Panasonic Lumix DMC-TZ8 Praxisbericht

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Praxisbericht zur Panasonic Lumix DMC-TZ8

Die äußeren Unterschiede der Panasonic Lumix DMC-TZ8 fallen im Vergleich zur Panasonic Lumix DMC-TZ10 (siehe auch unseren Testbericht zur Panasonic Lumxi DMC-TZ10) sehr gering aus. Auf den ersten Blick ist das Fehlen des GPS-Buckels auf der Kameraoberseite sowie das etwas kleinere Display zu erkennen. Bei genauem Hinsehen sieht man auch einige Veränderungen am Bedienkonzept. So besitzt die Panasonic Lumix DMC-TZ8 keinen eigenen Videoknopf. Wer Videos aufzeichnen möchte, muss stattdessen auf das Moduswählrad zurückgreifen, auf dem dafür eine der zwei "My-Szene-Modi" weggefallen ist. An der Position des Videoknopfes sitzt dafür nun der E.Zoom-Schalter. Doch dazu später mehr. Die Panasonic Lumix DMC-TZ8 besitzt eine Oberfläche, die einen zwar nicht besonders hochwertigen, aber doch soliden Eindruck hinterlässt. Sie ist keine Premiumkamera, die nicht edel, sondern praxistauglich erscheinen will. Die Verarbeitung ist sehr gut mit passgenau sitzenden Teilen und ohne sichtbare Schwachstellen. Die Digitalkamera liegt mir gut in den Händen und lässt sich auch gut und sicher mit nur einer Hand bedienen. Dazu zählt sowohl das Einschalten der Digitalkamera selbst, als auch die Moduswahl und das Drücken des Auslösers. Hier zeigt die neue "alte" Anordnung der Bedienelemente ihre Vorteile, da die Reihenfolge nun von rechts nach links Ein-/Ausschalter, Auslöser mit umlaufenden Zoomhebel und Moduswählrad lautet. Dies war bei den früheren Modellen bereits der Fall, wurde aber mit dem direkten Vorgänger geändert. Die Rückkehr zur alten Anordnung bringt einige Vorteile mit sich. Der Abstand zum Rand ist damit für mittelgroße Hände genau passend, der Zeigefinger kann entsprechend entspannt vor der Aufnahme auf dem Auslöser ruhen. Dieser hat leichtes Spiel, jedoch zwei gut fühlbare Druckpunkte, die eine feine Ansteuerung ermöglichen. Ein versehentliches Auslösen ist damit unwahrscheinlich, zugleich ist der Widerstand nicht groß genug, um eine relevante Verzögerung herbeizuführen. Auch der umlaufende Zoomring sitzt sauber in seiner Führung und ermöglicht die präzise Ansteuerung der Objektivposition. Im Fotomodus spricht die Brennweitenveränderung direkt an, die gewünschte Brennweite ist ausreichend schnell für rasches Fotografieren gewählt. Im Videomodus wird die Zoomgeschwindigkeit deutlich reduziert, damit diese weicher und ruhiger abläuft und weder die Aufnahme durch störende Geräusche beeinflusst, noch ruckartige Brennweitenänderungen beschert. Dafür muss dann aber während des Filmens auf die schnelle Bereitschaft bei sich plötzlich ändernden Situationen verzichtet werden. Hier empfiehlt es sich, im Zweifel den Videomodus kurzzeitig zu beenden und so auf die schnelle Brennweitenveränderung zu wechseln.

Der Videomodus selbst unterscheidet sich im Vergleich zur Schwester bei der Panasonic Lumix DMC-TZ8 nur beim Aufnahmeformat. Noch immer zeichnet die Kamera maximal im 720p HD-Format auf, speichert die Daten aber im Motion JPEG-Format ab. Die Aufnahme selbst kann durch Einstellen des Videomodus über das Einstellwählrad und anschließendem Drücken auf den Auslöser gestartet werden. Während der Videoaufnahme kann die Brennweite optisch variiert werden. Hinzu kommt eine Belichtungs- und Schärfenachführung, die für eine ständige und präzise Fokussierung sorgt. Die Tonaufnahme erfolgt über ein auf der Oberseite der Digitalkamera angebrachtes Mikrofon, das im Vergleich zur Panasonic Lumix DMC-TZ10 anstelle von Stereoton nur noch in Monoton aufzeichnet. Leider lässt die Tonqualität bei widrigen Verhältnissen, beispielsweise bei viel Wind, zu wünschen übrig. Aufgrund der Position an der Oberseite ist es zudem anfällig gegen Eigengeräusche des Fotografen. Im Gegensatz dazu zeigte das Videobild trotz der Speicherung m Motion JPEG-Format mit einer geringen Datenrate eine gute Qualität.

Das Moduswählrad hat im Vergleich zu den früheren Modellen der TZ-Reihe aufgrund der hinzu gekommenen manuellen Einstellmöglichkeiten an Programmen zugenommen. Neben der intelligenten Automatik, der Notizen-Funktion, dem Szenemodus sowie dem Mein-Szenen-Modi ist eine Custom-Einstellung hinzu gekommen. Hier lassen sich eigene Einstellungen hinterlegen, die häufig benötigt werden, die so bei einer entsprechenden Verstellung der Digitalkamera schnell wieder abrufbar sind. Zudem zeigt das Moduswählrad nun die oft gewünschten Aufnahmeprogramme Programmautomatik, Zeitautomatik und Blendenautomatik sowie einen vollmanuellen Belichtungsmodus. Da die Kamera selbst über kein Einstellrad verfügt, hat Panasonic auf der Rückseite eine leicht im Gehäuse versenkte "Exposure"-Taste hinzugefügt, die das Steuerkreuz zwischen den normalerweise dort hinterlegten Einstellmöglichkeiten um einer Verstellung der Zeit oder Blende ergänzt. Leider wird die Einstellung aber nicht gespeichert, so dass bei einem zwischenzeitlichen Abschalten der Kamera die Einstellung jeweils neu ausgewählt werden muss. In allen Programmen ebenso wie im manuellen Modus steht die ISO-Automatik zur Verfügung. Dies ist besonders bei der manuellen Einstellung erfreulich, da damit trotz fester Vorgabe von Blende und Verschlusszeit korrekt belichtete Bilder ohne Eingriff möglich sind - sofern sich die ermittelte Empfindlichkeit im vorher festgelegten Bereich befindet. Als Empfindlichkeits-Obergrenzen stehen eine ISO-Automatik bis ISO 400, ISO 800 und dem Maximalwert ISO 1.600 zur Verfügung. Da zudem der Blendenbereich nur bis maximal Blende F6,3 einstellbar ist, übernimmt die ISO-Automatik auch bei der Zeitvorwahl einen wichtigen Teil zur richtigen Belichtung des Bildes.

Auf der Rückseite der Kamera finden sich die schon vom Vorgänger bekannten Bedienknöpfe. Oben rechts sitzt die Umschaltung von dem Aufnahme- in den Wiedergabemodus. Wie bei Panasonic üblich ist dieses Element als Schiebeschalter ausgelegt. Dies hat den in meinen Augen noch immer großen Nachteil, dass zum Wechsel nicht einfach ein leichter Druck auf den Auslöser reicht, sondern stets dieser Extraschalter bedient werden muss. Gerade bei schnellen Situationen ist dies wenig Intuitiv und wirkt damit verzögernd. Unterhalb dieses Bedienelements sitzen zwei Knöpfe, einer für den E.Zoom und als zweiter der bereits erwähnte Exposure-Knopf. Der E.Zoom-Schalter sorgt dafür, dass die Kamera mit einem Tastendruck direkt in die maximale Telestellung fährt. Schneller als über den Zoomhebel ist die Digitalkamera dabei allerdings nicht. Leider funktioniert diese Taste auch während der Videoaufnahme nicht. Da hier die Brennweitenänderung für einen fließenderen, ruhigeren Übergang langsamer abläuft, wäre eine solche schnelle Verstellung in einigen Situationen sinnvoll.
Unter den beiden Knöpfen befindet sich das Steuerkreuz mit zentraler Menü-Set-Taste und den klassischen Bedienelementen Makromodus, Belichtungskorrektur, Blitzmodus und Selbstauslöser. Am unteren Rand folgen die Display-Taste und das Q.Menü, das einen schnellen Zugriff auf die wesentlichen Einstellungen ermöglichen soll. Leider zeigen sich auch hier kleinere Schwächen: So ist es zwar möglich, die ISO-Empfindlichkeit schnell umzustellen und auch die Auto-ISO-Funktion zu aktivieren, die i-ISO-Funktion hingegen kann hierüber nicht eingestellt werden. Dazu muss dann der Wechsel ins Menü erfolgen. Ist der Modus einmal aktiviert, kann über das Schnellmenü zwar die maximale Empfindlichkeit im Rahmen dieser intelligenten ISO-Einstellung wechseln, einen festen ISO-Wert hingegen kann man wiederum nur über das Menü einstellen. Ähnlich verhält sich die Bildgrößenänderung, die für einen Formatwechsel wieder den Gang ins Menü erfordert, während die reinen Pixelzahlen bei gleichem Format eingestellt werden können.

Im Einsatz zeigte sich die Panasonic Lumix DMC-TZ8 von (s)einer guten Seite. Die Kamera ist handlich kompakt, gleichzeitig griffig und liegt stets sicher in den Händen. Sowohl die Fokussierung, als auch die Start-Zeiten waren im schnappschusstauglichen Bereich und ließen keinen Grund zur Beanstandung. Durch die neuen manuellen Modi steigert sich der Grad an Einstellmöglichkeiten besonders für die engagierteren Amateure. Allerdings ist auch bei einer Digitalkamera wie der Panasonic Lumix DMC-TZ8 nicht alles Gold was glänzt. So ist besonders die Serienbildfunktion ein Knackpunkt, die leider auch außerhalb des Labors spürbar ist. Und auch das Thema Ersatzakku ist wie bei den anderen aktuellen Digitalkameras von Pansonic schwierig. Die Panasonic Lumix DMC-TZ8 ist nur zu Original-Akkus aus dem Hause Panasonic kompatibel, werden andere Akkus (beispielsweise von Drittherstellern) verwendet, verweigert die TZ8 ihren Dienst. Panasonic gibt hier Sicherheitsaspekte bei der Herstellung von Akkus an, an die sich Dritthersteller scheinbar nicht zwingend halten müssen und möchte dadurch die Sicherheit des Produkts erhöhen. Viele Benutzer sehen dies jedoch als unnötige Preistreiberei an, da Akkus vom Originalhersteller ein Vielfaches des Preises kosten, was sich ein Dritthersteller für einen baugleichen Akku bezahlen lässt.

Ein Praxisbericht von:

Sascha Stewen

*Diese Links führen zu Amazon- oder anderen Online-Angeboten, keine Verfügbarkeitsgarantie, keine Garantie auf günstigsten Preis, Preise können variieren, Preise inkl. MwSt. / evtl. zzgl. Versandkosten, alle Angaben ohne Gewähr.
Beispielaufnahmen Fazit

Kommentare

Hallo, ich würde gern wissen, …

Hallo,
ich würde gern wissen, ob die Objektive der TZ7 und TZ8 identisch sind. Hab mir leider bei meiner TZ8 einen unschönen Kratzer auf der äußeren Linse eingefangen. Da es günstig defekte TZ7 Modelle gibt, will ich mich da gern mal dran versuchen. Dafür müsste ich aber erst mal wissen, ob beide kompatibel sind. Gibt es da irgendwelche Erfahrungen?
Danke, marc

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