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Das Fazit zur Canon IXUS 265 HS

Eine solide und sehr kompakte Digitalkamera mit einer mittelmäßigen Ausstattung ist die Canon IXUS 265 HS in der Praxis . Wie sie bei der Bildqualität und der Geschwindigkeit abschneidet, zeigt der folgende Text.

Als Größe von Bildwandlern in Kompaktkameras haben sich 1/2,3-Zoll seit Jahren etabliert. Diese Abmessungen besitzt daher auch der CMOS-Sensor der Canon IXUS 265 HS (Datenblatt) . Er wird rückwärtig belichtet (BSI) und bietet Sensorempfindlichkeiten von ISO 100 bis ISO 3.200. Wer den ISO-Wert nicht selbst einstellen möchte, kann diese Arbeit auch der Automatik überlassen.

Bei der Bildqualität bietet die IXUS 265 HS klassenübliches. Aufnahmen mit ISO 100 und ISO 200 zeigen viele Details, das Bildrauschen hält sich in Grenzen – wenn gleich Vergrößerungen dieses doch bereits sichtbar werden lassen. Bei ISO 400 glättet die Rauschreduzierung erstmals stärker die Bilder. Ab einer Sensorempfindlichkeit von ISO 800 sorgt die stärkere kamerainterne Nachschärfung dann für ein gut sichtbares Bildrauschen, die Detailwiedergabe nimmt zudem deutlicher ab. Wer ISO 1.600 einstellt, muss starke Abstriche bei den Aufnahmen machen, hier werden feine Details nicht mehr aufgelöst. ISO 3.200 sind dann effektiv kaum mehr nutzbar.

Unter schlechten Lichtverhältnissen liefert die Canon IXUS 265 HS bei ISO 100 noch relativ akzeptabel aufgelöste Bilder, schon bei ISO 200 wirken die Aufnahmen aber etwas weich gezeichnet und wer ISO 400 nutzen möchte, muss eine gut erkennbare Körnung in Kauf nehmen. Ab ISO 800 sinkt die Bildqualität dann deutlich ab. Während man Aufnahmen mit dieser Empfindlichkeit aber – mit großen Abstrichen – noch verwenden kann, sind ISO 1.600 und natürlich auch ISO 3.200 keine Alternative mehr.

Durchwachsen schneidet die Canon IXUS 265 HS bei unserem Geschwindigkeitstest ab: Bildserien lassen sich nur mit langsamen 2,2 Aufnahmen pro Sekunde erstellen, hier wird die Anzahl der Aufnahmen aber immerhin nur durch den verfügbaren Platz auf der Speicherkarte begrenzt. Wirklich gut schneidet die Digitalkamera hier aber trotzdem nicht ab. Ganz anders sieht dies dagegen bei der Auslöseverzögerung und dem Autofokus aus. Die Auslöseverzögerung liegt bei nur 0,02 Sekunden, zum Fokussieren werden gerade einmal 0,12 Sekunden im Weitwinkel benötigt. Das ist wirklich flott. Selbst im Telebereich stellt die Canon IXUS 265 HS immer noch sehr schnell scharf. Vom Drücken des Einschaltknopfes bis zur vollständigen Einsatzbereitschaft muss man zudem nur kurze 1,83 Sekunden warten, das erste Bild nach dem Einschalten ist schon nach 1,55 Sekunden im Kasten. Hier schneidet die Canon IXUS 265 HS somit gut ab.

Bei einer lichtschwachen Optik ist ein optischer Bildstabilisator äußerst wichtig. Die Canon IXUS 265 HS besitzt Intelligent-IS-Modell, das entweder kontinuierlich oder nur bei der Aufnahme betrieben werden kann. Zudem lässt es sich auch abschalten. Die Arbeit des ausgleichenden Linsensystems ist gut, wir messen eine Kompensationsleistung von rund drei Blendenstufen. Somit kann man Bilder aus der Hand am Teleende mit einer Belichtungszeit von rund 1/40 Sekunde ohne Verwacklungen aufnehmen.

Beim Objektiv ergibt sich das bei vielen Kompaktkameras vorherrschende Bild. Zunächst muss man den größeren Brennweitenbereich von 25 bis 300mm (jeweils KB-Brennweite) lobend erwähnen, damit lassen sich sehr viele Motive "einfangen". Weniger löblich fällt dagegen die Lichtstärke aus. Mit F3,6 im Weitwinkel liefert die Canon IXUS 265 HS bestenfalls Standardkost ab. Mit einer Anfangsöffnung von F7 fällt die größte Blendenöffnung am Teleende zudem schon sehr licht schwach aus. Hohe ISO-Werte, die gleichzeitig auch für ein starkes Bildrauschen bzw. für eine schlechte Detailwiedergabe sorgen, lassen sich somit nur bei bestem Wetter vermeiden. Sobald es etwas dunkler wird, sind Aufnahmen  am Teleende nur noch sehr eingeschränkt möglich. Die Abbildungsleistung ist durchwachsen. Dies bedeutet: Die Bildecken zeigen einen Abfall der Schärfe vor allem im Weitwinkel, zudem geht die Detailwiedergabe auch im Telebereich zurück. Von der Verzeichnung, der Randabschattung und den chromatischen Aberrationen geht jeweils kein Problem aus, hier arbeitet die kamerainterne Korrektur sehr zuverlässig.

Unser Fazit:

Kompakte Digitalkameras werden immer mehr durch Smartphones bedrängt, nur in einem Punkt haben Smartphones gegen echte Digitalkameras das Nachsehen. Beim Zoomen haben sie mit ihren Festbrennweiten den Superzoom-Objektiven der Kompaktkameras nichts entgegenzusetzen. Eine der kompaktesten Digitalkameras mit größerem Brennweitenbereich ist die Canon IXUS 265 HS (Praxis) . Mit 25 bis 300mm KB-Brennweite lässt sich so gut wie jedes Motiv adäquat einfangen – solange ausreichend Licht zur Verfügung steht. Ist dies nicht der Fall, muss man durch die lichtschwachen Blendenöffnungen von F3,6 im Weitwinkel und F7 im Telebereich schnell mit hohen Sensorempfindlichkeiten rechnen. Diese machen dem ansonsten klassenüblichen Bildsensor mit 1/2,3 Zoll Größe spätestens ab ISO 800 zu schaffen. Bei nicht wenigen Kompaktkameras ist das zwar nicht anders, aber die Optik der Canon IXUS 265 HS stellt mit F7 am langen Brennweitenende einen neuen Negativrekord auf. Bei der Abbildungsleistung präsentiert sich das 12-fach-Zoom ebenfalls nicht von seiner besten Seite. Die Bildecken sind bei nahezu allen Brennweiten sichtbar unschärfer als die Bildmitte – aber auch damit ist die Canon IXUS 265 HS (Abbildungsleistung) keineswegs alleine.

Sehr zu überzeugen weiß die Kompaktkamera dagegen beim Autofokus , im Weitwinkel und im Telebereich wird äußerst flott scharfgestellt. Bei Ersterem messen wir hervorragende 0,12 Sekunden. Auch die Auslöseverzögerung ist mit 0,02 Sekunden kurz, die Einschaltzeit mit 1,83 Sekunden ebenfalls.

Videos werden in Full-HD-Auflösung mit einer guten Bildqualität aufgenommen, Einstellungsmöglichkeiten hat man aber leider keine. Bedienen lässt sich die Canon IXUS 265 HS (Technik) gut. Sie besitzt – mit Ausnahme des Steuerkreuzes – große Tasten und ein übersichtliches Menü. Das Kameragehäuse macht vor allem durch die Vorderseite aus Metall einen soliden Eindruck, das Handling ist akzeptabel. Zusammengefasst ist die Canon IXUS 265 HS eine Digitalkamera für Fotofreunde, die vorzugsweise bei Tag und gutem Wetter fotografieren. Auch Einsteiger können sie bedienen, ambitionierte Fotografen werden durch die lichtschwache Optik und die fehlenden Einstellungsmöglichkeiten aber nicht zufriedengestellt werden.

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Pro&Contra zur Canon IXUS 265 HS

  • Klassenübliche Bildqualität (für eine Reisezoomkamera)
  • 12-fach-Zoomobjektiv mit großem Brennweitenbereich (25 bis 300mm nach KB)
  • Mit 25mm sehr brauchbarer Weitwinkelbereich
  • Das Kameragehäuse ist gut verarbeitet
  • Für eine Kamera mit 12-fach-Zoom sehr kompakt
  • Guter optischer Bildstabilisator (bei Foto und Video)
  • Sehr kurze Auslöseverzögerung (0,02 Sek.) und sehr kurze Fokussierungszeit (0,12 Sek.)
  • 8 Szenenmodi ("Porträt", "Langzeitbelichtung", ...) und 6 Kreativeffekte ("Miniatur", ...)
  • Sehr guter Makro-Modus (ab ca. 1cm Motivabstand)
  • WLAN und NFC zur kabellosen Datenübertragung
  • Full-HD-Videoaufnahme mit bis zu 30 Vollbildern pro Sekunde möglich (1080p30)
  • Gute Bildqualität im Videomodus (siehe unsere drei Beispielvideos)
  • Schneller und treffsicherer Autofokus im Videomodus
  • Kompatibel zu allen getesteten Speicherkarten bis 256GB
  • Kompatibel zur 256GB Lexar Professional 600x Speed (UHS-I, Class 10) SDXC Speicherkarte
  • Kompatibel zur 16GB Toshiba SDHC UHS-II EXCERIA PRO 260/240MB/S Ultra-High-Speed Karte
  • Das Objektiv ist mit F3,6 bis F7 sehr lichtschwach
  • Schärfeverlust an den Bildrändern
  • Die Bildrate ist im Serienbildmodus mit 2,2 Bildern pro Sekunde gering
  • Keine manuellen und halb automatischen Fotoprogramme
  • Nur relativ wenige Einstellungsmöglichkeiten

Testurteil

Alle Urteilsgrafiken dürfen nur unverändert und mit Link auf unseren Test auf externen Webseiten verwendet werden.

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