Bridgekamera-Empfehlungen für Weihnachten 2020

Unsere Empfehlungen: Sony RX10 IV, Panasonic Lumix FZ1000 II, Nikon Coolpix P950 sowie B600

Bei unserem zweiten Empfehlungsartikel schauen wir uns Bridgekameras an. Diese waren früher eine sehr erfolgreiche Kameraklasse, zuletzt kamen aber nur wenige neue Modelle auf den Markt. In unserem Empfehlungsartikel gehen wir auf vier Bridgemodelle von der High-End- bis zur Einsteigerklasse ein.

Die Sony Cyber-shot DSC-RX10 IV (Testbericht) kam bereits 2017 auf den Markt, auch drei Jahre später ist sie aber noch die beste Bridgekamera. Zum sehr leistungsfähigen Gesamtpaket, das problemlos auch mit spiegellosen Systemkameras mithalten kann, gehört unter anderem ein 25-fach-Zoomobjektiv. Dieses deckt 24 bis 600mm KB-Brennweite ab und überzeugt neben einer sehr guten Abbildungsleistung auch mit einer ordentlichen Lichtstärke von F2,4 bis F4. Der Autofokus der Sony Cyber-shot DSC-RX10 IV mit 315 Messfeldern stellt flott und treffsicher scharf, die Augenerkennung funktioniert bei Menschen wie bei Tieren.

Ansprechende Bilder hält die Bridgekamera dank eines 20 Megapixel auflösenden Exmor RS-Sensors der 1,0-Zoll-Klasse fest. Dieser misst 13,2 x 8,8mm, wird rückwärtig belichtet und verfügt über einen zusätzlichen DRAM-Cache. Letzterer erlaubt nicht nur verzerrungsfreie Aufnahmen mit dem elektronischen Verschluss, dadurch erreicht die RX10 IV auch sehr hohe Bildraten. 24 Aufnahmen pro Sekunde sind in der Spitze möglich, in den großen Pufferspeicher passen 229 JPEG- oder 111 RAW-Fotos. Sehr gut schneidet die Bridgekamera auch bei Videos ab. In 4K nimmt die Sony Cyber-shot DSC-RX10 IV bis zu 30 Vollbilder pro Sekunde auf, in Full-HD sind es mittels des HFR-Modus bis zu 1.000 Bilder pro Sekunde. Ein Mikrofoneingang und ein Kopfhörerausgang fehlen ebenso nicht.

Der Sucher mit 2,36 Millionen Subpixel macht die Bildkontrolle komfortabel möglich, das 3,0 Zoll große LCD mit 1,44 Millionen Subpixel lässt sich schwenken. Natürlich gehört die
Sony Cyber-shot DSC-RX10 IV nicht zu den kleinen (13,3 x 9,4 x 12,7cm) und leichten Modellen (1.093g), das abgedichtete Gehäuse ist jedoch auch robust verarbeitet.

Als "günstige" Alternative zur Sony Cyber-shot DSC-RX10 IV kann man die rund 1.100 Euro teure Sony Cyber-shot DSC-RX10 III (Testbericht) bezeichnen. Unter anderem müssen Fotografen hier auf besonders hohe Bildraten bei Serienaufnahmen verzichten.

Weitere Informationen zur Kamera:

Testbericht der Sony Cyber-shot DSC-RX10 IV

Wer für eine Bridgekamera mit sehr guter Bildqualität nicht ganz so viel Geld ausgeben möchte, greift zur Panasonic Lumix DC-FZ1000 II (Testbericht). Auch hier kommt ein 1,0 Zoll messender Sensor mit 20 Megapixel Auflösung zum Einsatz, dieser sorgt selbst bei etwas höheren ISO-Stufen für ansprechende Bildergebnisse. Bei Serienaufnahmen schlägt sich die Bridgekamera mit 11,3 Bildern pro Sekunde ebenfalls gut, lange Aufnahmeserien sind aber nur im JPEG-Format (261 Fotos in Folge) möglich. Als Objektiv kommt ein 16-fach-Zoom mit 25 bis 400mm KB-Brennweite und einer Lichtstärke von F2,8 bis F4 zum Einsatz. Damit lässt sich variabel fotografieren.

Zu den weiteren Features der Panasonic Lumix DC-FZ1000 II zählen die 4K-Videoaufnahme (allerdings mit Crop) mit bis zu 30p und die Full-HD-Aufnahme mit bis zu 120p. Die Bildkontrolle erfolgt per elektronischem Sucher mit 2,36 Millionen Subpixel oder per Display mit 1,24 Millionen Subpixel. Eingaben lassen sich auch per Touch vornehmen. An Schnittstellen und Bedienelementen hat Panasonic nicht gespart, das Gehäuse besteht allerdings nur aus Kunststoff und ist nicht abgedichtet,

Weitere Informationen zur Kamera:

Testbericht der Panasonic Lumix DC-FZ1000 II
Vergleichstest der Panasonic Lumix DC-FZ1000 II und der Lumix DMC-FZ1000

Die Nikon Coolpix P950 (Testbericht) gehört zu den Kameramodellen mit der längsten Brennweite. Das 83-fach-Zoom deckt fast unvorstellbare 24 bis 2.000mm (KB) ab, selbst weit entfernte Motive lassen sich damit bildfüllend aufnehmen. Aufgrund dieser Tatsache kann die Lichtstärke bei längeren Brennweiten natürlich nicht allzu hoch ausfallen, mit F2,8 bis F6,5 ist man schon recht eingeschränkt. Als Bildwandler kommt ein 15,9 Megapixel auflösender BSI-Sensor der 1/2,3-Zoll-Klasse zum Einsatz, hohe ISO-Stufen sollte man besser vermeiden. Zumindest bei guten Lichtverhältnissen gibt es jedoch keine Probleme, dafür sorgen die sehr effiziente Stabilisierung des Objektivs sowie die Möglichkeit der RAW-Aufnahme.

Bei der Bildkontrolle können Fotografen zwischen einem Sucher mit 2,36 Millionen Subpixel und einem 3,2 Zoll messenden Display mit 921.000 Subpixel wählen. Videos hält die Nikon Coolpix P950 in 4K (3.840 x 2.160 Pixel) mit bis zu 30 Vollbildern pro Sekunde fest, in Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel) sind bis zu 60 Vollbilder pro Sekunde möglich. Schnittstellen und Tasten gibt es ausreichend viele, ein großer Griff erleichtert das Handling der 14,0 x 11,0 x 15,0cm großen und 999g schweren Bridgekamera.

Weitere Informationen zur Kamera:

Testbericht der Nikon Coolpix P950

Wer trotz kleinem Budget nicht auf einen großen Zoombereich verzichten möchte, sollte sich die Nikon Coolpix B600 (Testbericht) ansehen. Mit deren 60-fach-Zoom lassen sich 24 bis 1.440mm KB-Brennweite abdecken, die Lichtstärke nimmt vom kurzen zum langen Brennweitenende von F3,3 auf F6,5 ab. Da der 15,9-Megapixel-Sensor der Bridgekamera zur 1/2,3-Zoll-Klasse gehört und somit alles andere als groß ist, eignet sich die B600 vor allem für Aufnahmen bei guten Lichtverhältnissen.

Zu den weiteren Features der Nikon Coolpix B600 zählen ein 3,0 Zoll messendes Display mit 921.000 Subpixel und eine Naheinstellgrenze von lediglich einem Zentimeter. Videos nimmt die Bridgekamera mit bis zu 30 Vollbildern pro Sekunde in Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel) auf. Schade finden wir das Fehlen von manuellen Optionen, Anfänger sollte dies aber nicht stören.

Weitere Informationen zur Kamera:

Testbericht der Nikon Coolpix B600

Weitere empfehlenswerte Kameramodelle finden Sie in unseren ständig aktualisierten Digitalkamera-Kaufempfehlungen sowie über die dkamera.de- Testberichtübersicht.

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Autor: dkamera.de Redaktion
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