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Praxisbericht zur Samsung NX mini

Mit der NX Mini (Datenblatt) ergänzt Samsung seine spiegellosen NX-Modelle um eine besonders kleine Systemkamera. Dies wird durch den – im Vergleich zu den NX-Modellen mit APS-C-Sensoren – deutlich kleineren (1/3 der Sensorfläche) Bildwandler ermöglicht. Beim Design der neuen  Systemkamera-Serie hat sich Samsung an der NX300M orientiert. Auch bei der NX mini setzt Samsung auf ein Retro-Design. Der oberere Teil des Kameragehäuses besteht aus gebürstetem Metall, darunter setzt Samsung auf eine Lederoptik. Diese besteht in der Realität allerdings komplett aus Plastik. Wäre das Material aus Gummi, würde die Kamera zum einem komfortabler und zum anderen auch deutlich sicherer in der Hand liegen. Das Gehäuse fällt bei der NX mini daher – auch weil ein Handgriff fehlt – nur wenig griffig aus. Zudem ist auch die Daumenablage auf der Rückseite aus Kunststoff gefertigt und nur wenig stützend geformt. Nur das geringe Gewicht der NX mini lässt die Kamera noch einigermaßen akzeptabel in der Hand liegen.

Bei der Bedienung unterscheidet sich die NX mini von den großen NX-Modellen kaum. Dies kommt natürlich allen Besitzern eines NX-Modells entgegen, umstellen müssen sich diese quasi überhaupt nicht. Einzig wer ein Modell mit extra Einstellrad, also beispielsweise eine Samsung NX300 (Testbericht) besitzt, muss sich etwas umgewöhnen. Wie bei der Samsung NX2000 ist bei der NX mini nämlich kein Einstellrad vorhanden. Zudem fehlt der Samsung NX mini (Produktseite) auch ein Programmwählrad. Während Letzteres durch eine „Mode“-Taste ersetzt wurde, werden die Aufgaben des Einstellrades vom Steuerkreuz oder dem Touchdisplay übernommen. Diese Lösung kommt Fotografen, die der Kamera nur wenige Einstellungen überlassen wollen, nicht gerade entgegen.

Als Fotoprogramme bietet die Samsung NX mini (Bildqualität) eine Vollautomatik, 17 Smartprogramme („Bestes Gesicht“, „Farbfülle“, „Panorama“, …), vier Smartfilter („Vignettierung“, „Miniatur“, „Skizze“, „Fischauge") und die PSAM-Modi. Custom-Tasten besitzt die NX Mini zwei an der Zahl. Echte Optionen hat man allerdings nur bei einer – aber auch dort nur eingeschränkt. Über die Direct-Link-Taste auf der Oberseite stehen nur WLAN-Optionen („AutoShare“, „ Remote Viewfinder“, „Auto-Backup“, …) zur Verfügung, für die Custom-Taste auf der Rückseite gibt es sechs Foto-Optionen („Bildvorschau“, „One-Touch-Weißabgleich“, „AEL“, …). Die Tasten sind insgesamt akzeptabel groß, die Druckpunkte sind gut. Man kann die Samsung NX mini (Abbildungsleistung) somit auf jeden Fall manuell bedienen, durch das fehlende Einstellrad eignet sich die Systemkamera dafür aber keinesfalls optimal. Die Zielgruppe der Kamera wird dies allerdings vermutlich nicht voraussetzen, weshalb das Bedienkonzept durchaus akzeptabel ausfällt. Wer nur ab und zu auf manuelle Optionen zurückgreift, kann damit problemlos leben.

Der Autofokus kann zum Scharfstellen 21 Messfelder verwenden. Die Messfeldwahl kann der Kamera überlassen werden, es lässt sich ein Messfeld vorgeben oder man fokussiert ganz einfach per Touch über das Display. Daneben kann man aber auch manuell scharfstellen. Mangels Fokusring der bisher erhältlichen Objektive, muss dies allerdings über das Steuerkreuz erfolgen. Gut: Eine Displaylupe (5- oder 8-fache Vergrößerung wählbar) hilft beim Fokussieren.

Zum Belichten besitzt die Samsung NX mini (Geschwindigkeit) einen elektronischen Verschluss. Dieser kommt bei Belichtungszeiten von 1/200 Sekunde bis zu 1/16.000 Sekunde zum Einsatz. Unter 1/200 Sekunde wird nach unserer Vermutung ein Zentralverschluss in den Objektiven verwendet. Somit kann die Gefahr von Bildfehlern, die bei Kunstlicht auftreten können, umgangen werden. Die Belichtungsmessmethode lässt sich wie üblich zwischen Multi, Zentrum und Spot wählen.

Da bei der Samsung NX mini (Technik) kein Sucher aufgesteckt werden kann, bleibt das Display die einzige Möglichkeit zur Bildkontrolle. Etwas schade ist es daher, dass sich Samsung nur für ein relativ schwach aufgelöstes Display entschieden hat. Mit 460.800 Subpixel wirkt das 3,0-Zoll-LCD zwar nicht wirklich pixelig, die Brillanz eines hochauflösenden Displays – mit beispielsweise der doppelten Auflösung – fehlt jedoch sichtbar. Lobenswert sind dagegen der präzise und schnell reagierende kapazitive Touchscreen und der Klappmechanismus um 180 Grad nach oben. Als Kamera für „Selfies“ ist die NX mini daher auf jeden Fall geeignet.

Die Videoaufnahme ist mit der Samsung NX mini (Beispielaufnahmen) in Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) und – je nachdem, ob man sich für PAL oder NTSC als Videostandard entschieden hat – mit 25 oder 30 Vollbildern pro Sekunde möglich. Die Bildqualität der Aufnahmen ist sehr gut, teilweise lassen sich allerdings Moire-Artefakte erkennen. Wer möchte, kann auch Zeitlupen- oder Zeitrafferaufnahmen speichern, abhängig von der Bildrate aber nur in verringerter Auflösung. Der Autofokus stellt in einem akzeptablen Tempo sowie treffsicher scharf. Einen dedizierten Videomodus gibt es nicht, alle Videoaufnahmen werden über die Video-Taste gestartet. Mit unseren Beispielvideos können Sie die Bildqualität selbst beurteilen.

Ein Praxisbericht von:

Thomas Kniess

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