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Praxisbericht zur Canon PowerShot SX540 HS

Denkt man an Kameras mit einem 50x Zoomobjektiv, kommen einen vermutlich große und schwere Modelle in den Sinn. Die Canon PowerShot SX540 HS (Datenblatt) überrascht dagegen mit kleinen, für die Bridgeklasse recht zierlichen Abmessungen. Mit 12,0 x 8,2 x 9,2cm ist sie natürlich nicht mehr wirklich als klein zu bezeichnen. Wer andere Kameramodelle mit einem 50x Zoom kennt, dürfte jedoch überrascht sein. In einer etwas größeren Jackentasche kann sie gut verstaut werden, wegen des mit 439g nicht allzu hohen Gewichts fällt sie beim Transport nicht negativ auf.

Die SX540 HS hat ein kompaktes und gut in der Hand liegendes Kameragehäuse:

Die Verarbeitung vom Gehäuse ist akzeptabel. Bis auf einen kleinen Teil des Objektivs hat Canon das Gehäuse der Kamera aus Kunststoff konstruiert. Die Bauweise ist also einfach, aber zweckmäßig. Tasten besitzt die Bridgekamera recht viele, darüber kann beispielsweise die Belichtung korrigiert oder auch die Sensorempfindlichkeit verändert werden. Da die Canon PowerShot SX540 HS (Produktbilder) zudem über ein Einstellrad auf der Oberseite verfügt, ist die Wahl schnell und einfach möglich. Dadurch kann sich die Digitalkamera von anderen Modellen absetzen. Gut zu gefallen wissen auch die meisten Tasten; sie liegen zwar fast plan im Gehäuse, sind aber recht groß. Einzig etwas schlecht zu erreichen ist der Ein-/Ausschalter, dieser liegt in der „Lücke“ zwischen dem Programmwählrad und dem Sucherbuckel.

Zum Bedienen sind recht viele Tasten sowie auch ein extra Einstellrad vorhanden:

Bei den Fotoprogrammen hat die Canon PowerShot SX540 HS (Bildqualität) ein größeres Angebot zu bieten. Neben verschiedenen Automatikmodi, die neben Fotos auch kurze Videos automatisch aufzeichnen können (= Hybrid-Automatik), lassen sich auch die PSAM-Programme verwenden. Wer selbst eingreifen möchte und der Kamera nicht alle Einstellungen überlassen will, hat dazu also die Gelegenheit. Zudem sind auch ein Live-Modus und verschiedene Szenenprogramme sowie Kreativfilter vorhanden.

Beim Livemodus lassen sich verschiedene Parameter (Helligkeit, Sättigung, Farbtemperatur) verändern, die Auswirkungen können dabei direkt in der Vorschau betrachtet werden. Szenemodi (Porträt, Feuerwerk, …) gibt es bei der SX540 HS insgesamt fünf, bei den Kreativfiltern stehen sieben zur Wahl (Miniatureffekt, Monochrom, …). Wer das Fotoprogramm „Kreative Aufnahme“ verwendet, erhält zudem sechs Bilder von einem Motiv mit unterschiedlichen Ausschnitten und verschiedener farblicher Gestaltung.

Über das Quickmenü der PowerShot SX540 HS lassen sich die meisten Fotoparameter anpassen:

Das Hauptmenü ist im typischen Canon-Design gehalten, hier werden vor allem allgemeine Einstellungen angepasst. Für die fotografischen Optionen gibt es ein extra Quickmenü. Dieses wird über die mittlere Taste des Steuerkreuzes erreicht. Hiermit kann man beispielsweise den Weißabgleich oder die Auflösung der Bilder und Videos ändern.

Auf die Belichtung kann bei der Canon PowerShot SX540 HS (Abbildungsleistung) dank der bereits erwähnten PSAM-Modi umfassend Einfluss genommen werden. Die Belichtungskorrektur ist um minus bzw. plus zwei Blendenstufen möglich, wer die Belichtungszeit selbst vorgeben möchte, kann sich zwischen 15 Sekunden und bis zu 1/2.000 Sekunde entscheiden. Als Messmethoden werden die Mehrfeldmessung, die mittenbetonte Messung und die Spotmessung angeboten. Mit diesen Optionen kommt man im Regelfall sehr gut aus.

Fokusoptionen gibt es einige, zudem lässt sich auch manuell scharfstellen:

Relativ gut ist zudem die Ausstattung an Fokusoptionen. Neben der automatischen Messfeldwahl und der Gesichtserkennung lassen sich auch ein mittiges Messfeld (Größe normal oder klein) und ein Verfolgungs-AF verwenden. Zudem ist die kontinuierliche Scharfstellung möglich, und die Bildkontrolle wird durch eine AF-Feld-Lupe vereinfacht. Schade ist allerdings, dass sich das Messfeld nicht im Bild verschieben lässt.

Eine Lupe lässt sich bei der SX540 HS auch beim manuellen Scharfstellen zuschalten, ebenso kann hier ein Peaking als Unterstützung verwendet werden. Der Fokus wird entweder über das Einstellrad auf der Oberseite oder das Steuerkreuz auf der Rückseite verändert. Als Besonderheit kann die Bridgekamera Makroaufnahmen bereits ab 0cm Abstand von der Frontlinse festhalten. In der Praxis benötigt man diese Entfernung aber nur selten, hier schattet das Objektiv das Motiv vollständig oder zumindest zum großen Teil ab.

Das Display ist mit 460.000 Subpixel nur gering aufgelöst, die Einblickwinkel könnten größer sein:

Als Display setzt Canon bei der Canon PowerShot SX540 HS (Technik) auf ein 3,0 Zoll großes LCD mit einer Auflösung von 461.000 Subpixel. Die Auflösung fällt somit nicht allzu hoch aus, Pixel sind erkennbar. Teilweise störend ist zudem die falschfarbene Darstellung, die beim Betrachten des LCDs von unten auftritt. Da sich das Display weder drehen noch schwenken lässt, sind die recht kleinen Einblickwinkel nicht optimal. Wirklich schlecht ist das Display zwar nicht, es gibt jedoch deutlich überzeugendere Modelle.

Videoaufnahmen kann man mit der Canon PowerShot SX540 HS (Beispielaufnahmen) entweder im Videomodus oder auch in jedem anderen Fotoprogramm mit der Record-Taste (= Taste mit rotem Punkt) aufzeichnen. Als Auflösungen lassen sich Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel), HD (1.280 x 720 Pixel) oder SD (640 x 480 Pixel) wählen. Während sich in Full-HD allerdings 30 oder 60 Vollbilder pro Sekunde einstellen lassen, kann man in HD und SD jeweils nur mit 30 Vollbildern pro Sekunde filmen.Full-HD mit 60 Vollbildern pro Sekunde stellen daher die beste Option dar, die Bildqualität ist hier zudem als gut bis sehr gut zu bezeichnen.

Während der Videoaufnahmen kann die Brennweite verändert werden, vor der Aufnahme lässt sich zudem die Belichtung, der Weißabgleich und der Bildstil anpassen. Der Fokus wird von der Kamera recht zuverlässig und schnell nachgeführt, alternativ ist das manuelle Scharfstellen möglich. Dies muss allerdings ebenso vor der Aufnahme erfolgen, während der Aufnahme kann der Fokus nicht mehr verändert werden. Der optische Bildstabilisator der SX540 HS gleicht Verwacklungen bis auf sehr lange Brennweiten gut aus, bei Schwenks kann dadurch jedoch teilweise ein Nachzieheffekt sichtbar werden. Die Tonaufnahme erfolgt mit einer akzeptablen Qualität in Stereo.

Ein Praxisbericht von:

Thomas Kniess

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