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Panasonic Lumix DC-TZ202 und DC-TZ96 im Duell (Teil 2)

Teil 2 von 3: Reisezoomkameras von Panasonic


Links sehen Sie die Panasonic Lumix DMC-TZ202, rechts die Lumix DMC-TZ96.

Nachdem wir im ersten Teil unseres Vergleichs der Panasonic Lumix DC-TZ202 und der Panasonic Lumix DC-TZ96 die Abmessungen, die Bedienung und die Bildqualität verglichen haben, gehen wir nun auf die Objektive, die Geschwindigkeit und die Bildkontrolle ein.

Objektive:
Die Objektive beider Kameramodelle stehen neben den Sensoren natürlich besonders im Vordergrund. Bei der Lumix DC-TZ202 (1,0 Zoll Sensor) verbaut Panasonic ein 15-fach-Zoom mit 24 bis 360mm KB-Brennweite, die Panasonic Lumix DC-TZ96 deckt mit ihrem 30-fach-Zoom 24 bis 720mm KB-Brennweite ab.

Am kurzen Ende ergibt sich in der Praxis (abgesehen von den leicht unterschiedlichen Bildausschnitten wegen der unterschiedlichen Seitenverhältnisse der Sensoren) kein Unterschied, bei der längsten Brennweite ist der Abstand größer. Mit der TZ96 lassen sich weit entfernte Motive stärker vergrößern, die TZ202 kann das im direkten Vergleich nicht ganz so gut.

In der Praxis kommen Fotografen mit den 360mm (KB) der TZ202 jedoch in fast allen Fällen sehr gut aus. Da die Bilder der TZ202 eine bessere Detailwiedergabe besitzen, besteht zudem ein größerer Spielraum bei der nachträglichen Ausschnittsvergrößerung bzw. lässt sich ohne allzu große Probleme digital zoomen.

Die Superzoomobjektive bei der maximalen Brennweite:

Für beide Objektive gilt leider, dass sie lichtschwach ausfallen. Die größte Blendenöffnung liegt bei F3,3 (Weitwinkel), mit zunehmender Brennweite nimmt die Lichtstärke schnell ab. Am Teleende sind es nur noch F6,4. Da die TZ202 den kleineren Zoombereich besitzt, fällt die Lichtstärke dabei noch ein wenig schneller ab. Wie die Lichtstärke bei den wichtigsten Brennweiten verläuft, zeigt die nachfolgende Grafik.

Die Abbildungsleistung beider Objektive bewegt sich wegen der großen Brennweitenbereiche nicht in der Spitzenklasse, am Bildrand sind vor allem bei kürzeren Brennweiten Qualitätsabstriche in Kauf zu nehmen. Wer eine Kamera mit Superzoomobjektiv erwirbt, kann jedoch auch keine Festbrennweitenqualität erwarten.

Unser Sieger beim Objektiv: Unentschieden.

Das LCD der Panasonic Lumix DC-TZ96 lässt sich um 180 Grad nach oben schwenken:

Panasonic Lumix DMC-TZ96.

Bildkontrolle:
Zur Bildkontrolle hat Panasonic beide Kameramodelle mit einem elektronischem Sucher und einem Display ausgestattet. Dabei gibt es durchaus Unterschiede, diese betreffen allerdings nur die LCDs. Bei der Lumix DC-TZ96 verbaut Panasonic ein nach oben sowie unten schwenkbares Display mit 3,0 Zoll großer Diagonale und 1,24 Millionen Subpixel. Das 3,0-Zoll messende LCD der TZ202 löst 1,04 Millionen Subpixel auf und ist fest verbaut. Das macht die Bildkontrolle weniger komfortabel, bei Selbstporträts lässt sich diese beispielsweise überhaupt nicht vornehmen. Gleich sind dagegen die vorhandenen Touchoberflächen (sie funktionieren schnell und präzise), in puncto Einblickwinkel können wir ebenso keine Abweichungen ausmachen.

Neben dem Display hat Panasonic auch einen elektronischen Sucher verbaut:

Links sehen Sie die Panasonic Lumix DMC-TZ202, rechts die Lumix DMC-TZ96.

Die elektronischen Sucher sind jeweils in der linken oberen Ecke zu finden. Es dürfte sich um die gleichen Modelle handeln, die technischen Daten fallen jedenfalls identisch aus. Die zum Einsatz kommenden Panel werden jeweils mit 2,33 Millionen Subpixel angegeben, der Vergrößerungsfaktor mit 0,53-fach. In der Praxis kann der Sucher durchaus eine Alternative zum Display darstellen, wirklich oft würden wir ihn trotzdem nicht verwenden.

Das liegt an der geringen Vergrößerung und der Schwierigkeit, das Bild komplett zu überblicken. Wer Letzteres möchte, muss auf jeden Fall nah an die Austrittspupille heranrücken. Mit der Nase verstellt man dabei ganz gerne unerwünscht den Fokuspunkt. Hier hilft nur das Abschalten des Touchscreens.

Eingaben sind bei beiden Kameras über die Touchfunktion des Displays möglich:

Panasonic Lumix DMC-TZ96.

Die Auflösung der Panels bewegt sich mit 2,33 Millionen Subpixel auf einem guten Niveau, wegen der geringen Vergrößerung fällt die Wiedergabe knackscharf aus. In beiden Fällen gut: Ein Augensensor aktiviert den Sucher bei der Annäherung automatisch, alternativ geht das zudem per Taste.

Unser Sieger bei der Bildkontrolle: Die Panasonic Lumix DC-TZ96.

Als Materialien nutzt Panasonic sowohl Metall als auch Kunststoff:

Links sehen Sie die Panasonic Lumix DMC-TZ202, rechts die Lumix DMC-TZ96.

Geschwindigkeit:
Eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit ist Voraussetzung für eine komfortable Benutzung und einen „stressfreien“ Betrieb. Warten will schließlich niemand lange. Bei unseren beiden Vergleichsmodellen muss das auch keiner. Die Ergebnisse unserer Labormessungen fallen sehr ähnlich aus, dies gilt sowohl für die Serienbildfunktion als auch den Autofokus. Zu den Details: Bei Fotos im JPEG-Format nehmen beide Kameras 10,1 Bilder pro Sekunde auf. Die TZ96 wird nach 100 Fotos in Folge langsamer und speichert dann nur noch 5,3 Bilder pro Sekunde. Die TZ202 hält die höchste Geschwindigkeit bei freiem Speicherplatz ohne Grenze aufrecht. Wer sich für das RAW-Format entscheidet, kann in beiden Fällen 9,4 Bilder pro Sekunde festhalten. Die Grenze liegt jeweils bei 32 Bildern in Folge, danach bricht die Geschwindigkeit auf 1,5 Bilder pro Sekunde (TZ96) bzw. 1,8 Bilder pro Sekunde (TZ202) ein. Bei der gleichzeitigen JPEG+RAW-Aufnahme erreicht die TZ202 9,5 Bilder pro Sekunde für 29 Bilder in Folge und die TZ96 9,4 Bilder pro Sekunde für 28 Bilder in Serie. Für beide Modelle gilt daher: Die Serienbildfunktionen überzeugen auf ganzer Linie. Gut zu wissen: Mit aktivierter Fokusnachführung (AF-C) lassen sich nur noch fünf Bilder pro Sekunde aufnehmen.

Beim Scharfstellen gehören beide Kameras zu den sehr schnellen Modellen:

Links sehen Sie die Panasonic Lumix DMC-TZ202, rechts die Lumix DMC-TZ96.

Die Zeit zum Fokussieren beträgt laut unserer Labormessung genau 0,13 Sekunden im Weitwinkel. Das ist sehr flott. Je länger die gewählte Brennweite wird, desto langsamer stellen beide Kameras scharf. Am Teleende gehen wir von einer durchschnittlichen Fokussierungszeit von 0,3 Sekunden aus. Eine genaue Messung ist hier wegen den sehr langen Brennweiten nicht mehr realisierbar. Eine Zeit von 0,3 Sekunden kann sich jedoch immer noch sehen lassen, viele andere Kameras stellen bei längeren Brennweiten langsamer scharf.

Die Einschaltzeit (gemessen vom Drücken der Einschalt-Taste bis zur vollständigen Bereitschaft) beträgt bei beiden Kameras etwas mehr als zwei Sekunden, das erste Bild ist bei der TZ96 nach 1,64 Sekunden und bei der TZ202 nach 2,03 Sekunden im Kasten.

Unsere Wertung bei der Geschwindigkeit: Unentschieden.

Zu den Beispielaufnahmen des Testsiegers:

Im dritten und letzten Teil unseres Vergleichstests der Panasonic Lumix DC-TZ202 und der Panasonic Lumix DC-TZ96 schauen wir uns spezielle Funktionen, die Videoaufnahme und die Erweiterbarkeit an.

Links zum Artikel:

 
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