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Das Fazit zur Canon PowerShot SX540 HS

Der in der Canon PowerShot SX540 HS (Datenblatt) verbaute, rückwärtig belichtete Bildwandler gehört zur 1/2,3 Zoll Klasse. Seine Auflösung liegt bei 20,2 Millionen Bildpunkten, die Sensorempfindlichkeit kann zwischen ISO 80 und 3.200 eingestellt werden. Als Dateiformat steht nur JPEG zur Verfügung, RAW-Aufnahmen sind nicht möglich.

Die Bildqualität liegt in etwa auf dem für die Klasse üblichen Niveau. Bei ISO 80 ist die Detailwiedergabe gut, selbst größere Ausdrucke lassen sich realisieren. Bereits bei dieser niedrigen Empfindlichkeit ist allerdings schon ein leichtes Rauschen zu sehen. Dieses fällt aber noch nicht allzu stark auf. Bei 100 ist das Ergebnis sehr ähnlich. Bei 200 wird das Rauschen schon sichtbarer, aber auch hier beeinträchtigt es die Aufnahmen noch nicht zu sehr. Erste größere Abstriche sind bei ISO 400 notwendig, ab 800 werden Details deutlich schlechter wiedergegeben. ISO 1.600 sollte man nur im "Notfall" verwenden, 3.200 liefert keine tauglichen Bilder mehr. Hier ist das Bildrauschen viel zu stark.

Bei schlechten Lichtverhältnissen sollte für eine noch recht gute Bildqualität ISO 200 nicht überschritten werden. Erste größere Kompromisse sind bei 400 einzugehen, bei 800 ist die Detailwiedergabe nur noch ausreichend. ISO 1.600 ist grenzwertig, und 3.200 sollte unbedingt vermieden werden.

Serienaufnahmen speichert die Kamera mit bis zu 7,7 Bildern pro Sekunde:

Die Arbeitsgeschwindigkeit fällt insgesamt gesehen sehr gut aus. Serienaufnahmen speichert die Bridgekamera mit bis zu 7,7 Bildern pro Sekunde für sieben Aufnahmen in Serie. Danach sind weiterhin schnelle 6,1 Bilder pro Sekunde möglich. Diese Bildrate bleibt solange aufrechterhalten, bis die Speicherkarte gefüllt ist. Längere Aufnahmeserien sind daher problemlos möglich. Der Autofokus arbeitet im Weitwinkel mit 0,23 Sekunden schnell, je länger die eingestellte Brennweite ist, desto langsamer stellt der AF allerdings scharf. Am Teleende ist die Fokussierung immer noch akzeptabel schnell. Dies allerdings nur, sofern sich das Motiv etwas weiter entfernt befindet. Eingeschaltet ist die SX540 HS in kurzen 1,2 Sekunden, das erste Bild ist zudem bereits 1,34 Sekunden nach dem Kamerastart im Kasten.

Bei der Farbwiedergabe stellen wir deutlichere Abweichungen fest, diese fallen in allen Farbkanälen etwas größer aus. Im kritischen Bereich bewegen sie sich jedoch noch nicht.

Das 50x Zoomobjektiv fährt bei 1.200mm Brennweite sehr weit aus dem Gehäuse heraus.

Die Abbildungsleistung des 50x Zoomobjektivs ist für den sehr großen Brennweitenbereich gut und gibt kaum Anlass zur Kritik. Nur bei längeren Telebrennweiten fällt die Randschärfe sichtbar ab, in der Bildmitte werden aber auch kleine Details gut aufgelöst. Punkten kann das Objektiv zudem mit seiner Brennweite von weitwinkeligen 24mm bis sehr telestarken 1.200mm (kleinbildäquivalent). Das Zoom lässt sich daher sehr flexibel einsetzen. Ein Manko ist allerdings die lichtschwache Anfangsöffnung. Diese liegt zwischen F3,4 (Weitwinkel) bis F6,5 (Tele). Bereits bei rund 100mm werden beispielsweise nur noch F5 erreicht. Höhere ISO-Werte lassen sich daher nur bei guten Lichtverhältnissen verhindern.

Der optische IS-Bildstabilisator arbeitet auf Lens-Shift-Basis im Objektiv, mit dem in zwei Stufen konfigurierbaren Dynamik IS lassen sich Verwacklungen bei Videos gut kompensieren. Bei Schwenks kann das Bild jedoch stärker nachziehen, dies ist nicht optimal. Scharfe Aufnahmen aus der Hand ließen sich im Test bei 1.200mm KB-Brennweite bis zu etwa 1/60 Sekunde realisieren. Die Kompensationsleistung liegt somit bei sehr guten 4,5 Blendenstufen.

Die Canon PowerShot SX540 HS fällt für eine Bridgekamera kompakt aus:

Unser Fazit:
Die Canon PowerShot SX540 HS (Praxis) hat sich im Test als gute Bridgekamera erwiesen, sie erreicht in vielen Testdisziplinen solide bis gute Ergebnisse. Der 20,2 Megapixel auflösende und 1/2,3 Zoll große Bildwandler kann bis ISO 200 viele Details auflösen, von höheren ISO-Werten als 800 sollte man jedoch – wie bei allen Kameramodellen mit dieser Sensorgröße – besser Abstand nehmen. Hier ist das Bildrauschen sehr deutlich zu sehen.

Tasten und Wählräder sind vergleichsweise viele vorhanden:

Die Arbeitsgeschwindigkeit ist bei der Serienaufnahme mit bis zu 7,7 Bildern pro Sekunde in der Spitze hoch, der Autofokus benötigt im Weitwinkel nur 0,23 Sekunden zum Scharfstellen. Bei längeren Telebrennweiten muss man dagegen etwas länger warten, auch hier ist das Ergebnis für eine Bridgekamera mit 1.200mm jedoch noch recht gut. Das 50x Zoomobjektiv der Canon PowerShot SX540 HS (Beispielaufnahmen) kann man flexibel einsetzen, mit 24 bis 1.200mm KB-Brennweite ist man sehr gut ausgestattet. Positiv ist zudem die Abbildungsleistung zu erwähnen. Bei den meisten Brennweiten müssen keine größeren Randunschärfen in Kauf genommen werden.

Das Kameragehäuse besteht nur aus einfachem Kunststoff, liegt durch den gummierten Handgriff aber gut und sicher in der Hand. Für eine Kamera mit besonders großem Brennweitenbereich ist es zudem sehr kompakt sowie auch leicht. Überzeugen können auch die recht großen und ausreichend vorhandenen Tasten, für die Blende oder Belichtungszeit ist sogar ein eigenes Einstellrad vorhanden. Zur Belichtungssteuerung lassen sich die PSAM-Modi nutzen, dadurch bleibt man nicht nur auf die Automatikprogramme beschränkt.

Die Abbildungsleistung des Objektivs ist besser als im Durchschnitt der Bridgeklasse:

Bei der Videoaufnahme gibt es weniger Optionen, die Bildqualität der Full-HD-Videos ist jedoch gut und mit 60 Vollbildern pro Sekunde werden auch bewegte Motive flüssig wiedergegeben. Das Display der Canon PowerShot SX540 HS (Produktbilder) ist zur Bildkontrolle zwar grundsätzlich geeignet, die mit 461.000 Subpixel recht geringe Auflösung und die kleinen Einblickwinkel sind allerdings nicht besonders überzeugend.

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Pro&Contra zur Canon PowerShot SX540 HS

  • Durchschnittliche Bildqualität (für eine Bridgekamera)
  • 50x Zoomobjektiv mit sehr großem Brennweitenbereich (24 bis 1.200mm nach KB)
  • Mit 24mm sehr brauchbarer Weitwinkelbereich
  • Gute Abbildungsleistung des Objektivs bei den meisten Brennweiten
  • Sehr effektiver optischer Bildstabilisator
  • Die Digitalkamera liegt sehr gut in der Hand
  • Schneller Autofokus (0,23 Sekunden) im Weitwinkel, sehr kurze Auslöseverzögerung (0,02 Sek.)
  • Hohe Bildrate im Serienbildmodus (im Labor bis zu 7,7 Bilder/Sek. für 7 Bilder in Folge)
  • Voll- und Halbautomatiken sowie manueller Belichtungsmodus vorhanden
  • 7 Effektfilter- und 5 Szenenmodi vorhanden ("Spielzeugkamera", "Porträt", "Feuerwerk", ...)
  • Sehr guter Makromodus (ab ca. 0cm Motivabstand)
  • Full-HD-Videoaufnahme mit bis zu 60 Vollbildern pro Sekunde (1080p60)
  • Gute bis sehr gute Bildqualität im Videomodus (siehe unsere drei Beispielvideos)
  • Gut arbeitender Autofokus bei Videos
  • WLAN und NFC zur kabellosen Datenübertragung und Steuerung vorhanden
  • Kompatibel zu allen von uns getesteten Speicherkarten bis 256GB
  • Zur 256GB Lexar Professional 600x Speed (UHS-I, Class 10) SDXC Speicherkarte kompatibel
  • Zur Lexar Professional SDHC 2.000x (300MB/Sek) UHS-II Class 10 64GB Karte kompatibel
  • Mit F6,5 lichtschwaches Objektiv am Teleende
  • Display mit 461.000 Subpixel recht gering aufgelöst, zudem kleine Einblickwinkel
  • Kein Blitzschuh vorhanden
  • Keine Aufnahme im RAW-Format möglich

Testurteil

Alle Urteilsgrafiken dürfen nur unverändert und mit Link auf unseren Test auf externen Webseiten verwendet werden.

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