
" Systemfehler (Schärfeeinstellung)". Rentiert es sich da noch etwas zu reparieren?
Was würde eine Reparatur kosten?
Kann mann das auch selbst?
Würde es nach Anleitung auch selbst versuchen. Bitte optional auch eine Reparaturstelle angeben.

Herzlichen Dank
Thomas

bei meiner DMC-FS 10 öffnet ...

bei meiner DMC-FS 10 öffnet sich die Abdeckung der Linse nur als Schlitz - ich muss es also manuell
ganz öffnen - kann das repariert werden u. wie teuer etwa
ganz lieben Dank

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