Spiegelreflexkamera-Empfehlungen für Weihnachten 2020

Unsere Empfehlungen: u. a. Canon EOS-1DX Mark III, Nikon D870, Canon EOS 90D und EOS 800D

Im letzten Artikel unserer vierteiligen Serie der besonders empfehlenswerten Kameras zum Weihnachtsfest 2020 gehen wir auf Modelle mit Spiegel, also Spiegelreflexkameras, ein. Unsere Empfehlungen umfassen mit der Canon EOS-1D X Mark III unter anderem eine Profi-Kamera, mit der Nikon D780 einen echten Allrounder und mit der Canon EOS 90D ein Oberklasse-Modell.

Leistung ohne Kompromisse: dafür steht die Canon EOS-1D X Mark III (Testbericht). Das neueste Flaggschiff aus dem Hause Canon ist die aus unserer Sicht aktuell beste Spiegelreflexkamera. Die technischen Daten und die Leistung lassen daran keinen Zweifel. Diese Wertung ermöglicht unter anderem ein 20 Megapixel auflösender Kleinbildsensor, er sorgt für detailreiche und bis ISO 6.400 sehr gut nutzbare Bilder. Für die Fokussierung mit heruntergeklapptem Spiegel kommt ein AF-Chip mit sogenannten Flächensensoren zum Einsatz, von den insgesamt 191 Messfeldern sind 155 Kreuzsensoren. Beim Scharfstellen arbeitet die Canon EOS-1D X Mark III nicht nur sehr schnell, sondern auch sehr präzise. Dies gilt unabhängig von der Fokusmethode. Bewegten Motiven folgt sie in jedem Fall problemlos.

Daneben überzeugt die Spiegelreflexkamera mit ihrer sehr hohen Serienbildgeschwindigkeit. Bis zu 20 Bilder pro Sekunde lassen sich aufnehmen, dabei muss man weder auf die nachführende Fokussierung noch Belichtung verzichten. Den Pufferspeicher hat Canon sehr groß dimensioniert und zudem zwei schnelle CFexpress-Slots verbaut. Bei JPEG- und RAW-Aufnahmen hält die Kamera die höchste Serienbildrate daher so lange aufrecht, bis die Speicherkarten voll sind. Bei Videos steht die Canon EOS-1D X Mark III auch professionellen Videokameras in nichts nach, 5,5K-RAW-Aufnahmen und 4K-Aufnahmen mit 60 Bildern pro Sekunde sind zweifellos up-to-date. Daneben bietet die Kamera jede Menge Optionen. Erwähnen sollte man zudem den großen optischen Sucher, das sehr scharfe Touch-Display und das abgedichtete Magnesiumgehäuse mit zahlreichen Bedienelementen.


Weitere Informationen zur Kamera:

Testbericht der Canon EOS-1D X Mark III


Die Nikon D780 (Testbericht) ist ein wenig ein Wandler zwischen den Welten. Zum einen setzt Nikon auf klassische Spiegelreflextechnik, zum anderen sollen aber auch Freude eines schnellen Liveview-AFs oder der 4K-Aufnahme auf ihre Kosten kommen. Für detailreiche Bilder sorgt ein 24,3 Megapixel auflösender Vollformat-Sensor, dieser speichert bis mindestens ISO 3.200 sehr gut verwendbare Bilder. Beim Phasen-AF-Modul greift Nikon auf einen Chip mit 51 Messfeldern zurück, 15 davon sind Kreuzsensoren. Die Kamera fokussiert damit bis zu einer Offenblende von F8. Wird der Spiegel nach oben geklappt, arbeitet die Kamera mit einem Liveview-AF mit 273 Messfeldern. Dieser kommt auch bei der Nikon Z 6 zum Einsatz und leistet bei Fotos wie Videos gute Dienste. Vom Spiegel "abhängig" ist auch die Serienbildrate. Mit Einsatz des Spiegels hält die D780 sieben Bilder pro Sekunde fest, ohne Spiegel sind es elf Bilder pro Sekunde. In den Pufferspeicher passen 100 JPEG- oder RAW-Fotos, für den schnellen Abtransport auf die Speicherkarte wurden zwei SD-Slots mit UHS-II-Standard verbaut.

Auf der Habenseite sind des Weiteren ein großer Pentaprismensucher (0,7-fache Vergrößerung und 100 Prozent Bildfeldabdeckung), ein besonders hoch aufgelöstes Schwenkdisplay mit Touchfunktion (2,36 Millionen Subpixel) und ein abgedichtetes Magnesiumgehäuse mit vielen Bedienelementen zu nennen. Videos lassen sich in 4K mit bis zu 30 Vollbildern pro Sekunde und in Full-HD mit bis zu 120 Vollbildern pro Sekunde aufzeichnen. Schnittstellen gibt es obendrein einige.

Weitere Informationen zur Kamera:

Testbericht der Nikon D780

Die Canon EOS 90D (Testbericht) ist eine Spiegelreflexkamera der gehobenen Klasse. Zur Ausstattung der DSLR gehören unter anderem ein 22,3 x 14,9mm großer APS-C-Sensor mit 32,3 Megapixel, ein flotter Phasen-Autofokus und eine ansprechende Serienbildrate. Zu den Details: Die Bildqualität der Kamera überzeugt auch bei höheren ISO-Stufen, das Bildrauschen hält sich generell in Grenzen. Der Autofokussensor, der beim Blick durch den Pentaprismensucher verwendet wird, besitzt 45 Messfelder. Alle sind Kreuzsensoren, ein Teil arbeitet bis F8. Für  Sportaufnahmen eignet sich die Kamera durch eine hohe Bildrate. Mit Spiegeleinsatz sind es zehn Bilder pro Sekunde, im Liveviewbetrieb bis zu elf Bilder pro Sekunde. Der Pufferspeicher ist recht groß, die Kamera wird erst nach 64 JPEG- oder 48 RAW-Bildern in Folge langsamer.

Videos hält die Canon EOS 90D in 4K mit 30 Vollbildern pro Sekunde fest, in Full-HD sind bis zu 120 Vollbilder pro Sekunde möglich. Das Gehäuse fertigt Canon äußerlich zwar nicht aus Metall, die Stabilität und die Abdichtungen sind aber trotzdem für fast alle Zwecke ausreichend. Viele Bedienelemente und ein dreh- und schwenkbares Touchdisplay sorgen für einen hohen Arbeitskomfort. Nicht optimal für eine Kamera dieser Preisklasse ist der nur einmal vorhandene SD-Slot. Damit fällt die Option für kamerainterne Backups weg.

Weitere Informationen zur Kamera:

Testbericht der Canon EOS 90D

Eine Kamera der gehobenen Einsteigerklasse ist die Canon EOS 800D (Testbericht). Damit kommen auch Besitzer eines kleineren Budgets auf ihre Kosten, inklusive des Kitobjektivs kostet die DSLR nur etwa 700 Euro. Als Bildwandler wird hier ein APS-C-Sensor mit 24 Megapixel verwendet, die Qualität der Fotos fällt bis ISO 1.600 sehr gut und bis ISO 3.200 ordentlich aus. Serienaufnahmen erlaubt die EOS 800D sechs pro Sekunde, dies reicht für die meisten Motive aus. Beim AF-Sensor hat sich Canon für 45 Messfelder (alles Kreuzsensoren) entschieden, 27 funktionieren bis F8. Ein schneller Autofokus steht auch bei Liveview-Aufnahmen zur Verfügung.

Bei der Bildkontrolle lässt sich zwischen einem kleinen optischen Sucher und einem gut aufgelösten Display wählen, das 3,0 Zoll messende LCD ist dreh- und schwenkbar. Videos kann man in 4K mit bis zu 25 Vollbildern pro Sekunde und einem deutlichen Crop speichern, in Full-HD sind bis zu 60 Vollbilder pro Sekunde ohne Crop wählbar. Das Gehäuse der EOS 800D ist mit ein paar Bedienelementen ausgerüstet, manche Tasten müssen angesichts der kompakten Abmessungen klein ausfallen.

Weitere Informationen zur Kamera:

Testbericht der Canon EOS 800D

Weitere empfehlenswerte Kameramodelle finden Sie in unseren ständig aktualisierten Digitalkamera-Kaufempfehlungen sowie über die dkamera.de- Testberichtübersicht.

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Autor: dkamera.de Redaktion
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