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Das Fazit zur FujiFilm X-Pro2

Der 23,6 x 15,6mm große Bildwandler der FujiFilm X-Pro2 (Datenblatt) kann sich nicht nur durch eine höhere Auflösung vom 24 Megapixel Modell der FujiFilm X-Pro1 absetzen, sondern auch durch weitere Verbesserungen. Diese sind in Form von Kupfer- statt Aluminiumleitern sowie eines neuen Signalverstärkers zu finden. Dadurch kann der Sensor schneller ausgelesen werden, zudem soll das Rauschen geringer ausfallen. Das X-Trans CMOS III Modell besitzt natürlich die besondere Farbfilteranordnung, welche an die Silberhalogenid-Struktur eines analogen Films angelehnt ist. Die Sensorempfindlichkeit der X-Pro2 lässt sich inklusive der ISO-Erweiterung bei voller Bildauflösung zwischen ISO 100 und ISO 51.200 einstellen, der native ISO-Bereich ohne der ISO-Erweiterung reicht von ISO 200 bis ISO 12.800. Auf einen Tiefpassfilter wird wie gewohnt vollständig verzichtet.

Bei der Bildqualität macht sich der neue Bildsensor in jeder Hinsicht positiv bemerkbar. Im Vergleich zu den bisher in den Digitalkameras von FujiFilm verbauten 16 Megapixel-Sensoren ist eine deutlich bessere Detailwiedergabe sowie zudem ein reduziertes Bildrauschen feststellbar. Auch feinste Details gibt die FujiFilm X-Pro2 mit einer knackigen Schärfe wieder – ohne das die Aufnahmen dabei überschärft wirken. Das Bildrauschen hat die Kamera gleichzeitig sehr gut unter Kontrolle und bis ISO 800 ist es quasi nicht zu erkennen. Selbst bei ISO 1.600 und ISO 3.200 wird es nur leicht sichtbar. Bei ISO 6.400 kommt es dann etwas deutlicher zum Vorschein, die Einschränkungen sind dabei aber nur gering. ISO 12.800 sorgen für ein gut sichtbares Rauschen, bei den JPEG-Aufnahmen muss die kamerainterne Rauschreduzierung erstmalig deutlich eingreifen. Dadurch werden feine Details nicht mehr ganz optimal wiedergegeben. ISO 25.600 lassen sich durchaus noch verwenden, hier muss man allerdings etwas größere Abstriche bei der Bildqualität in Kauf nehmen. ISO 51.200 würden wir wegen der deutlich eingeschränkten Detailwiedergabe und dem starken Rauschen jedoch nicht mehr verwenden.

Bei schlechteren Lichtverhältnissen muss die X-Pro2 keinesfalls zurückstecken, auch hier zeigt die Kamera, was sie kann. Bis ISO 1.600 ist das Bildrauschen sehr gering und bis ISO 6.400 immer noch recht gut unter Kontrolle. Aufnahmen bei schlechteren Lichtverhältnissen mit ISO 12.800 zeigen dann ein deutliches Rauschen, ISO 25.600 und ISO 51.200 würden wir bei diesen Lichtbedingungen also nicht mehr empfehlen. Details werden hier nur noch schlecht wiedergegeben.

Am Ende lässt sich zusammenfassen: Noch nie hat eine Kamera mit APS-C-Sensor eine derart gute Bildqualität wie die FujiFilm X-Pro2 erreicht. Selbst bei ISO 6.400 tritt nur wenig Bildrauschen auf, feine Details werden problemlos aufgelöst. Dies haben wir bislang nur bei Vollformatkameras gesehen. Allerdings muss man auch erwähnen, dass FujiFilm die ISO-Werte wohl sehr „großzügig“ auslegt. Im Vergleich zu anderen Kameras erscheinen die Bilder der FujiFilm-Modelle (auch die der X-Pro2) trotz gleicher Lichtverhältnisse und identischer Sensorempfindlichkeit dunkler. Im Endeffekt sind die ISO-Werte der X-Pro2 in etwa eine halbe Stufe niedriger als bei anderen Kameramodellen. Aber selbst wenn man annimmt, bei der X-Pro2 einen um 1/3 oder 2/3 höheren ISO-Wert für die gleiche Belichtung verwenden zu müssen, ist die Bildqualität der spiegellosen Systemkamera immer noch exzellent.

Die Fokussierungszeit der X-Pro2 ist sehr kurz, die Serienbildrate mit 8,2 Bildern/Sekunde hoch:

Die Arbeitsgeschwindigkeit der FujiFilm X-Pro2 ist hoch. Die Kamera nimmt im Serienbildmodus 8,2 JPEG-Bilder pro Sekunde so lange auf, bis die Speicherkarte gefüllt ist. Längere Aufnahmeserien sind also kein Problem. Im RAW-Format sind weiterhin 8,2 Bilder pro Sekunde möglich, dies aber nur für 29 Bilder (RAW unkomprimiert) oder 45 Bilder in Serie (RAW komprimiert). Nach der schnellsten Bildserie lassen sich noch 2,3 Bilder pro Sekunde (RAW unkomprimiert) oder 4,6 Bilder pro Sekunde (RAW komprimiert) festhalten. Wer JPEG+RAW-Aufnahmen speichert und dabei zwei SD-Karten verwendet, kann 8,1 Bilder pro Sekunde für 30 Aufnahmen in Serie (RAW unkomprimiert) oder 33 Bilder in Serie (RAW komprimiert) speichern. Wer längere Aufnahmeserien im RAW-Format benötigt, sollte also die komprimierte Speicherung wählen.

Bei der Fokussierung schlägt sich die FujiFilm X-Pro2 mit 0,11 Sekunden exzellent, die Auslöseverzögerung ist mit 0,04 Sekunden noch recht kurz. Eingeschaltet (bis zur vollständigen Displayanzeige) ist die spiegellose Systemkamera bereits nach 0,95 Sekunden, bis zum ersten Bild nach dem Kamerastart vergehen nur 1,03 Sekunden. Auch diese Werte können sich sehen lassen.

Die Farbwiedergabe der FujiFilm X-Pro2 ist akzeptabel, die Ist-Werte liegen aber doch etwas von den Soll-Werten entfernt. Kritisch ist der Abstand allerdings nicht.

Das Fujinon XF16-55mm F2,8 R LM WR gehört nicht zu den kompakten Objektiven:

Das Fujinon XF16-55mm F2,8 R LM WR ist wie fast alle F2,8-Zooms ein vergleichsweise großes (8,3 x 10,6cm) und auch schweres Objektiv (655g). Es ist gegen Staub sowie Spritzwasser geschützt und sehr solide verarbeitet. Einstellringe gibt es für den Fokus, die Brennweite sowie die Blende. Für optische Filter besitzt das aus 17 Linsen in zwölf Gruppen konstruierte Fujinon XF16-55mm F2,8 R LM WR ein 77mm großes Frontgewinde. Die Abbildungsleistung fällt für ein hochqualitatives Objektiv etwas durchwachsen aus. In der Bildmitte kann die Schärfe bereits bei Offenblende überzeugen, an den Rändern müssen jedoch sichtbare Abstriche gemacht werden. Für eine gute Randschärfe sollte man daher um zwei Stufen abblenden. Chromatische Aberrationen sind kaum zu sehen und daher kein Problem. Die Verzeichnung des Objektivs ist vor allem im Weitwinkel deutlich tonnenförmig, am Teleende dann leicht kissenförmig. Sehr überzeugend ist dagegen der schnelle und leise AF-Motor. Leider fehlt dem Objektiv ein optischer Bildstabilisator.

Unser Fazit:
Die FujiFilm X-Pro2 (Praxis) stellt im Kameraportfolio von FujiFilm aktuell das Spitzenmodell dar. Dass man von dieser spiegellosen Systemkamera nur das Beste erwarten kann, ist deshalb natürlich kein Wunder. In unserem Test wusste die FujiFilm X-Pro2 in beinahe allen Punkten zu überzeugen, bei der Bildqualität ist das Ergebnis sogar herausragend. Als erste Kamera mit einem APS-C-Sensor kann die X-Pro2 fast mit Vollformatkameras mithalten. Dies gilt sowohl für die Detailwiedergabe als auch das Bildrauschen. Der moderne 24 Megapixel auflösende Sensor (23,6 x 15,6mm) mit seiner besonderen Farbfilteranordnung liefert extrem detailreiche Aufnahmen, ein gut sichtbares Rauschen kann erst ab ISO 12.800 erkannt werden. Dieses Ergebnis hat zuvor keine andere APS-C-Kamera erreicht.

Die Bildqualität der X-Pro2 ist dank des X-Trans CMOS III Sensors mit 24 Megapixel exzellent:

Die hohe Arbeitsgeschwindigkeit der X-Pro2 muss ebenso positiv hervorgehoben werden. Bis zu 8,2 Bilder pro Sekunde kann die spiegellose Systemkamera festhalten, bei JPEG-Aufnahmen wird die Länge der Serie nur von der Speicherkarte begrenzt. Im RAW-Format sind bei der komprimierten Speicherung noch immer 45 (RAW komprimiert) bzw. 29 Bilder (RAW umkomprimiert) möglich. Der Autofokus mit 273 Messfeldern (169 davon arbeiten mit der Phasendetektion) bietet nicht nur diverse Einstellungsmöglichkeiten, mit 0,11 Sekunden stellt er auch noch sehr flott scharf. Ebenso positiv: Nach nur 0,95 Sekunden ist die volle Betriebsbereitschaft hergestellt.

Der Hybrid-Optische-Sucher ist ein Alleinstellungsmerkmal der X-Pro2, die Bedienung überzeugt:

Maßstäbe in puncto Flexibilität setzt der Multi-Hybrid-Optische Sucher. Ob optisch, optisch sowie elektronisch als auch nur elektronisch – je nach Wunsch lässt sich immer der passende Modus wählen. Dass der elektronische Sucher nicht allzu groß ausfällt, lässt sich daher verschmerzen. Die Auflösung und Bildrate sind zudem hoch. Das Display überzeugt ebenso mit einer sehr guten Detailwiedergabe, drehen oder schwenken lässt es sich aber leider nicht. Zum Retro-Design des Gehäuses passt diese Tatsache allerdings gut.

Die FujiFilm X-Pro2 (Produktbilder) wirkt ohne Frage wie eine analoge Kamera, die zahlreichen Rädchen und Tasten tragen dazu genauso wie die Riffelung im Lederlook bei. In der Hand liegt das abgedichtete und bis zu minus zehn Grad Celsius frostsichere Gehäuse gut, die Bedienung weiß durch viele Bedienelemente zu gefallen. Hier ist vor allem auch der Joystick zu nennen. Zahlreiche Tasten lassen sich zudem frei konfigurieren. Einzig die ISO-Wahl über das Wählrad für die Belichtungszeit konnte uns nicht wirklich überzeugen, dies stellt sich bei häufiger Verwendung als zu "fummelig" heraus. Das übersichtliche Menü mit neuer Gestaltung und ist auch dank seiner sehr vielen Optionen zweifellos gelungen.

Für Fotografen hat die X-Pro2 sehr viel zu bieten, bei Videos ist sie nicht ganz up to date:

Bei der Videoaufnahme wissen die gute bis sehr gute Bildqualität und die vielen einstellbaren Bildraten zu überzeugen, eine höhere Auflösung als Full-HD kann man von einem Spitzenmodell im Jahr 2016 aber durchaus erwarten. 4K Videos können jedoch nicht aufgezeichnet werden. Fairerweise sei gesagt: Die meisten Besitzer der FujiFilm X-Pro2 (Beispielaufnahmen) werden Videos eher seltener aufzeichnen wollen. Ein echtes Manko ist das Fehlen der 4K-Aufnahme daher sicherlich nicht. Für Fotografen wichtiger sind unter anderem die sehr kurze Verschlusszeit von bis zu 1/32.000 Sekunde und die Möglichkeit des internen Backups dank zweier Speicherkartenslots.

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Pro&Contra zur FujiFilm X-Pro2

  • Exzellente Bildqualität für eine Digitalkamera mit APS-C-Bildsensor
  • Sehr gute Bildqualität & hohe Auflösung bis ISO 3.200
  • Auch bei hohen ISO-Werten bis ISO 12.800 ist die Detailwiedergabe gut
  • Akzeptabel bis gut in der Hand liegendes Kameragehäuse
  • Solides Magnesiumgehäuse mit Abdichtungen gegen Staub und Spritzwasser
  • Hochauflösendes 3,0 Zoll Display (1,62 Millionen Subpixel) mit großen Einblickwinkeln
  • Hybrid-Sucher mit optischem sowie elektronischem Sucherbild (2,36 Millionen Subpixel)
  • Sehr hohe Bildrate (im Labor: 8,2 Bilder/Sek. für bis zu 45 RAW-Bilder in Folge)
  • Extrem schneller und treffsicherer AF (Fokussierung inkl. Auslöseverzögerung nur 0,15 Sek.)
  • Sehr kurze Einschaltzeit (0,95 Sek.) und Wartezeit bis zum ersten Bild (1,03 Sek.)
  • Viele Wählräder und Tasten mit guten Druckpunkten vorhanden
  • 6 Fn-Tasten lassen sich frei konfigurieren und auch einzeln deaktivieren
  • Sehr viele Einstellungsmöglichkeiten im Menü vorhanden
  • Quickmenü mit den wichtigsten Optionen vorhanden
  • Manuelle Fokussierung mit Peaking-Unterstützung, Displaylupe und digitalem Schnittbild
  • Kürzeste Verschlusszeit 1/32.000 Sekunde (mit mechanischen Verschluss 1/8.000 Sekunde)
  • Intervallaufnahme möglich
  • Zwei SD-Kartenslots vorhanden (nur der erste ist mit UHS-II sehr schnell angebunden)
  • Aufnahmen im RAW-Bildformat möglich (ebenso natürlich JPEG+RAW)
  • Voll- und Halbautomatiken sowie manueller Belichtungsmodus vorhanden
  • Acht Filtereffekte und neun Filtersimulationen vorhanden ("Spielzeugkamera", "Acros", ...)
  • WLAN für kabellose Fernsteuerung und Datenübertragung vorhanden (NFC fehlt allerdings)
  • Zubehörschuh für ein Blitzgerät vorhanden
  • Full-HD-Videoaufnahme mit bis zu 60 Vollbildern pro Sekunde (1080p60) möglich
  • Gute bis sehr gute Bildqualität im Videomodus (siehe unsere Beispielvideos)
  • Gute Tonqualität des integrierten Stereomikrofons mit einstellbarem Pegel
  • Anschluss für ein externes Mikrofon vorhanden (2,5mm)
  • Kompatibel zu allen von uns getesteten Speicherkarten bis 256GB Kapazität
  • Zur Lexar Professional SDHC 2.000x (300MB/Sek) UHS-II Class 10 128GB Karte kompatibel
  • Fujinon XF16-55mm F2,8: Tadellose Verarbeitung, abgedichtet, schneller und leiser AF
  • Fujinon XF16-55mm F2,8: Sehr groß, kein optischer Bildstabilisator, Schärfe bei Offenblende
  • Das Display lässt sich weder drehen noch schwenken
  • Das Kameragehäuse ist für ein spiegelloses Modell recht groß und auch etwas "kantig"
  • Die ISO-Wahl über das Drehrad auf der Oberseite der Kamera fällt recht "fummelig" aus
  • Es ist kein integriertes Blitzgerät vorhanden
  • 4K-Videos sind nicht möglich, dies sollte ein Spitzenmodell von 2016 durchaus unterstützen
  • Die geriffelte "Retro-Look"-Kameraoberfläche fällt deutlich zu glatt aus

Testurteil

Alle Urteilsgrafiken dürfen nur unverändert und mit Link auf unseren Test auf externen Webseiten verwendet werden.

Durch Anklicken erscheinen alle dkamera Urteile zur FujiFilm X-Pro2 in großer Druckansicht.

dkamera Auszeichnung

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Kommentare

Hallo, Habe gerade einen Bildvergleich ...

Hallo,

Habe gerade einen Bildvergleich machen wollen.
Kann es sein, das bei der Nikon D5500 die jpeg und raw Fotos bei den Nachtaufnahmen versehentlich vertauscht wurden?

Liebe Grüße

Hallo, vielen Dank für diesen ...

Hallo,

vielen Dank für diesen Hinweis, wir haben dies geprüft und können mit Sicherheit sagen, dass kein Fehler vorliegt. Die Bilder wurden weder vertauscht noch werden falsche Bilder gezeigt.

Cropfaktor: 1,2fach ???

Cropfaktor: 1,2fach ???

Hallo, wir haben diesen Fehler ...

Hallo, wir haben diesen Fehler korrigiert. Danke für den Hinweis.

Wenn ich die Bildqualität der ...

Wenn ich die Bildqualität der Xpro2 mit der Olympus Pen-F mit den Bildern dieser Webseite vergleiche, sind die der Pen-F bis mindestens ISO 1600 eindeutig besser. Dennoch wird die Pen mit 4 Sternen und die X-Pro2 mit 5 Sternen bewertet. Zusätzlich hat die Pen einen eingebauten Stabi der für 5 Blenden gut ist. Man kann also länger mit niedriger Empfindlichkeit fotografieren.

Bildqualität mit X-T2 bei NACHT ...

Bildqualität mit X-T2 bei NACHT und ISO 6400 verglichen. Die Ergebnisse sind sehr unterschiedlich, obwohl beide Kameras den gleichen Sensor haben. Kann es an der Belichtungszeit liegen? Wie wird die Belichtungszeit gewählt? Bei der X-Pro2 ist 1/80 und bei der X-T2 ist 1/40 angegeben.

Subjektiv sehen fast alle Bsp.-Fotos ...

Subjektiv sehen fast alle Bsp.-Fotos der X-T2 (gut zu sehen bei Bild 4, rechte Bildhälfte: Ziegeldächer) sehr verwaschen und unscharf aus.

Wenn ich mir dagegen Bild 4 bei der Alpha6500 anschaue ist das um Welten "klarer" und schärfer. Liegt das an den Einstellungen? Denn gem. den Fazit's beider Kameras (X-T2 und Alpha6500) und allem, was man sonst so im Internet liest, müsste die Bildqualität der Systeme mit den jeweiligen Objektiven annähernd ähnlich sein.

Danke schonmal für eine Antwort!

VG

Wieso werden die Fujifilm X-Trans ...

Wieso werden die Fujifilm X-Trans Sensor basierten APS-C X-Systeme seit Jahren für ihr niedriges Rauschverhalten und die tolle Bildqualität gelobt? Ich hatte schon Dutzende APS-C Kameras sämtlicher Hersteller und auch viele X-Trans Modelle getestet.

Ergebnis war immer, dass die RAW Verarbeitung schwierig war (Kompatibilitätsprobleme mit Freeware RAW Progs und Adobe Konvertern), ich aus RAW kein Stück schärfere Bilder als die sowieso schon verwaschenen JPG's herausbekommen habe und die Verarbeitung der Dateien extrem lahm war, im Vergleich zu Bayer-Pattern basierten Standard APS-C Sensoren.

Ein weiteres Problem der X-Trans Sensoren ist die "nachgemalte" und verwaschene JPG-Bild-Engine. Und rauschen tun die X-Trans Sensoren genauso wie jeder andere moderne APS-C 16-24MP Sensor, aber zusätzlich noch auf Kosten der verminderten Details. Ist doch klar, wenn ich Kanten verweiche, dass das Helligkeitsrauschen etwas abnimmt. Das kann ich aber bei jedem Bild jeder Kamera machen.

Dann noch das AF-Modul: lahm, man wird gezwungen, auf das mittlere AF zu gehen, damit man sicher und gerade noch ausreichend schnell fokusieren kann.

Optiken: schwer und extremst teuer. Praktisch also unmöglich, irgendein Vorteil einer Systemkamera zu nutzen, wenn man es kompakt und leicht haben will, es am Ende aber nie kompakt und leicht sein wird. Und die Standardoptiken sind gerade mal so gut wie die von Nikon und Canon und teils auch Sony oder Panasonic, kosten aber das Doppelte.

Adaptierbarkeit: aktive Adapter? Nein, man landet bei manuellen Adaptern und muss dan im Jahr 2017 auf Focus Peaking hoffen. Bei der M3 bekommt man für 23 Euro einen aktiven Adapter und kann dann fast alle guten, bezahl- und tragbaren Optiken des Marktes nutzen, wobei da die RAW-JPG Bilder schärfer als die der X-Trans Modelle sind.

ISO3200 - matschig, Details weg, Rauschen kein Stück besser als bei Samsung NX500, Sony A6500, Nikon D3300/3400/5300/5500/7200 oder Canon M3/M5/M6/77D/80D/800D. ISO 6400 - viel zu weich, Rauschen ohne Ende. Dazu Probleme mit dem Weißabgleich.

Ich bin neutral gegenübr jedem System, aber ich sehe keinen einzigen Vorteil beim X-System. Früher waren die Kompaktkameras von Fuji im Bridgebereich wegen der 1,6'CCD Hexagonalen Muster-Sensoren von der BQ deutlich besser als die Konkurrenz und das für weniger oder gleiches Geld - Vorteil vorhanden. Aber seit über 4 Jahren verstehe ich den Vorteil beim X-System nicht. Und es ist wahnsinnig teuer. So teuer, dass man eine A7R/A7RII oder Nikon D600-800 oder Canon 5D Mark II-III kaufen könnte, die vom Rauschverhalten und Dynamikumfang und RAW-Einbettung sowie White Balance und AF-Modul absolut das halten, was eine Kamera bis ISO6400 heutzutage leisten solle und für die Preise auch MUSS. Die Aussage, dass APS-C X-Trans genauso gute BQ liefert wie ein moderner Vollformatsensor ist totaler Quatsch.

hmmmm. da zieht aber einer ...

hmmmm.
da zieht aber einer über fuji her......
fuji xt2 xpro 2 bekommt man zum gleichen preis wie a7r2 , d800, 5d mark2/3 ???
da hat aber jemand nicht aufgepasst.
xpro2/xt-2 body 1699, 5d mark2/3 erst ab 3500, d800 ab 3000 eher 4000, usw...
optiken von fuji sauteuer??? fujicron 35/2 400, fuji56 f1,2 999.
frage mich ehrlich was dieses gemache soll???

Stand 10/2017-02/2018: Vollformat/Kleinbild 24MP Sensor, ...

Stand 10/2017-02/2018:

Vollformat/Kleinbild 24MP Sensor, einsatzbereit:
Sony Alpha 7KB Kit 28-70 SEL = 1000 Euro
Sony Alpha 7 II Kit 28-70 SEL = 1500 Euro

Vollformat/Kleinbild 21MP Sensor:
Canon 5D Mark II mit 24-105er F4 Allround Linse = 1220 Euro vom Gebrauchthändler mit wenig shuttercount und 1 Jahr Garantie + Geld zurück, Body alleine 620-900 Euro, 21MP, nicht mehr neu zu bekommen

Vollformat/Kleinbild 20MP Sensor:
Canon 6D mit 24-105er F4 Linse NEU = 1590 Euro, 20MP, dafür geringstes Rauschen bis ISO6400

Vollformat/Kleinbild 36MP Sensor, einsatzbereit:
Sony A7R Kit 28-70 SEL = 1900 Euro NEU, gebraucht Body knapp über 920 Euro, Kit Linse 28-70 um die 200-250 Euro, NEU Body um 1500-1600 Euro, Objektiv 28-70 neu ca. 400 Euro, also immer schön knapp unter 2000 Euro neu und gebraucht um die 1220-1380 Euro

APS-C 24MP Sensoren, einsatzbereit:
Fuji X-T2 18-55mm Kit = 1990 Euro
Fuji X-Pro 2 mit 18-55 Kit = 2300 Euro

APS-C 24MP Nikon Sensoren, einsatzbereit:
Nikon D3300 18-55 AF-P Kit = 320 Euro neu (wenn man schlau ist und Cashback Aktionen nutzt), neu also kein Stück teurer wie gebraucht durch 3 Urlaube getrieben, Leistung nahe bei X-Pros, Nikon D7200er und A6000er Sony Serien, die auch nur APS-C Sensoren sind

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Objektive (nur ein Auszug, sonst zu lang):
Fujicron 35mm F2 = 450 Euro neu
Nikon AF-S DX Nikkor 35mm 1:1,8G = 177 Euro neu, leicht gebraucht 125 Euro

Ich erkenne keinen Vorteil für Fuji. Ein moderner VF Sensor ist eine ganz andere Hausnummer wie jeder noch so gute APS-C Sensor und kostet wirklich kaum mehr. Früher war das ganz anders. Da lagen viele Kilos und tausende an Euros dazwischen. Im Moment gewinnt immer Sony. Nikon für kleine Geldbeutel, da sie teils auch Sony Sensoren nutzen, aber weniger kosten und Objektive viel billiger sind.

Man kann eine Fuji X-Pro2 ...

Man kann eine Fuji X-Pro2 weder von der Leistung, noch von der Ausstattung mit der Fuji X-Pro2 vergleichen.
Wenn dann höchstens mit der D500 oder mit der D7500, und die Kosten beide mehr.
Ich habe selbst eine X-Pro2 und eine Sony A7II und der Vergleich VF vs. APS-C hinkt ebenfalls. Das Kit-Objektiv von Sony ist eine Gurke. Die Sony kann ihre Vorteile unter normalen Lichtbedingungen nur ausspielen, wenn man die sehr guten und auch sehr teuren Objektive einsetzt. Und da geht es bei Sony bei 600-700 Euro Listenpreis los.
Die teuren A7R Modelle spielen preislich in einer anderen Liga.
Und alle Sony Alpha 7 Modelle der 1. und 2. Generation haben einen vergleichsweise langsamen Autofokus, definitiv langsamer als die X-Pro2 und die X-T2.
Die Canon 6D ist zwar eine Alternative, aber auch ein altes Modell mit einigen Einschränkungen.
Wer sparen will, kann mit einem Gebrauchtkauf oder einem Grauimport ein Schnäppchen machen.

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