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Das Fazit zur Pentax K-7

Die Pentax K-7 hat durch ihre überwiegend durchdachte Handhabung, den hohen Funktionsumfang und die angemessen gute Bildqualität überzeugt. Die Kamera ist aus einer Magnesiumlegierung gefertigt, ist durch 77 Gehäusedichtungen vor Staub und Spritzwasser geschützt und hat ein hochauflösendes 3,0 Zoll Display mit 921.000 Bildpunkten und kratzfester Vergütung verbaut. Die integrierte HDR Funktion macht Spaß, solange dafür ein Stativ verwendet wird. Für ein HDR Foto nimmt die Kamera automatisch 3 unterschiedlich belichtete Fotos auf und rechnet diese bereits in der Kamera zu einem HDR (High Dynamic Range) Bild zusammen. Was nach einigen Sekunden Wartezeit herauskommt, sehen Sie bei den Beispielaufnahmen dieses Testberichts. Im HDR Modus können nur JPEG Bilder aber keine Bilder im RAW Format aufgenommen werden.

Bei der integrierten Wasserwaage-Funktion haben wir ein eindeutige Fehlfunktion entdeckt: Folgt man der Anzeige der Wasserwaage im Querformat ist alles in Ordnung, verlässt man sich jedoch auf die Anzeige der Wasserwaage im Hochformat (egal ob +90 Grad oder -90 Grad gedreht) bekommt man auf keinen Fall ein korrekt ausgerichtetes Bild zustande. Selbst mit bloßem Auge sieht man, dass die Anzeige etwa 5 bis 10 Grad zu spät die korrekte Ausrichtung durch den grünen Balken anzeigt. Im Querformat arbeitet die Wasserwaage aber korrekt. Der HD Videoaufzeichnungs-Modus hat hingegen etwas enttäuscht, Videos wirken relativ langsam, aufgenommene Bewegungsabläufe zu langsam (siehe die Beispielaufnahmen dieses Testberichts).

Die Pentax K-7 erhält den dkamera Kauftipp und die dkamera Sonderauszeichnung Allround-Tipp.

Pro&Contra zur Pentax K-7

  • Bildqualität gut: bei hohen ISOs zwar Bildrauschen aber gute Schärfe
  • Sehr hochauflösendes 3,0 Zoll Kameradisplay mit 921.000 Bildpunkten
  • Pentax Prime II Bildprozessor
  • Schnelle Autofokus-Geschwindigkeit
  • Schnelle Serienbildgeschwindigkeit (siehe Geschwindigkeitsseite)
  • Optischer Bildstabilisator ins Kameragehäuse integriert
  • Optischer Bildstabilisator arbeitet effektiv
  • Dadurch wird jedes angesetzte Objektiv optisch bildstabilisiert
  • Kameradisplay erlaubt einen sehr guten Schärfeeindruck
  • Kameradisplay mit Kratzschutz (hartvergütet)
  • Kameradisplay erlaubt sehr hohe Einblickwinkel
  • Sehr hoher Funktionsumfang (Funktionen gut durchdacht und konfigurierbar)
  • Automatische Belichtungsreihe: 3/5 Fotos, 0,3-2,0EV Schritte in 1/3 Stufen
  • Automatische Weißabgleichs-, Farbsättigungs- und Farbtonreihe vorhanden
  • Automatische Hi-/Low-Key Anpassung, Kontrast- und Schärfereihe vorhanden
  • 8 Digitalfilter mit umfangreichen Konfigurationsmöglichkeiten
  • Intervallaufnahme: 2-99 Bilder, 1 Sek. bis 24 Std, 1 Sek.-Schritte, Jetzt / Startuhrzeit
  • Live View Funktion vorhanden
  • Live View mit sehr genauer und reaktionsschneller Histogrammanzeige
  • Live View mit Aufnahmedaten, Gitternetz, helle/dunkle Bereichshervorhebung
  • Live View mit Vollbildansicht oder 2x, 4x oder 6x Vergrößerung
  • Live View mit Fokus auf Gesichtserkennung
  • Digitale Wasserwaage vorhanden (Anzeige im Sucher und bei Live View)
  • HDR Modus (2 Stufen) macht aus 3 Fotos ein HDR Bild (Stativ empfohlen!)
  • HDR Bilder direkt aus der Kamera sehr beeindruckend (Siehe Beispielbilder!)
  • Allgemein sehr gute Verarbeitungsqualität
  • Selbstauslöser schaltet den optischen Bildstabilisator automatisch ab
  • Videoaufzeichnung in HD bei 1.280 x 720 Pixel mit 30 Bilder/Sekunde möglich
  • Maximal 25 Minuten HD Videolänge pro Film
  • Videobildqualität gut (jedoch nicht sonderlich flüssig, siehe Contra)
  • 77 Gehäusedichtungen schützen vor Staub und Spritzwasser
  • Kamera ist aus einer Magnesiumlegierung gefertigt (leicht und stabil)
  • Kamera ist nach dem Einschalten so gut wie ohne Verzögerung einsatzbereit
  • Separater Knopf zum umschalten ins RAW Bildformat vorhanden
  • Ultraschall Sensorreinigungs-Funktion integriert
  • Einsatzfähig bis 10 Grad Celsius
  • Blitzschuh vorhanden
  • HDMI Schnittstelle vorhanden
  • Sehr gute Akkulaufzeit
  • Akku und Speicherkarte sind entnehmbar, ohne Kamera vom Stativ lösen zu müssen
  • Optional erhältlicher Batteriegriff ebenfalls geschützt vor Staub und Spritzwasser
  • Optional erhältlicher Batteriegriff kann AA Akkus bzw. AA Batterien aufnehmen
  • In dunklen Bildpartien tritt Bildrauschen teilweise ab ISO 400 auf
  • Bei Objekten mit (sehr) geringen Kontrasten kann der AF nicht fokussieren
  • Farbtreue im RAW Format unterdurchschnittlich gut
  • Auslöser gewöhnungsbedürftig (halbgedrückter Zustand nicht deutlich spürbar)
  • Autofokus bei Live View ziemlich langsam
  • Live View Ansicht zeigt etwas weniger Bild als der Sucher (Sucher 100%)
  • Live View wegen Wärmeentwicklung maximal 5 Minuten am Stück verwendbar
  • HDR Bilder können nur im JPEG Format aufgenommen werden
  • Aufgezeichnete Videos laufen nicht sonderlich flüssig ab (Siehe Beispielvideo!)
  • Wasserwaage (Sucher/Live View) bei Hochformataufnahmen fehlerhaft
  • Etwas Unpraktisch: Moduswählrad nur drehbar wenn durch Drücken entriegelt
  • Das obere Kameradisplay ist nicht beleuchtet

Testurteil

Alle Urteilsgrafiken dürfen nur unverändert und mit Link auf unseren Test auf externen Webseiten verwendet werden.

Durch Anklicken erscheinen alle dkamera Urteile zur Pentax K-7 in großer Druckansicht.

dkamera Auszeichnung

*Diese Links führen zu Amazon- oder anderen Online-Angeboten, keine Verfügbarkeitsgarantie, keine Garantie auf günstigsten Preis, Preise können variieren, Preise inkl. MwSt. / evtl. zzgl. Versandkosten, alle Angaben ohne Gewähr.
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Kommentare

Es ist mir vollkommen unverständlich, ...

Es ist mir vollkommen unverständlich, daß die K-7 hier mit dem (bekanntermaßen schwachen) Billigzoom DA 18-55 getestet wurde. Zwar wird die K-7 (auch) mit dieser Linse im Bundel angeboten (obwohl sie doch eher zu einer K100 o.ä. paßt) aber jeder einigermaßen ernsthafte Amateur würde zur K-7 doch eher etwas Hochwertigeres wählen.
Um in der Gegenüberstellung mit der Canon 50D eine objektive Vergleichbarkeit zu ermöglichen, hätten die Tester hier das Pentax smc DA16-50/ 2,8 ED AL nehmen müssen und nicht die o.g. Kit-Scherbe, wenn im Test bei Canon das EF-S 17-55mm F2,8 IS USM zum Einsatz kam, zumal beide Zooms neben der Vergleichbarkeit der optischen Daten auch auf gleichem Preisniveau liegen! — Andernfalls könnte der Eindruck entstehen, die K-7 sollte absichtlich schlecht abschneiden ...
Es wäre schön, wenn dieses Ungleichverhältnis nachträglich noch korrigiert / nachtragen / ergänzt würde.

Evtl. ist meinem Vorredner nicht ...

Evtl. ist meinem Vorredner nicht aufgefallen, dass das smc Pentax 50mm F2,8 ebenfalls getestet wurde - siehe: http://www.dkamera.de/testbericht/pentax-k-7/bildqualitaet.html

Also erst den Test durchlesen und dann meckern (falls dann noch nötig). In diesem Fall wohl nicht. Außerdem hat die k7 hier ja wohl ganz ordentlich abgeschnitten.

Mich hat der Test bereichert, vielen Dank.

Zu: "Der HD Videoaufzeichnungs-Modus hat ...

Zu: "Der HD Videoaufzeichnungs-Modus hat hingegen etwas enttäuscht, Videos wirken relativ langsam, aufgenommene Bewegungsabläufe zu langsam (siehe die Beispielaufnahmen dieses Testberichts)."

Diese Bemerkung zeugt von einer gewissen Inkompetenz der Tester beim Thema SLR und Video und ist unrichtig.

Das gezeigte Beispielvideo wurde bei 1024p aufgenommen, welches auf vielen Rechnern (auch der K-7) beim Abspielen ruckelt. Ruckelfreies Abspielen mal angenommen, liegt ein hervorragend in 30fps aufgenommes Video vor. Um den Ruckeleindruck beim Betrachter zu minimieren, hätte man 1/30s Belichtungszeit per Abblenden bei Tageslicht erzwingen müssen, was die K-7 im Gegensatz zu vielen anderen Modellen auch erlaubt.

Eine höhere Frequenz wie 60fps erlabt die K-7 zwar nicht, aber 30fps sind im Klassenvergleich sehr gut, viele andere Modelle erlauben nur 24fps oder gar 20fps.

Inzwischen gilt die K-7 bei vielen nach der Canon 5D2 als zweitbeste Video-SLR. Der entsprechende Kommentar des Tests ist also ziemlich daneben.

mfG
Falk

Da hat sich Pentax ja ...

Da hat sich Pentax ja was geleistet...

Abgesehen von allen anderen, möglicherweise guten Fakten, hat Pentax hier einen Rauschgenerator entwickelt, der unter dem Niveau vieler Billig-Kameras liegt.
Oder sollte sich dkamera hier im Bildqualitätsvergleich geirrt haben?

Hallo, dkamera hat sich nicht ...

Hallo, dkamera hat sich nicht geirrt, denn wir testen mit extremer Sorgfalt. Wir empfehlen am Besten einmal im Vergleich http://www.dkamera.de/testbericht/pentax-k-7/bildqualitaet.html auch das zweite Objektiv oben per Dropdown auszuwählen und zu vergleichen.

Um nachvollziehen zu können, dass unsere Ausschnitte korrekt sind, einfach mal die Ausschnitte lokal abspeichern und in den EXIF Daten nachsehen, ob alles passt ;-)

Gruß, Dieter

Bereits vor diesem Testbericht habe ...

Bereits vor diesem Testbericht habe ich anhand von Beispielaufnahmen gesehen, dass die Pentax K7 relativ viel rauscht.
Finde ich unheimlich schade. Dabei ist es eine so schöne Kamera, die ich mir gekauft hätte falls das Rauschen geringer wäre.

lg medvedev

Dafür bügelt die K-7 auch ...

Dafür bügelt die K-7 auch nur sehr wenige Details weg. Aber das will ja wieder keiner sehen.... *kopfschüttel*

http://www.colorfoto.de/Testbericht/Pentax-K-7_5946574.html

LG
Manfred

Lieber das etwas rauschigere "schärfer ...

Lieber das etwas rauschigere "schärfer und knackigere" Bildergebnis der Pentax als das weichgespülte 50d Ergebnis.

Da kann ich das Bild der Pentax einmal durch z.B Neatimage schieben, dann schauts genauso aus ;-)

Kleine Korrekturen nach 4 Wochen ...

Kleine Korrekturen nach 4 Wochen Einsatz und ca. 2000 Bildern:

Die Videos laufen ruckelfrei ab, wenn eine entsprechend schnelle Speichkarte - mit einem Datenfluß von min. 30MB/sec und ein entsprechend geeignetes Abspeilgerät verwendet wird.

Das obere Display ist natürlich beleuchtet und der Druckpunkt beim Auslöser ist bei mir ausgezeichnet definiert - da muß es Qualitätsschwankungen in der Produktion geben.

Wenn die jpg Rauschreduzierung auf höchste Stufe eingestellt wird (Standard bei Cankons) tritt auch bei 400 ISO kein rauschen auf.
Die Rawdaten liefern mehr Details als bei vergleichbaren Cankons.
Die Farbtreue gehört zum besten, was ich je gesehen habe, dito der Auto Weißabgleich, der ist genial gut.

Wo ich ihnen absolut zustimme ist die Kritik an der Wärmeentwicklung des Sensors bei Liveview und Movie und der fragwürdige Nutzen der Wasserwaage. Bei mir stimmt der angezeigte Horizont selbst im Querformat nicht und muß von Pentax justiert werden.

Mein Fazit:
Die K7 ist eine sehr leichte, kompakte, wertige und innovativ bedienbare Speigelreflexkamera mit ausgezeichneter Bildqualität, die keine Wünsche offen läßt.

Ich muß da noch ‘was ...

Ich muß da noch ‘was klarstellen
Zu meinem Kommentar vom 26. September 2009 muß ich noch ‘was klarstellen:
Es ist mir durchaus aufgefallen, daß das smc Pentax 50mm F2,8 Macro ebenfalls getestet wurde, aber leider nur mit Blitz (vollkommen andere Bildanmutung) und um 1LW unterbelichtet; damit ist kein vernünftiger Vergleich möglich.
Meine ursprünglichen Formulierungen waren vielleicht etwas unglücklich und wohl aus der Erregung gespeist, daß der Test mit Pentax‘ „Flakschiff“ überhaupt mit einer Billiglinse durchgeführt wurde, statt mit dem smc DA* 16-50 mm / 2,8 ED AL [IF] SDM, also einer hochwertigen Linse mit Ultraschallmotor und somit eher vergleichbar mit dem Canon-Gespann.
Im Kopf der Seite „Geschwindigkeit“ steht doch „Beim Geschwindigkeitstest wurde das smc Pentax DA 18-55mm 1:3,5-5,6 AL WR verwendet“, und ich könnte mir vorstellen, daß bei einem Test mit einem ultraschallgetriebenen Objektiv die Reaktionszeiten der K-7 hätten auch schneller ausfallen können.
Vielleicht könnte man hier anhand einer zusätzlichen Prüfung einen Nachtrag anfügen.

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