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Praxisbericht zur Samsung Galaxy Camera 2

Auf die spezielle Bedienung der Samsung Galaxy Camera 2, über das Touchdisplay und die verschiedenen Menüoptionen gehen wir in unserem Hands-On-Video ein.

Hält man die Samsung Galaxy Camera 2 (Datenblatt) in der Hand, fällt einem natürlich zuerst die enorme Größe der Kamera auf. Dadurch besitzt sie allerdings auch einen recht großen sowie aufgerauten Handgriff, der für ein gutes Handling sorgt. Bedient wird die Samsung Galaxy Camera 2 fast ausschließlich über das rückseitige Touchscreen, was für viele doch sehr gewöhnungsbedürftig sein sollte. Auch wenn das Touchscreen präzise reagiert, ist das Einstellen der Parameter doch mitunter etwas schwieriger, denn die Touchtasten fallen teilweise nicht allzu groß aus. Ob einem die Bedienung der Samsung Galaxy Camera 2 zusagt, ist insgesamt gesehen sehr subjektiv und lässt sich kaum verallgemeinern. Beim Gehäusematerial verwendet Samsung ausschließlich Kunststoff, dessen Verarbeitungsqualität fällt aber gut aus.

Die große Stärke – und effektiv das Alleinstellungsmerkmal der Samsung Galaxy Camera 2 (Technik) – ist natürlich das Android-Betriebssystem. So bieten die vorinstallierten oder auch im Play Store von Google verfügbaren Apps sehr viele Optionen, die Digitalkamera zu erweitern. Besonders die Möglichkeit, Bildbearbeitungs-Apps auf der Kamera zu installieren, dürfte hier Sinn machen. Bereits vorinstalliert wurde von Samsung die App „Paper Artist“, die den Bildern verschiedene künstlerische Looks verleiht. Da der Play Store von Google aber noch sehr viele weitere Programme zu bieten hat, bleiben somit keine Wünsche offen. Auf der Softwareseite bietet die Samsung Galaxy Camera 2 (Bildqualität) somit jede Menge Potenzial. Die Arbeitsgeschwindigkeit ist dank dem mit 1,6 GHz getakteten Vierkernprozessor sehr flott, 2GB Arbeitsspeicher tun ihr Übriges dazu. Intern wurden 8GB Speicher verbaut, davon ließen sich bei unserem Testgerät allerdings nur noch knappe 4,5GB nutzen. Zum Glück gibt es deshalb einen Schacht für microSD-Karten.

Beim Autofokus und der Belichtung findet man die bei Digitalkameras üblichen Optionen vor. Der Autofokus stellt mittels der Kontrastmessung scharf und erlaubt bei der Messfeldwahl einen Multi- oder Mitten-AF. Zudem lässt sich natürlich per Touch fokussieren und die Samsung Galaxy Camera 2 (Geschwindigkeit) besitzt ebenso die Möglichkeit zur Gesichtserkennung. Für Makroaufnahmen gibt es einen extra Makromodus, der die Naheinstellgrenze auf 5cm verkürzt. Das ist ausreichend für das ein oder andere Makrobild.

Die Belichtung lässt sich um plus bis minus zwei Stufen korrigieren, die Messmethode kann zwischen der Multi-, der Spot- und der mittenbetonten Messung gewählt werden. Die Belichtungszeit lässt sich zwischen 1/2.000 Sekunde und 16 Sekunden einstellen.

Das 4,8 Zoll große Display der Samsung Galaxy Camera 2 (Technik) kann durch seine Auflösung von 1.280 x 720 Pixel – und somit insgesamt 2,76 Millionen Subpixel – deutlich mehr Details als jedes andere Digitalkamera-Display auf dem Markt darstellen. Daher liefert es eine – für Digitalkameraverhältnisse – exzellente Bildqualität. Auch feinste Details werden wiedergegeben, Schriften und Linien sind frei von Ausfransungen. Auch im Vergleich zu aktuellen Smartphones schneidet es noch gut ab, wenngleich es hier natürlich nicht auf dem Niveau von Full-HD-Displays liegt. Da Samsung bei der Entwicklung und Fertigung von Touchscreens jede Menge Erfahrung besitzt, hat die Samsung Galaxy Camera 2 eine sehr gute kapazitive Touchoberfläche zu bieten. Diese reagiert präzise und schnell.

Videos werden bei der Samsung Galaxy Camera 2 (Beispielaufnahmen) komfortabel über eine eigene Touchtaste gestartet, die Aufnahme kann maximal in Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) mit 30 Vollbildern pro Sekunde erfolgen. Bei unterschiedlichen Auflösungen lassen sich zudem Zeitraffer (bis x8) und Zeitlupenvideos (bis x1/8) aufnehmen. Die Bildqualität der Videoaufnahmen ist mittelmäßig bis akzeptabel, die Aufnahmen zeigen teilweise eine stärkere Weichzeichnung. Der Autofokus ist bei der maximalen Brennweite mit dem Scharfstellen manchmal überfordert, das optische Zoom arbeitet etwas zu schnell. Vor dem Zoomen kommt es leider zudem zu einem kurzen und sehr unschönen Stocken im Bild. Die Tonqualität des Monomikrofons ist „ok“, die Audiooptimierung sollte abgeschaltet werden. Wir stellen Ihnen drei Beispielvideos in voller Auflösung zur Verfügung.

Ein Praxisbericht von:

Thomas Kniess

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