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Praxisbericht zur FujiFilm XF1

Das Thema Retro liegt bei FujiFilm aktuell im Trend. Nach seinen beiden spiegellosen Systemkameras mit X-Bajonett, die sich optisch an den Modellen vergangener Zeiten orientieren, hat FujiFilm auch eine Premium-Kompaktkamera mit Retro-Design im Programm: Die FujiFilm XF1.

Mehr als ungewöhnlich: Die FujiFilm XF1 (Datenblatt) besitzt keinen Ein- und Ausschalter sondern wird über das Objektiv Ein- und ausgeschaltet. Dazu wird das Objektiv erst ein Stück aus der Digitalkamera herausgezogen und dann auf gewünschte Brennweite oder auf Standby gedreht. Eingeschaltet ist die Kamera sobald die Position des Objektivs auf mindestens 25 Millimeter steht. Mangels Brennweitenmotor gibt es an der FujiFilm XF1 natürlich auch keinen Brennweitenregler, die Brennweite wird komplett von Hand eingestellt. Zur Orientierung sind dafür am Objektiv Brennweiten von 25, 35, 50, 60, 80 und 100 Millimeter aufgeführt. Parallel dazu wird die Brennweite auch auf dem rückseitigen Display angezeigt. Sehen Sie sich an dieser Stelle unser Kamera Hands-on Video zur FujiFilm XF1 an, dort sehen Sie wie der Ausfaltmechanismus des Objektivs genau funktioniert.

Ist diese Ausführung des Einschaltens und der Brennweiteneinstellung ein Vorteil oder doch eher ein Nachteil? Natürlich ist es – wie fast bei allem – eine Frage des Geschmacks, grundsätzlich lässt sich hierzu aber sagen: Die Einstellung der Brennweite am Objektiv funktioniert schnell und präzise und ist für Besitzer einer Spiegelreflexkamera alles andere als ungewöhnlich. Das Einschalten bzw. Ausschalten der Digitalkamera hingegen ist etwas fummelig und nimmt mehr Zeit in Anspruch, als das Drücken auf den Ein- bzw. Ausschalter. Dieser Vorgang lässt sich zwar Abkürzen, indem das Objektiv nicht komplett eingefahren wird und auf Standby gestellt wird, bietet aber trotzdem keinen wirklichen Vorteil.

Das Kameragehäuse der FujiFilm XF1 (Hands-On-Video) besteht größtenteils aus Metall. Sehr auffällig ist zudem das um die Kamera herum angebrachte Lederimitat, das in verschiedenen Farben erhältlich ist und der Kamera das gewisse Etwas sowie einen Retro-Charme verleiht.

Neben der Optik ist die FujiFilm XF1 (Technik) eine relativ gewöhnliche Digitalkamera auf höherem Niveau. Ersichtlich wird dies durch die Bedienung der Kamera und die Menüs. Auf der Oberseite der Digitalkamera hat FujiFilm neben dem Foto-Auslöser ein Programm-Wählrad und eine frei belegbare Fn-Taste positioniert. Diese fällt allerdings leider sehr klein aus und liegt plan im Gehäuse – eine komfortable Bedienung sieht definitiv anders aus.

Auf der Rückseite befindet sich ein Einstellrad, mit dem unter anderem die Blende schnell verändert werden kann. Ebenfalls auf der Rückseite liegen zudem eine Taste für den Wiedergabemodus, die Videoaufnahme, die Displayeinstellungen und ein Steuerkreuz, das mit dem Einstellrad kombiniert wurde. Des Weiteren hat FujiFilm der XF1 (Geschwindigkeit) eine E-Fn-Taste spendiert, mit der auf eine Art Quick-Menü mit den wichtigsten Einstellungen zugegriffen werden kann. Auch das Quick-Menü lässt sich frei mit Funktionen bestücken und erlaubt dadurch eine Bedienung nach Wunsch.

Obwohl die Tasten zwar plan im Gehäuse liegen lassen sie sich aber dennoch einigermaßen gut bedienen. Bei den Programmen bietet die FujiFilm XF1 (Bildstabilisator) eine große Auswahl: Neben den herkömmlichen PSAM-Modi sind auch eine Vollautomatik, verschiedene Szenen-Programme und Kreativ-Filter vorhanden. Die FujiFilm XF1 kann unter anderem 3D-Bilder, Panoramen oder auch Bilder mit Hintergrundunschärfe aufnehmen. Daneben besitzt die Digitalkamera auch zwei frei konfigurierbare C-Modi (C1, C2) und den von anderen FujiFilm-Modellen bekannten EXR-Modus. Dieser soll für eine besonders hohe Auflösung, geringes Bildrauschen oder für einen hohen Dynamikumfang sorgen. Leider lassen sich einzelne Modi nur umständlich über das Menü erreichen, eine Umstellung nimmt daher etwas Zeit in Anspruch. Hierfür hätte FujiFilm durchaus das Einstellrad nutzen können bzw. eigentlich müssen.

Im Menü bietet die XF1 sehr viele Einstellungsmöglichkeiten, so gut wie jeder Foto-Parameter lässt sich ändern. Dadurch kann es natürlich etwas länger dauern, bis man die richtige Einstellung gefunden hat. Da das „große“ Menü aber nur für wenige Einstellungen aufgesucht werden muss.

Das rückseitige Display der FujiFilm XF1 (Fazit) ist 3,0 Zoll groß und löst 460.000 Subpixel auf. Für die Bildkontrolle ist es gut geeignet, löst aber nicht so hoch wie die meisten anderen Displays in dieser Preisklasse auf. Zudem spiegelt es etwas stärker, was mangels Dreh- und Schwenkbarkeit ein größeres Problem bei Sonnenschein darstellen kann.

Der Blitz wird wie bei vielen Kompaktkameras über eine extra Taste aus dem Gehäuse herausgeklappt.
Bei den Anschlüssen bietet die FujiFilm XF1 nur Standard-Kost. Neben einem Micro-USB-Port besitzt die Digitalkamera lediglich noch einen Mini-HDMI-Ausgang. Beide wurden hinter einer schützenden Klappe auf der rechten Seite der FujiFilm XF1 platziert.

Videos werden von der FujiFilm XF1 (Beispielaufnahmen) in Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) mit 30 Bildern pro Sekunde aufgenommen. Alternativ sind ebenfalls bei 30 Bildern pro Sekunde 1.280 x 720 oder 640 x 480 Pixel möglich. High-Speed-Videos kann die FujiFilm XF1 unter anderem in 640 x 480 Pixel mit 70 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Die Bitrate der Videos liegt nur bei etwa 13 Mbit/s, was etwa 98 Megabyte pro Minute entspricht.

Die Bildqualität im Videomodus ist zwar an sich nicht schlecht, die Auflösung fällt aber doch relativ gering aus. Dadurch werden gerade Linien schnell als Treppenstufen wiedergegeben. Das ist schade, denn der Autofokus stellt schnell scharf – wenn auch teilweise mit Nachfokussieren. Von der Video-Bildqualität der besten Kompaktkameras ist die FujiFilm XF1 auf jeden Fall weiter entfernt. Der Ton wird in Stereo gespeichert und fällt gut aus. Da sich im Video-Menü nur sehr wenig einstellen lässt, merkt man, dass FujiFilm die Videoaufnahme etwas zu Stiefmütterlich behandelt hat. Eine für Video prädestinierte Digitalkamera wäre die FujiFilm XF1 durch das händische Zoomen aber sowieso nicht geworden, denn dadurch verwackeln die Aufnahmen sehr stark.

Ein Praxisbericht von:

Thomas Kniess

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