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Praxisbericht zur Canon IXUS 285 HS

Die Canon IXUS 285 HS (Datenblatt) ist mit Abmessungen von nur 10,0 x 5,8 x 2,3cm eine sehr kompakte Digitalkamera, die beispielsweise auch in einer Hosentasche Platz findet. Sie besitzt eine Vorderseite aus Metall, ansonsten setzt Canon auf Kunststoff. Bei der Lederverzierung der Seitenteile handelt sich daher auch nur um Kunststoff. Die Verarbeitung kann man insgesamt als gut bezeichnen, besonders die Vorderseite sorgt dabei für einen hochwertigeren Eindruck.

Das Kameragehäuse wurde bei der IXUS 285 HS auf der Vorderseite aus Metall gefertigt:

Wer die Kompaktkamera in die Hand nimmt, wird vermutlich einen etwas zwiespältigen Eindruck haben. Zum einen sorgen die Form und die wertige Oberfläche für ein angenehmes Griffgefühl, zum anderen findet man durch die glatte Materialbeschaffenheit nur wenig Halt. Das Fehlen einer Daumenablage auf der Rückseite trägt ebenso dazu bei. Dass man die Canon IXUS 285 HS (Produktbilder) trotz dieser Mankos noch recht gut festhalten kann, ist dem leichten Gewicht von nur 145g geschuldet. Dadurch fällt die Kamera beim Transport zudem auch nicht zur Last.

Die Bedienung erfolgt vor allem über Tasten, das bei vielen Digitalkameras übliche Programmwählrad gibt es hier nicht. Als kleiner Ersatz liegt auf der Oberseite dagegen ein Schalter mit drei Positionen. Die linke aktiviert den Automatikmodus, mit der mittleren wechselt man zur "Kreativen Aufnahme" und die rechte Position aktiviert den Hybrid Automodus. Über den Automatikmodus ist es unter anderem möglich, die Voll- oder die Programmautomatik zur Aufnahme zu verwenden. Bei der "Kreativen Aufnahme" werden pro einmaligem Auslösen sechs Bilder mit unterschiedlichen Bildeffekten erzeugt, und der Hybrid-Automodus nimmt zusätzlich zu jedem Bild ein kurzes Video auf.

Fast alle wichtigen Tasten liegen bei der Kompaktkamera auf der Rückseite:

Die Tasten der Canon IXUS 285 HS (Technik) fallen weder besonders groß noch klein aus, sie lassen sich recht gut drücken, wurden zudem übersichtlich angeordnet und passend beschriftet. Ebenso gut: Im Menü helfen kurze Beschreibungen der einzelnen Einstellungen weiter. Die Kompaktkamera lässt sich von Fotografie-Einsteigern daher alles in allem gut bedienen. Wer tiefer in die Materie einsteigen möchte, findet bei der IXUS 285 HS ein paar Foto-Optionen. Diese lassen sich fast alle über das Quickmenü (dieses wird über die mittlere Taste des Steuerkreuzes aufgerufen) verändern. Neben der Vollautomatik hat die Kompaktkamera auch eine Programmautomatik zu bieten, hier können einige Parameter angepasst werden. Dazu zählt beispielsweise der Weißabgleich, der ISO-Wert oder auch die Belichtungskorrektur. Die Basic-Parameter kann man also auch bei der Canon IXUS 285 HS (Bildqualität) anpassen, viel mehr jedoch nicht. Die Wahl der Blende ist beispielsweise nicht möglich.

Neben den Vollautomatiken ist die Belichtung auch über die Programmautomatik möglich:

Szenenprogramme sind insgesamt sieben vorhanden, dazu zählt unter anderem auch ein Langzeitbelichtungsprogramm. Bei diesem kann man die Belichtungszeit zwischen einer Sekunde und bis zu 15 Sekunden vorgeben. Bei den Filtereffekten sind ein Fisheye-, ein Spielzeugkamera- und ein Farbverstärkungs-Effekt zu nennen. Ein besonderes Feature der Kamera ist der automatische Zoomvorgang bei Personenbildern. Ist dieser aktiviert, wird die Brennweite automatisch an das Motiv (nur bei Personen) angepasst. In der Praxis konnte uns diese Funktion allerdings nur wenig überzeugen, das manuelle Zoomen per Hand sollte man daher vorziehen.

Im Kameramenü lassen sich nur relativ wenige Einstellungen verändern:

Der Autofokus der Canon IXUS 285 HS (Geschwindigkeit) lässt sich im Hauptmenü konfigurieren, hier stehen unter dem Punkt „AF-Rahmen“ die Mittenwahl, eine Gesichtserkennung und die Motivverfolgung zur Verfügung. Bei der AF-Messfeldgröße kann man zwischen „klein“ und „normal“ wählen, ebenso lassen sich ein Servo-AF und ein kontinuierlicher AF aktivieren. Die Möglichkeit zur manuellen Wahl eines Messfeldes fehlt allerdings. Loben muss man dagegen die Makrofähigkeiten der Kamera, die im Makromodus bereits ab 1cm Motivabstand scharfstellen kann.

In die Belichtung lässt sich über die bereits erwähnte Belichtungskorrektur (zwischen minus und plus zwei Blendenstufen) eingreifen, zudem kann man auch die Messmethode (Mehrfeld, mittenbetont integral und Spot) bestimmen. Auf die Belichtungszeit lässt sich nur über die genannte Langzeitbelichtung Einfluss nehmen, generell unterstützt die IXUS 285 HS Verschlusszeiten von 15 Sekunden bis zu 1/2.000 Sekunde.

Die Auflösung des 3,0 Zoll großen Displays liegt bei 461.000 Subpixel:

Das 3,0 Zoll in der Diagonale messende Display der Canon IXUS 285 HS (Technik) wurde in dieser Form bereits bei einigen Vorgängermodellen verbaut und ist zur Einsteigerklasse zu zählen. Die Auflösung ist mit 461.000 Subpixel nicht besonders hoch, wer es schräg von unten betrachtet, wird schnell mit Farbverfälschungen konfrontiert. Dies ist bei günstigeren Kameras aber der Regelfall und nicht ungewöhnlich. Drehen oder schwenken lässt sich das LCD nicht, auch auf eine Touchoberfläche muss man verzichten. Insgesamt ist das Display zur Bildkontrolle akzeptabel geeignet, allzu hohe Ansprüche sollte man allerdings nicht haben.

Videos können mit der Canon IXUS 285 HS (Beispielaufnahmen) mit 30 Vollbildern pro Sekunde in Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel), HD (1.280 x 720 Pixel) oder SD (640 x 480 Pixel) gespeichert werden. Wer sich für die Full-HD-Auflösung entscheidet, erhält recht gute Aufnahmen. Die Detailwiedergabe ist für eine Einsteigerkamera gut, der Autofokus stellt zügig sowie treffsicher scharf, und der optische Bildstabilisator verrichtet gute Dienste. Dass der Ton nur in Mono gespeichert wird, ist etwas schade. Die Tonqualität geht ansonsten aber in Ordnung. Manuelle Optionen hat man bei Videos keine, sogar die Korrektur der Belichtung ist nicht möglich.

Ein Praxisbericht von:

Thomas Kniess

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