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Praxisbericht zur Pentax K-30

Bei der Gehäusequalität liegt die Pentax K-30 (Datenblatt) ungefähr auf dem Niveau der Konkurrenz, deutliche Unterschiede gibt es aber bei der Abdichtung. Während Einsteiger-Modelle so gut wie nie und auch Mittelklasse-Modelle eher selten gegen Staub und Spritzwasser geschützt sind, bietet die Pentax K-30 hier das volle Programm. Gleich 81 Dichtungen schützen das Kameragehäuse gegen Staub und Spritzwasser und ermöglichen dadurch auch den Einsatz bei schlechteren Bedingungen. Immer vorausgesetzt eines der ebenfalls abgedichteten WR-Objektive kommt zum Einsatz. Mit anderen Objektiven, wie beispielsweise von Drittanbietern, geht der Schutz gegen Staub und Spritzwasser an den entsprechenden Stellen natürlich verloren. Beim Handling kann die Pentax K-30 durch ihren gummierten und ergonomisch geformten Handgriff überzeugen, dieser sorgt für eine sehr gute Griffigkeit der Digitalkamera.

Trotz der Einordnung als gehobenes Einsteigermodell hat Pentax der Pentax K-30 (Technik) jede Menge Tasten und Wählräder spendiert. Alle Tasten fallen recht groß aus und besitzen einen guten Druckpunkt. Dies trifft auch auf den Auslöser zu.

Bei den Foto-Programmen finden sich die in der Spiegelreflex-Klasse gewöhnlichen PSAM-Modi, eine Vollautomatik, eine Sensorempfindlichkeitsvorwahl und ein Modus, indem sowohl die Blende als auch die Belichtungszeit vorgewählt werden können. Zudem stehen ein Video-Modus, ein Bulb-Modus sowie zwei konfigurierbare User-Modi (U1, U2) zur Verfügung. Auch einige Kreativ-Filter - die mittlerweile so gut wie jede Digitalkamera bieten kann und sollte - lassen sich einstellen. HDR-Aufnahmen sind ebenfalls direkt mit der Kamera möglich.

Zur Bildkontrolle setzt Pentax bei der Pentax K-30 (Hands-On-Video) auf einen 3,0 Zoll großen LCD-Monitor, der 920.000 Subpixel auflöst, sich aber weder drehen noch schwenken lässt. Auch wenn er einen großen Blickwinkel besitzt, lässt er sich natürlich nicht ganz so variabel wie ein dreh- und schwenkbarer Monitor einsetzen. Als optischer Sucher kommt ein Pentaprisma zum Einsatz, das 100 Prozent des Bildfeldes abdeckt und 0,92-fach vergrößert – außergewöhnlich für diese Preisklasse. Eine „Natural-Bright-Matte III“ genannte Mattscheibe soll zudem das manuelle Fokussieren erleichtern.

Der Autofokus arbeitet mit dem SAFOX IXi+-Autofokussystem und elf Fokussensoren. Neun davon sind Kreuzsensoren und wurden in einem 3x3 Raster im Zentrum positioniert. Die beiden Liniensensoren liegen jeweils rechts und links daneben. Das Fokus-Messfeld wird entweder automatisch aus fünf oder elf Feldern gewählt oder es kann ein Messfeld manuell festgelegt werden.

Bei der Belichtungszeit erlaubt die Pentax K-30 (Geschwindigkeit) Verschlusszeiten zwischen 1/6.000 und 30 Sekunden, mit der Bulb-Aufnahme lässt sich diese Zeit natürlich beliebig verlängern. Die Belichtungsmessung erfolgt über 77 Segmente und kann als Mehrfeld-, mittenbetonte Integralmessung oder Spotmessung ausgeführt werden.

Videos kann die Pentax K-30 (Beispielaufnahmen) in Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) mit bis zu 30 Vollbildern pro Sekunde mit H.264-Codierung speichern (Bitrate ca 22 Mbit/s, entspricht etwa 165 MByte/min). Wählt man die HD-Auflösung (1.280 x 720 Pixel) sind zudem bis zu 60 Vollbilder möglich. Videos lassen sich nicht nur automatisch belichten, sondern es lässt sich auch die Blende vorwählen - als weitere Option können alle Parameter manuell eingestellt werden. Die Bildqualität der Videos fällt akzeptabel aus, Moire-Artefakte sind bei einigen Motiven aber deutlich sichtbar. Die Tonaufnahme erfolgt über das integrierte Mono-Mikrofon, das sich auch pegeln lässt. Die Tonqualität ist in Anbetracht des kleinen Mikrofons in Ordnung, ein Stereo-Mikrofon wäre allerdings noch besser gewesen. Dass die Spiegelreflexkamera keinen Anschluss für ein Mikrofon besitzt, ist zwar schade, in dieser Preisklasse aber auch kein Must-Have-Feature. Der Autofokus fokussiert für einen gewöhnlichen – und nicht auf Videos optimierten Fokus – recht flott, der optische Bildstabilisator kann die Videos gut beruhigen.

Der Blitz der Pentax K-30 (Fazit) wird per Taste aufgeklappt und besitzt eine Leitzahl von 12. Auch im Weitwinkel kann er das Bild ohne Abschattungen ausleuchten. Wer mehr Blitzleistung benötigt, kann ein Systemblitzgerät über den Blitzschuh mit der Kamera verbinden.

Bei den Anschlüssen sieht es eher mau aus: Neben einem USB-Port, über den die Pentax K-30 mit einem Computer verbunden wird, ist lediglich noch der Anschluss für eine Fernbedienung vorhanden. Der mittlerweile schon obligatorische HDMI-Ausgang fehlt leider.

Ein Praxisbericht von:

Thomas Kniess

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