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Panasonic Lumix DC-TZ202 und DC-TZ96 im Duell (Teil 3)

Teil 3 von 3: Reisezoomkameras von Panasonic


Links sehen Sie die Panasonic Lumix DMC-TZ202, rechts die Lumix DMC-TZ96.

Nachdem wir im zweiten Teil des Vergleichs der Panasonic Lumix DC-TZ202 und der Panasonic Lumix DC-TZ96 unter anderem die Objektive und die Bildkontrolle unter die Lupe genommen haben, vergleichen wir im letzten Teil die Videoaufnahme und die Erweiterbarkeit. Am Ende fassen wir unsere Ergebnisse zudem zusammen.

Funktionen und Features:
Viele Kameras sind mittlerweile wahre Funktions- und Multimediatalente, die Modelle von Panasonic diesbezüglich ganz vorne dabei. Sowohl die TZ202 als auch die TZ96 haben einen 4K-Fotomodus zu bieten, mit dem sich 30 Vollbilder pro Sekunde speichern lassen. Dieser Modus stellt eine Ergänzung zur „richtigen“ Serienbildfunktion dar.

Die Auflösung der Bilder fällt mit rund acht Megapixel allerdings nicht ganz so hoch aus, zudem sind noch andere Einschränkungen (nur JPEG, nur elektronischer Verschluss) zu beachten. Des Weiteren hat Panasonic beide Kameras mit der Post-Focus-Funktion ausgestattet. Damit lässt sich ein Motiv mit vielen Schärfeebenen speichern. Im Nachgang wählt der Fotograf das beste Bild aus oder entscheidet sich für ein Foto mit sehr hoher Schärfentiefe. Nicht vergessen darf man bei der TZ202 und TZ96 zudem die Intervallaufnahme-Funktion.

Über den "Mein Menü"-Reiter lässt sich ein eigenes Menü zusammenstellen:

Das Angebot an Fotoprogrammen umfasst alle wichtigen Aufnahmemodi. Zusätzlich zur Vollautomatik stehen die PSAM-Modi, eine Reihe von Szenenprogrammen und Filtereffekten sowie mehrere Custom-Speicherplätze zur Wahl. Letztere erlauben das Abspeichern bestimmter Aufnahmeparameter, diese kann der User bei Bedarf über die Speicherplätze schnell aufrufen.

Die AF-Feld-Optionen beider Kameras sind stattlich:

Das Scharfstellen erledigen beide Kompaktkameras mit der Kontrastmessung und der Depth-from-Defocus-Technologie. Panasonic hat seinen Kameras eine Reihe von AF-Optionen spendiert und erlaubt zudem das manuelle Scharfstellen. Letzteres ist durch die Objektivringe komfortabel möglich. Im Makromodus kommen beide Kameras 3cm an das Motiv heran (gemessen ab der Frontlinse), auch kleine Motive lassen sich dadurch groß abbilden.

Mit dem mechanischen Zentralverschluss sind beide Kameras in der Lage, zwischen 60 Sekunden und 1/2.000 Sekunde zu belichten. Mit dem elektronischen Verschluss kann die Zeit auf 1/16.000 Sekunde verkürzt werden.

Unsere Wertung bei den Funktionen und Features: Unentschieden.

Videoaufnahme:
Videoaufnahmen sind mit beiden Kameras in diversen Auflösungen und Bildraten möglich. Dabei muss natürlich nicht auf die moderne 4K-Auflösung verzichtet werden. Die Panasonic Lumix DC-TZ202 unterstützt Aufnahmen mit 24, 25 und 30 Vollbildern pro Sekunde, die TZ96 mit 25 und 30 Vollbildern pro Sekunde. Die Bildqualität der 4K-Aufnahmen ist exzellent, die TZ202 hält – bedingt durch ihren größeren Sensor – aber etwas rauschärmere Videos fest. Da beide Kameras bei 4K-Videos nur den mittleren Sensorbereich auslesen, zeigt sich leider ein starker Cropeffekt. Der Brennweitenbereich der TZ202 startet bei 36mm und geht bis zu 540mm, bei der TZ96 sind es 35 bis 1050mm. Wer sich eine möglichst lange Brennweite wünscht, profitiert davon natürlich. Im Alltag wäre aus unserer Sicht jedoch ein größerer Weitwinkelbereich wesentlich besser.

Video-Bildqualitätsvergleich mit 3.840 x 2.160 Pixel:

In Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) ergibt sich ein deutlich weitwinkeligeres Bild. Der Brennweitenbereich der TZ96 startet bei 28mm und der der TZ202 bei 30mm (jeweils KB-äquivalent). Bei der TZ96 kann man sich für Bildraten von 25 bis 60 Vollbildern pro Sekunde entscheiden, bei der TZ202 von 25 bis 100 Vollbildern pro Sekunde. Letztere Bildrate steht allerdings nur im Hochgeschwindigkeitsmodus zur Verfügung, hier muss der User auf den kontinuierlichen Autofokus, die Bildstabilisierung und die Tonaufnahme verzichten. Die TZ96 hat Panasonic ebenfalls mit einem Hochgeschwindigkeitsmodus ausgestattet, dieser erlaubt jedoch maximal HD-Videos. Dafür stehen bei der TZ96 100 oder 120 Vollbilder pro Sekunde zur Wahl. Des Weiteren sind SD-Aufnahmen mit 200 oder 240 Vollbildern pro Sekunde möglich. Wer etwas höhere Ansprüche an die Aufnahmequalität hat, sollte die HD-Auflösung jedoch keinesfalls unterschreiten.

Unser Sieger bei der Videoaufnahme: Die Panasonic Lumix DC-TZ202.

Schnittstellen gibt es nur die klassischen (HDMI und USB):

Links sehen Sie die Panasonic Lumix DMC-TZ202, rechts die Lumix DMC-TZ96.

Erweiterbarkeit und Schnittstellen:
In puncto Erweiterbarkeit haben viele kompakte Digitalkameras nicht wahnsinnig viel zu bieten. Das liegt vor allem am geringen Platz, für eine größere Anzahl an Schnittstellen steht nicht genügend Fläche zur Verfügung. Bei beiden Kameramodellen muss man daher mit dem Minimum auskommen. Das heißt: Micro-HDMI und Micro-USB. Der Anschluss an einem PC oder Monitor ist dadurch möglich, des Weiteren lässt sich der Akku in der Kamera aufladen. Für einen Blitzschuh war in beiden Fällen natürlich auch kein Platz, integrierte Blitzgeräte erlauben das Ausleuchten von näheren Motiven. Die TZ202 sehen wir dabei im Vorteil, deren Blitz lässt sich durch einen Aufklappmechanismus komfortabler einsetzen.  Bei der TZ96 besteht die Gefahr, dass der Blitz von der Hand verdeckt wird. Dies sorgt für unschöne Abschattungen.

Wer mit beiden Kameras drahtlos kommunizieren möchte, kann dies über WLAN und Bluetooth. Darüber steht dem Nutzer eine Fernbedienungsfunktion (mit der Image App von Panasonic) und die Option der kabellosen Datenübertragung zum Mobilgerät zur Verfügung.

Unsere Wertung bei der Erweiterbarkeit und Schnittstellen: Unentschieden.

Beide Kameras lassen sich gut bedienen und erreichen eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit:

Links sehen Sie die Panasonic Lumix DMC-TZ202, rechts die Lumix DMC-TZ96.

Unser Fazit:
Reisezoomkameras haben auch im Jahr 2019 ihre Berechtigung, derart große Brennweitenbereiche wird ein Smartphone selbst in vielen Jahren nicht abdecken können. Unser Vergleichstest Panasonic Lumix DC-TZ202 vs. Panasonic Lumix DC-TZ96 hat gezeigt, dass beide Kompaktkameras in vielen Punkten sehr ähnlich abschneiden. Sei es beim Handling und der Bedienung, der Serienbildrate oder dem Autofokus. Signifikante Abweichungen gibt es bei den genannten Bewertungskriterien nicht. Beide Kameras sind mit einer Reihe von Tasten und Einstellrädern ausgerüstet, der User kann viele Tasten und Menüs nach seinen Wünschen anpassen und sowohl die TZ202 als auch die TZ96 arbeitet richtig schnell. Des Weiteren ist jeweils die 4K-Foto- und Videofunktion mit Bord und besteht die Möglichkeit zur automatischen und manuellen Fokussierung sowie Belichtung.

Die Panasonic Lumix DC-TZ202 punktet mit der deutlich besseren Bildqualität:

Links sehen Sie die Panasonic Lumix DMC-TZ202, rechts die Lumix DMC-TZ96.

Absetzen kann sich die TZ96 von der TZ202 durch ihr nach oben schwenkbares LCD, bei der TZ202 hat Panasonic das Display fest verbaut. Die Sucher unterscheiden sich dagegen nicht.
Am Ende spielen die Objektive und Sensoren die entscheidende Rolle. Die TZ96 verfügt über eine Optik mit wesentlich größerem Brennweitenbereich, die TZ202 speichert Fotos mit einem viel größeren Sensor. In der Praxis fällt der Brennweitenvorteil der TZ96 allerdings nicht so groß aus wie man denkt.

Die Panasonic Lumix DC-TZ96 besitzt ein schwenkbares LCD und kostet weniger:

Links sehen Sie die Panasonic Lumix DMC-TZ202, rechts die Lumix DMC-TZ96.

Das liegt zum einen an der immer noch stattlichen – und für fast alle Aufgabengebiete ausreichenden – 360mm KB-Brennweite der TZ202. Zum anderen bietet diese wegen des größeren Sensors gute Digitalzoom-/Cropreserven. Darauf müssen Besitzer der TZ96 verzichten. Deren Fotos zeigen schon bei Tageslicht weniger Details und ein stärkeres Rauschen, bei Nacht ist der Unterschied noch größer.

Unser Testsieger:

Wir meinen daher: Wer kein schwenkbares Display benötigt und sich am höheren Preis der TZ202 nicht stört, greift zum Modell mit 1,0-Zoll-Sensor. Die TZ96 ist eine gute Allroundkamera und eine Empfehlung wert, wenn die Bildqualität nicht an erster Stelle steht.

Unsere Auszeichnungen des jeweiligen Einzeltestberichts:

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