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Canon EOS 850D und EOS 800D im Vergleich

Ein detaillierter Blick auf die technischen Daten der Mittelklasse DSLRs

Die Canon EOS 850D ist eine Spiegelreflexkamera der Mittelklasse und folgt auf die vor drei Jahren vorgestellte EOS 800D. Da Canon nicht nur die Technik im Inneren verbessert hat, sondern zusätzlich auch die Bedienung, wird die EOS 850D vermutlich auch die EOS 77D ablösen. Sie platziert sich damit zwischen der Canon EOS 90D (Testbericht) und der Canon EOS 250D (Testbericht). Im folgenden Artikel gehen wir auf die wichtigsten Veränderungen der EOS 850D und EOS 800D ein.

Weitere Informationen zu den Kameras erhalten Sie über folgende Links:
Ankündigung der Canon EOS 850D
Datenblatt der Canon EOS 850D
Datenblatt der Canon EOS 800D
Testbericht der Canon EOS 800D

Unterschied 1: Die Serienbildunktion und der Puffer
Am Bildwandler hat Canon bei der EOS 850D auf den ersten Blick keine Veränderungen vorgenommen, die Serienbildaufnahme wurde dagegen verbessert. Dank ihres neuen Digic-8-Bildprozessors speichert die EOS 850D bis zu sieben Bilder pro Sekunde. Das ist etwa ein Bild pro Sekunde mehr als bei der EOS 800D, die aktuelle Flaggschiff-DSLR von Canon mit APS-C-Sensor (EOS 90D) erreicht rund zehn Bilder pro Sekunde. Die EOS 850D ist damit aktuell die schnellste Mittelklassekamera mit Spiegel. Im Liveviewbetrieb schafft die Kamera sogar noch etwas mehr, hier sind es 7,5 Bilder pro Sekunde.

Dank des neuen Bildprozessors und größeren Puffers arbeitet die EOS 850D schneller und länger:

Besitzer der Kamera profitieren aber nicht nur von der höheren Bildrate, Canon hat zudem den Pufferspeicher der Kamera vergrößert. Mit bis zu 75 komprimierten RAW-Bildern in Serie lässt sich die Serienbildgeschwindigkeit für mehr als zehn Sekunden aufrecht erhalten. Bei der EOS 800D hatten wir bei unserem Test 22 RAW-Bilder in Folge gemessen, dabei handelte es sich allerdings um unkomprimierte RAW-Fotos.

Unterschied 2: Belichtungsmesssensor
Von außen nicht zu sehen, aber trotzdem nicht unbedeutend, ist bei der Canon EOS 850D der neue Belichtungsmesssensor. Dieser besitzt 220.000 RGB-Pixel, bei der EOS 800D sind es nur 7.560 RGB-Pixel. Dank der höheren Auflösung kann der Sensor genauer belichten, zudem liefert er wertvolle Daten für die Fokussierung. Die Belichtungsmessung erfolgt bei der EOS 850D mit 216 Zonen (18 x 12), bei der EOS 800D sind es nur 63 Zonen (9 x 7).

Videos nimmt die EOS 850D in 4K mit bis zu 30p und in Full-HD mit bis zu 60p auf:

Unterschied 3: Die Videoaufnahme
Deutlich verbessert hat sich im Vergleich zur EOS 800D auch die Videofunktion. Die 2017 angekündigte DSLR zeichnet Videos in Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel) mit 24 bis 60 Vollbildern pro Sekunde auf, höhere Auflösungen oder Bildraten unterstützt sie nicht. Die EOS 850D ist – genauso wie die letztes Jahr vorgestellte Canon EOS 250D (Testbericht) – in der Lage, 4K-Videos aufzuzeichnen. Bei 3.840 x 2.160 Pixel hält sie 24, 25 oder 30 Vollbilder pro Sekunde fest. Während hier auf den Dual-Pixel-CMOS-AF verzichtet werden muss und bei Aufnahmen ein deutlicher Cropeffekt besteht, fallen diese Mankos in Full-HD weg. Mehr als 60 Vollbilder pro Sekunde schafft die EOS 850D hier allerdings auch nicht. Vorhanden ist dagegen eine Hochkant-Videofunktion. Damit möchte Canon vor allem Smartphone-Nutzer ansprechen. Wer das Videosignal über HDMI ausgeben möchte, kann das bei der EOS 850D in 4K ohne weitere Einblendungen.

Die Oberseite der neuen Canon EOS 850D ...

... und die Oberseite der Canon EOS 800D im Vergleich:

Unterschied 4: Bedienung und Gehäuse
Das Gehäuse der EOS 850D erinnert zum Teil an die EOS 800D, teilweise hat Canon jedoch einige Überarbeitungen vorgenommen. Nahezu gleich geblieben sind die Abmessungen. Die EOS 850D fällt mit 13,1 x 10,3 x 7,6cm lediglich 0,3cm breiter als die EOS 800D aus. Trotz des leicht vergrößerten Gehäuses hat Canon die EOS 850D etwas leichter gebaut, mit 515g vs. 531g ergibt sich in der Praxis aber nahezu kein Unterschied. Abseits der Abmessungen und des Gewichts hat sich mehr geändert.

Das Design der Rückseite und die Bedienelemente hat Canon bei der EOS 850D deutlich verändert:

Dazu im Vergleich die Canon EOS 800D:

Die EOS 850D ist auf der Rückseite mit einem zusätzlichen Einstellrad ausgerüstet, dieses hat Canon mit dem Steuerkreuz kombiniert. Die Position mancher Tasten wurde angepasst, im Vergleich zur EOS 800D ist zudem eine AF-On-Taste hinzugekommen. Auf der Oberseite bleibt mit drei Direktwahltasten (für die AF-Messfeldwahl, die Sensorempfindlichkeit und die Displayeinstellungen) vieles beim Alten, auf dem Programmwählrad sind allerdings nur noch sieben statt 13 Motivprogramme anzutreffen. Die weggelassenen Szenenmodi sind nun vermutlich unter den SCN-Programmen zu finden.

Unterschied 5: Die Akkulaufzeit
Eine Verbesserung hat Canon zudem bei der Akkulaufzeit erzielt. Obwohl beide DSLRs den LP-E17-Akku mit 1.040mAh Kapazität nutzen, lassen sich mit der EOS 850D deutlich mehr Bilder pro Ladung speichern. Dies ist vermutlich dank des stromsparenderen Digic-8-Prozessors der neuen DSLR möglich. Für die EOS 850D gibt Canon bis zu 800 Bilder beim Blick durch den Sucher und 310 Bilder beim Einsatz des Liveviewmodus an. Die EOS 800D schafft beim Suchereinsatz in der Spitze bis zu Fotos 600, wer den Liveviewmodus nutzt, erreicht bis zu 270 Bilder pro Ladung.

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