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Praxisbericht zur FujiFilm X-Pro2

FujiFilm orientiert sich beim Kameragehäuse der FujiFilm X-Pro2 (Datenblatt) am Vorgängermodell, der FujiFilm X-Pro1 . Dies gilt zum einen für die Materialien: Solides Magnesium wechselt sich an der Oberfläche mit einer Riffelung in Lederoptik ab. Letztere sollte jedoch unbedingt griffiger ausfallen. Da sowohl ein Handgriff auf der Vorderseite als auch eine Stütze für den Daumen auf der Rückseite vorhanden sind, liegt die Kamera aber trotzdem noch sicher in der Hand. Wer sich noch mehr „Grifffläche“ wünscht, was bei größeren Objektiven durchaus sinnvoll erscheint, kann zum optional erhältlichen Handgriff "MHG-XPRO2" greifen. Das Kameragehäuse selbst besitzt Abdichtungen gegen Staub und Spritzwasser und ist bis zu minus zehn Grad Celsius zudem frostsicher.

Die FuiFilm X-Pro2 besitzt ein recht großes und abgedichtetes Kameragehäuse aus Magnesium:

Zum anderen baut natürlich auch das Kameradesign der FujiFilm X-Pro2 (Produktbilder) auf der X-Pro1 auf. Die X-Pro2 ist für eine spiegellose Systemkamera recht groß und sieht durch ihren Retrolook, der auch durch die bereits erwähnte Riffelung in Lederoptik "erzeugt" wird, wie ein Modell der analogen Generation aus. Unterschiede zur X-Pro1 gibt es teilweise bei der Anordnung der Tasten. Diese sind bei der X-Pro2 nun alle rechts vom Display zu finden, außerdem sind noch ein paar Bedienelemente hinzugekommen. Die wichtigste Neuerung ist dabei der Joystick. Dieser kann zur Navigation in den Menüs verwendet werden, seine Hauptaufgabe dürfte aber wohl die Wahl des AF-Messfeldes sein. Dieses lässt sich damit sehr schnell und äußerst komfortabel wählen. Wer häufiger das Messfeld verändern möchte, wird den Joystick also schon nach kurzer Zeit nicht mehr missen wollen.

Aber auch abseits des Joysticks hat die spiegellose Systemkamera sehr viele Bedienoptionen zu bieten. Die Blende wird wie üblich über den Objektivring angepasst, für die Belichtungszeit gibt es ein Einstellrad auf der Oberseite der Kamera. Wenn dessen Wahlmöglichkeiten in ganzen Stufen nicht ausreichen, kann das vordere Einstellrad der Kamera zum genaueren Einstellen verwendet werden. Wer dieses drückt und das Belichtungskorrekturrad auf der Oberseite auf die C-Position gestellt hat, korrigiert damit zudem sehr einfach die Belichtung. Ein netter Nebeneffekt ist dabei, dass die Korrektur hier um fünf statt "nur" drei Blendenstufen möglich ist.

Hier wird per Einstellrad die Verschlusszeit verändert aber auch der ISO-Wert eingestellt:

Unterschiedlich beurteilt werden dürfte die ISO-Einstellung über das Belichtungszeiten-Wählrad. Diese Umsetzung erinnert an die ISO-Wahl bei analogen Kameras – dort ist natürlich die Angabe der Sensorempfindlichkeit des eingelegten Films gemeint. Der Rand des Wählrads muss zur ISO-Wahl zuerst nach oben gezogen werden, daraufhin lässt sich die Sensorempfindlichkeit verändern. Kleine Anpassungen des ISO-Wertes sind damit durchaus schnell möglich, wer aber beispielsweise von ISO 200 zu ISO 6.400 wechseln will, muss mindestens einmal ab- und wieder neu ansetzen und dies kostet wertvolle Zeit. Ebenso nicht optimal: Die Anzeige der Sensorempfindlichkeit kann – abhängig von der gewählten Belichtungszeit – auch auf dem Kopf stehen. Natürlich ist dies kein KO-Kriterium, unter einer komfortablen Lösung würden wir uns jedoch etwas anderes vorstellen. Umgehen lässt sich dieses "Problem" mit der ISO-Automatik, jedoch nur wenn man selbst keinen bestimmten ISO-Wert wählen will. Für die ISO-Automatik besitzt das Wählrad ebenso eine eigene Position.

Auf der Rückseite der FujiFilm X-Pro2 sind viele Tasten und auch ein Einstellrad zu finden:

Ein weiteres Einstellrad liegt bei der FujiFillm X-Pro2 (Technik) auf der Rückseite. Damit kann im Aufnahmemodus die Displaylupe aktiviert werden, im Wiedergabemodus lassen sich Bilder vergrößern. Das Einstellrad dient auch zum Anpassen der Verschlusszeit, wenn die entsprechende Option im Menü ausgewählt wurde.

Die Tasten der Systemkamera sind nicht allzu groß, liegen aber recht weit voneinander entfernt. Daher kann man sie auch mit größeren Fingern drücken, ohne eine andere Taste versehentlich zu betätigen. Gut zu gefallen wissen die unterschiedlichen Belegungsoptionen der Tasten, sechs davon kann man in der Funktion frei konfigurieren. Mit welcher Taste man Videos starten möchte, bleibt einem daher beispielsweise selbst überlassen. Mit 25 Optionen pro Taste ist die Auswahl groß, zudem lässt sich jede Taste zusätzlich auch komplett deaktivieren - beispielsweise um ein versehentliches Drücken zu vermeiden.

Insgesamt gesehen liefert die FujiFilm X-Pro2 bei der Bedienung eine überzeugende Leistung ab, nur mit der ISO-Wahl konnten wir uns im Test nicht anfreunden. Dies könnten andere Fotografen aber durchaus anders sehen.

Das Kameramenü hat FujiFilm bei der X-Pro2 übersichtlich gestaltet:

Die Menüs hat FujiFilm bei der X-Pro2 – im Vergleich zu den bisherigen Kameramodellen – optimiert. Dieser Schritt kann als gelungen bezeichnet werden, denn das Menü ist nun deutlich übersichtlicher. Durch die Einteilung in sechs Oberpunkte (Bildqualität, AF/MF, Aufnahme, Blitz, Film, Einrichtung) findet man sich schneller zurecht, im konfigurierbaren "MY-Menü" lassen sich häufiger benötigte Optionen zudem zusammenfassen. Für die fotografischen Optionen besitzt die Systemkamera darüber hinaus ein Quickmenü mit 16 frei zusammenstellbaren Optionen. Alle wichtigen Parameter sind daher schnell zu verändern.

FujiFilm sieht die X-Pro2 (Abbildungsleistung) hauptsächlich für ambitionierte Fotografen vor. Eine Vollautomatik sucht man daher vergeblich und auch Szenenprogramme gibt es nicht. Filtereffekte („Spielzeugkamera“, „Partielle Farbe“, …) lassen sich dagegen acht Stück wählen und Filmsimulationen gibt es insgesamt neun an der Zahl. Hier ist der Acros Schwarz-Weiß-Filter neu hinzugekommen. Als zusätzliches Feature hat die FujiFilm X-Pro2 des Weiteren eine konfigurierbare Körnung zu bieten und neben Belichtungsreihen lassen sich auch ISO-Reihen, Dynamikbereichs-Reihen, Filmsimulations-Reihen sowie Weißabgleichs-Reihen aufnehmen. Ebenso positiv: Ohne Zubehör sind Intervallaufnahmen (maximal 999 Bilder in Serie) möglich.

Der Autofokus verfügt über 273 Messpunkte, 169 davon arbeiten mit der Phasendetektion:

Eine deutliche Überarbeitung hat bei der X-Pro2 – im Vergleich zur X-Pro1 – der Autofokus erfahren. Die FujiFilm X-Pro2 (Geschwindigkeit) verwendet zum Scharfstellen sowohl die Kontrastmessung als auch die Phasendetektion. Letztere kann auf 50 Prozent der Sensorfläche in der Breite sowie auf 75 Prozent in der Höhe erfolgen. Hier liegen 169 Phasen-AF-Punkte. Im Bereich des Phasen-AFs kann die FujiFilm X-Pro2 bewegte Motive besser einfangen, hier ist die Fokussierung sichtlich schneller möglich. Ergänzt werden die 169 Phasen-AF-Felder von weiteren 104 Kontrastmessfeldern, insgesamt stehen somit 273 Messfelder zur Verfügung. Die Fokusoptionen erlauben die Wahl aller Messfelder (13 x 21 Raster) sowie eine Begrenzung auf nur 77 Messpunkte (7 x 11 Raster) in der Bildmitte. Das Scharfstellen kann per Einzelpunkt-AF, Zonen-AF oder Weit/Verfolgungs-AF vorgenommen werden. Neben der Einzelbild-Fokussierung unterstützt die Kamera auch die kontinuierliche Scharfstellung und die manuelle Fokussierung. Diese Wahl erfolgt per Schalter auf der Vorderseite. Wer manuell arbeiten möchte, kann zur Kontrolle eine Displaylupe, ein Fokuspeaking oder ein digitales Schnittbild verwenden. Über fehlende Einstellungsmöglichkeiten kann man sich bei der X-Pro2 also nicht beklagen.

Der mechanische Verschluss der Kamera ist auf 150.000 Auslösungen ausgelegt und arbeitet zwischen 30 Sekunden und 1/8.000 Sekunde, mit dem elektronischen Verschluss ist sogar eine Belichtungszeit von 1/32.000 Sekunde möglich. Auch lichtstarke Objektive können daher bei Offenblende eingesetzt werden. Per Bulbmodus lassen sich zudem noch längere Verschlusszeiten realisieren. Die Belichtungsmessung bietet mit der Mehrfeldmessung, der mittenbetonten Messung, der Integral- und der Spotmessung alle benötigten Optionen.

Der Sucher arbeitet optisch, optisch plus elektronisch sowie auch rein elektronisch:

Kommen wir zu einer der größten Besonderheiten der Kamera, dem Multi-Hybrid-Optischen Sucher. Was verbirgt sich hinter diesem leicht „sperrigen“ Namen? Der Sucher der FujiFilm X-Pro2 (Technik) unterstützt drei unterschiedliche Modi, mit denen die Bildkontrolle vorgenommen werden kann. Zum einem lässt sich ein "rein" optischer Sucher verwenden. Dieser zeigt immer das identische Sucherbild an, egal welches Objektiv angesetzt wird. Welcher Bildausschnitt vom verwendeten Objektiv festgehalten wird, markiert der eingeblendete Leuchtrahmen. Der Sucher erinnert daher an einen Messsucher, zur Kontrolle der korrekten Fokussierung gibt es hier allerdings kein Schnittbild. Dieses lässt sich allerdings, wie bereits erwähnt, im elektronischen Sucher aktivieren. Die zweite Variante des optischen Suchers will die Bildkontrolle mit einer kleinen digitalen Sucherbildeinblendung im optischen Sucher vereinfachen. Hiermit lässt sich die Schärfe des Motivs prüfen, beim rein optischen Sucher ist dies nicht möglich. Nicht optimal ist beim optischen Sucher zudem, dass größere Objektive deutlich ins Bildfeld ragen und das Motiv teilweise verdecken.

Bei der dritten Variante handelt es sich um einen rein elektronischen Sucher. Dieser löst 2,36 Millionen Subpixel auf und vergrößert 0,59-fach. Das Bild fällt daher kleiner als beispielsweise bei der FujiFilm X-T1 (Testbericht) mit 0,77-facher Vergrößerung aus. Durch die hohe Auflösung ist das Sucherbild der FujiFilm X-Pro2 allerdings sehr scharf, auch bei Schwenks lassen sich keine Nachzieheffekte oder Ruckler erkennen. Mit dem High-Performance-Modus kann die Bildrate darüber hinaus von 60 Bildern pro Sekunde auf 85 Bilder pro Sekunde erhöht werden, die Betrachtung wirkt hiermit noch einen Tick realitätsnäher. Zwischen den genannten Suchermodi erfolgt der Wechsel per Hebel auf der Vorderseite. Diese Lösung ist schnell sowie auch komfortabel.

Das 3,0 Zoll große LCD löst hohe 1,62 Millionen Subpixel auf und ist fest verbaut:

Das 3,0 Zoll große Display der FujiFilm X-Pro2 (Datenblatt) löst mit 1,62 Millionen Subpixel sehr hoch auf, die Darstellung weiß zudem durch große Einblickwinkel zu gefallen. Im Vergleich zu vielen anderen Kameramodellen, die mittlerweile dreh- und/oder schwenkbare LCDs besitzen, kommt das Display der X-Pro2 allerdings etwas altbacken daher, gerade auch in Anbetracht der Kameragröße wäre ein schwenkbares Display angebracht gewesen. Ebenso fehlt dem LCD eine Touchoberfläche. Zur Verteidigung der X-Pro2 sei diesbezüglich allerdings gesagt: Die Authentizität des Kameradesigns in Verbindung mit der Retrooptik würde unter einem dreh- und/oder schwenkbarem LCD eventuell leiden.

Die Videoaufnahme rückt bei vielen Kameras immer mehr ins Rampenlicht, bei FujiFilm wird sie jedoch noch immer etwas stiefmütterlich behandelt. Zwar erlaubt die Kamera die Aufzeichnung in Full-HD- und HD-Auflösung mit allen gängigen Bildraten zwischen 24 und 60 Vollbildern pro Sekunde, die mittlerweile nicht mehr allzu selten anzutreffende 4K-Auflösung wird aber nicht angeboten. Dies ist unverständlich, da die X-Pro2 technisch sogar in der Lage wäre, 4K-Videos zu speichern. FujiFilm begründet dies damit, dass wegen der Ausrichtung als Retro-Fotokamera auf eine 4K Videoaufnahme-Funktion verzichtet wurde. Ein solches eigentlich vorhandenes bzw. mögliches Feature sollte aus unserer Sicht allerdings nicht weggelassen werden bzw. wenigstens als Firmware Update nachgerüstet werden. Auch eine Nachlieferung dieser Funktion via Firmware Update schließt FujiFilm ebenso aus.

Bei den weiteren Videooptionen ergibt sich ein gemischtes Bild. Die manuelle Belichtung ist möglich, den ISO-Wert kann man aber nur vor der Aufnahme händisch anpassen. Der Autofokus dürfte noch etwas treffsicherer scharfstellen, der optische Bildstabilisator der Objektive (sofern vorhanden) arbeitet gut. Die Bildqualität der Videos fällt im Vergleich zu anderen Kameras von FujiFilm deutlich überzeugender aus. Die Detailwiedergabe ist besser, Moire-Artefakte sind weniger (teilweise aber immer noch) zu sehen. Die Tonqualität des internen Stereomikrofons ist gut, externe Mikrofone lassen sich per 2,5mm Klinkeneingang anschließen. Pegeln kann man die Tonlautstärke in vier Stufen.

Ein Praxisbericht von:

Thomas Kniess

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Kommentare

Hallo, Habe gerade einen Bildvergleich ...

Hallo,

Habe gerade einen Bildvergleich machen wollen.
Kann es sein, das bei der Nikon D5500 die jpeg und raw Fotos bei den Nachtaufnahmen versehentlich vertauscht wurden?

Liebe Grüße

Hallo, vielen Dank für diesen ...

Hallo,

vielen Dank für diesen Hinweis, wir haben dies geprüft und können mit Sicherheit sagen, dass kein Fehler vorliegt. Die Bilder wurden weder vertauscht noch werden falsche Bilder gezeigt.

Cropfaktor: 1,2fach ???

Cropfaktor: 1,2fach ???

Hallo, wir haben diesen Fehler ...

Hallo, wir haben diesen Fehler korrigiert. Danke für den Hinweis.

Wenn ich die Bildqualität der ...

Wenn ich die Bildqualität der Xpro2 mit der Olympus Pen-F mit den Bildern dieser Webseite vergleiche, sind die der Pen-F bis mindestens ISO 1600 eindeutig besser. Dennoch wird die Pen mit 4 Sternen und die X-Pro2 mit 5 Sternen bewertet. Zusätzlich hat die Pen einen eingebauten Stabi der für 5 Blenden gut ist. Man kann also länger mit niedriger Empfindlichkeit fotografieren.

Bildqualität mit X-T2 bei NACHT ...

Bildqualität mit X-T2 bei NACHT und ISO 6400 verglichen. Die Ergebnisse sind sehr unterschiedlich, obwohl beide Kameras den gleichen Sensor haben. Kann es an der Belichtungszeit liegen? Wie wird die Belichtungszeit gewählt? Bei der X-Pro2 ist 1/80 und bei der X-T2 ist 1/40 angegeben.

Subjektiv sehen fast alle Bsp.-Fotos ...

Subjektiv sehen fast alle Bsp.-Fotos der X-T2 (gut zu sehen bei Bild 4, rechte Bildhälfte: Ziegeldächer) sehr verwaschen und unscharf aus.

Wenn ich mir dagegen Bild 4 bei der Alpha6500 anschaue ist das um Welten "klarer" und schärfer. Liegt das an den Einstellungen? Denn gem. den Fazit's beider Kameras (X-T2 und Alpha6500) und allem, was man sonst so im Internet liest, müsste die Bildqualität der Systeme mit den jeweiligen Objektiven annähernd ähnlich sein.

Danke schonmal für eine Antwort!

VG

Wieso werden die Fujifilm X-Trans ...

Wieso werden die Fujifilm X-Trans Sensor basierten APS-C X-Systeme seit Jahren für ihr niedriges Rauschverhalten und die tolle Bildqualität gelobt? Ich hatte schon Dutzende APS-C Kameras sämtlicher Hersteller und auch viele X-Trans Modelle getestet.

Ergebnis war immer, dass die RAW Verarbeitung schwierig war (Kompatibilitätsprobleme mit Freeware RAW Progs und Adobe Konvertern), ich aus RAW kein Stück schärfere Bilder als die sowieso schon verwaschenen JPG's herausbekommen habe und die Verarbeitung der Dateien extrem lahm war, im Vergleich zu Bayer-Pattern basierten Standard APS-C Sensoren.

Ein weiteres Problem der X-Trans Sensoren ist die "nachgemalte" und verwaschene JPG-Bild-Engine. Und rauschen tun die X-Trans Sensoren genauso wie jeder andere moderne APS-C 16-24MP Sensor, aber zusätzlich noch auf Kosten der verminderten Details. Ist doch klar, wenn ich Kanten verweiche, dass das Helligkeitsrauschen etwas abnimmt. Das kann ich aber bei jedem Bild jeder Kamera machen.

Dann noch das AF-Modul: lahm, man wird gezwungen, auf das mittlere AF zu gehen, damit man sicher und gerade noch ausreichend schnell fokusieren kann.

Optiken: schwer und extremst teuer. Praktisch also unmöglich, irgendein Vorteil einer Systemkamera zu nutzen, wenn man es kompakt und leicht haben will, es am Ende aber nie kompakt und leicht sein wird. Und die Standardoptiken sind gerade mal so gut wie die von Nikon und Canon und teils auch Sony oder Panasonic, kosten aber das Doppelte.

Adaptierbarkeit: aktive Adapter? Nein, man landet bei manuellen Adaptern und muss dan im Jahr 2017 auf Focus Peaking hoffen. Bei der M3 bekommt man für 23 Euro einen aktiven Adapter und kann dann fast alle guten, bezahl- und tragbaren Optiken des Marktes nutzen, wobei da die RAW-JPG Bilder schärfer als die der X-Trans Modelle sind.

ISO3200 - matschig, Details weg, Rauschen kein Stück besser als bei Samsung NX500, Sony A6500, Nikon D3300/3400/5300/5500/7200 oder Canon M3/M5/M6/77D/80D/800D. ISO 6400 - viel zu weich, Rauschen ohne Ende. Dazu Probleme mit dem Weißabgleich.

Ich bin neutral gegenübr jedem System, aber ich sehe keinen einzigen Vorteil beim X-System. Früher waren die Kompaktkameras von Fuji im Bridgebereich wegen der 1,6'CCD Hexagonalen Muster-Sensoren von der BQ deutlich besser als die Konkurrenz und das für weniger oder gleiches Geld - Vorteil vorhanden. Aber seit über 4 Jahren verstehe ich den Vorteil beim X-System nicht. Und es ist wahnsinnig teuer. So teuer, dass man eine A7R/A7RII oder Nikon D600-800 oder Canon 5D Mark II-III kaufen könnte, die vom Rauschverhalten und Dynamikumfang und RAW-Einbettung sowie White Balance und AF-Modul absolut das halten, was eine Kamera bis ISO6400 heutzutage leisten solle und für die Preise auch MUSS. Die Aussage, dass APS-C X-Trans genauso gute BQ liefert wie ein moderner Vollformatsensor ist totaler Quatsch.

hmmmm. da zieht aber einer ...

hmmmm.
da zieht aber einer über fuji her......
fuji xt2 xpro 2 bekommt man zum gleichen preis wie a7r2 , d800, 5d mark2/3 ???
da hat aber jemand nicht aufgepasst.
xpro2/xt-2 body 1699, 5d mark2/3 erst ab 3500, d800 ab 3000 eher 4000, usw...
optiken von fuji sauteuer??? fujicron 35/2 400, fuji56 f1,2 999.
frage mich ehrlich was dieses gemache soll???

Stand 10/2017-02/2018: Vollformat/Kleinbild 24MP Sensor, ...

Stand 10/2017-02/2018:

Vollformat/Kleinbild 24MP Sensor, einsatzbereit:
Sony Alpha 7KB Kit 28-70 SEL = 1000 Euro
Sony Alpha 7 II Kit 28-70 SEL = 1500 Euro

Vollformat/Kleinbild 21MP Sensor:
Canon 5D Mark II mit 24-105er F4 Allround Linse = 1220 Euro vom Gebrauchthändler mit wenig shuttercount und 1 Jahr Garantie + Geld zurück, Body alleine 620-900 Euro, 21MP, nicht mehr neu zu bekommen

Vollformat/Kleinbild 20MP Sensor:
Canon 6D mit 24-105er F4 Linse NEU = 1590 Euro, 20MP, dafür geringstes Rauschen bis ISO6400

Vollformat/Kleinbild 36MP Sensor, einsatzbereit:
Sony A7R Kit 28-70 SEL = 1900 Euro NEU, gebraucht Body knapp über 920 Euro, Kit Linse 28-70 um die 200-250 Euro, NEU Body um 1500-1600 Euro, Objektiv 28-70 neu ca. 400 Euro, also immer schön knapp unter 2000 Euro neu und gebraucht um die 1220-1380 Euro

APS-C 24MP Sensoren, einsatzbereit:
Fuji X-T2 18-55mm Kit = 1990 Euro
Fuji X-Pro 2 mit 18-55 Kit = 2300 Euro

APS-C 24MP Nikon Sensoren, einsatzbereit:
Nikon D3300 18-55 AF-P Kit = 320 Euro neu (wenn man schlau ist und Cashback Aktionen nutzt), neu also kein Stück teurer wie gebraucht durch 3 Urlaube getrieben, Leistung nahe bei X-Pros, Nikon D7200er und A6000er Sony Serien, die auch nur APS-C Sensoren sind

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Objektive (nur ein Auszug, sonst zu lang):
Fujicron 35mm F2 = 450 Euro neu
Nikon AF-S DX Nikkor 35mm 1:1,8G = 177 Euro neu, leicht gebraucht 125 Euro

Ich erkenne keinen Vorteil für Fuji. Ein moderner VF Sensor ist eine ganz andere Hausnummer wie jeder noch so gute APS-C Sensor und kostet wirklich kaum mehr. Früher war das ganz anders. Da lagen viele Kilos und tausende an Euros dazwischen. Im Moment gewinnt immer Sony. Nikon für kleine Geldbeutel, da sie teils auch Sony Sensoren nutzen, aber weniger kosten und Objektive viel billiger sind.

Man kann eine Fuji X-Pro2 ...

Man kann eine Fuji X-Pro2 weder von der Leistung, noch von der Ausstattung mit der Fuji X-Pro2 vergleichen.
Wenn dann höchstens mit der D500 oder mit der D7500, und die Kosten beide mehr.
Ich habe selbst eine X-Pro2 und eine Sony A7II und der Vergleich VF vs. APS-C hinkt ebenfalls. Das Kit-Objektiv von Sony ist eine Gurke. Die Sony kann ihre Vorteile unter normalen Lichtbedingungen nur ausspielen, wenn man die sehr guten und auch sehr teuren Objektive einsetzt. Und da geht es bei Sony bei 600-700 Euro Listenpreis los.
Die teuren A7R Modelle spielen preislich in einer anderen Liga.
Und alle Sony Alpha 7 Modelle der 1. und 2. Generation haben einen vergleichsweise langsamen Autofokus, definitiv langsamer als die X-Pro2 und die X-T2.
Die Canon 6D ist zwar eine Alternative, aber auch ein altes Modell mit einigen Einschränkungen.
Wer sparen will, kann mit einem Gebrauchtkauf oder einem Grauimport ein Schnäppchen machen.

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