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Praxisbericht zur Nikon Coolpix L820

In unserem Hands-On-Video zur Nikon Coolpix L820 zeigen wir Ihnen alle wichtigen Tasten und Wählräder der Kamera..

In der Bridgeklasse bietet Nikon mit der P- und der L-Serie zwei Digitalkameras für unterschiedliche Geldbeutel und Zielgruppen an. Während die Nikon Coolpix P520 (zum dkamera.de-Testbericht) einen elektronischen Sucher, ein dreh- sowie schwenkbares Display und manuelle Fotogramme zu bieten hat, sucht man diese Features bei der Nikon Coolpix L820 vergeblich. Allerdings kostet diese auch deutlich weniger.

In der Hand liegt die Nikon Coolpix L820 (Datenblatt) recht gut. Dafür sorgt der etwas größere und gummierte Handgriff. Auf eine ergonomische Form muss allerdings verzichtet werden. Das Gehäusematerial wirkt etwas plastiklastig, die Verarbeitung ist allerdings nicht schlecht und sorgt für einen akzeptablen Gesamteindruck. Ein Programmwählrad hat die Nikon Coolpix L820 nicht zu bieten, das Fotoprogramm wird stattdessen – wie bei vielen Kompaktkameras von Nikon – über die „Scene“-Taste gewählt. Hier gibt es neben der Einfach-Automatik 19 Szenenprogramme („Porträt“, „Einfach-Panorama“, „3D“, …), sechs Kreativ-Effekte („Weichzeichnung“, „Nostalgie-Effekt“, „Low-Key“, …) einen Smart-Porträt-Modus und eine Programmautomatik. Bei gewähltem Smart-Porträt-Modus lässt sich die Haut weichzeichnen, ist ein Lächel-Auslöser vorhanden und kann eine Blinzelprüfung eingeschaltet werden. Videos werden komfortabel über die extra Videotaste gestartet.

Die Tasten der Nikon Coolpix L820 (Bildqualität) fallen recht groß aus und lassen sich gut bedienen. Zudem liegen sie alle in Reichweite des Daumens, was auch die einhändige Bedienung ermöglicht. Die Brennweite des Objektivs wird per kombiniertem Ein-/Ausschalter und Brennweitenregler oder über eine Wippe am Objektiv verändert.

Beim Menü trifft man auf Nikons klassische und bewährte Dreiteilung in ein Foto-, ein Video- und ein Systemmenü. Dort lassen sich die einstellbaren Parameter schnell finden, denn viele Optionen gibt es nicht. Das Menü ist insgesamt intuitiv aufgebaut und gut ablesbar.

Beim Autofokus und der Belichtung gibt es bei der Nikon Coolpix L820 (Geschwindigkeit) kaum Optionen. Hier kann nur der Makromodus aktiviert werden, der Nahaufnahmen ab circa 4cm Entfernung ab der Frontlinse ermöglicht. Zudem steht auch ein Makrozoom zur Verfügung. Ohne Halbautomatiken oder einen manuellen Belichtungsmodus kann die Belichtungszeit natürlich auch nicht beeinflusst werden. Indirekt lässt sich immerhin mit der Belichtungskorrektur (+-2 Blenden) arbeiten. Die Belichtung durch die Kamera erfolgt per Matrixmessung, bei aktiviertem Digitalzoom allerdings auch mit der mittenbetonten oder der Spotmessung.

In dieser Preisklasse keinesfalls üblich ist ein Display mit 921.000 Subpixel Auflösung, die Nikon Coolpix L820 (Technik) bewegt sich damit deutlich über der Konkurrenz. Das 3,0 Zoll große LCD liefert eine sehr scharfe Darstellung und besitzt zudem einen sehr großen Einblickwinkel. Dafür hat sich Nikon ein Sonderlob verdient.

Videos nimmt die Nikon Coolpix L820 (Beispielaufnahmen) mit 30 Vollbildern pro Sekunde in Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) mit H.264-Codierung auf. Die Videos werden mit einer Datenrate von rund 16 Mbit/s gespeichert (entspricht 120MB pro Minute) und besitzen eine gute bis sehr Bildqualität. Als weitere Auflösungen stehen unter anderem 1.280 x 720 Pixel mit ebenfalls 30 Vollbildern pro Sekunde sowie 640 x 480 Pixel zur Verfügung. Zusätzlich können auch Zeitraffer und Zeitlupenvideos aufgenommen werden. Das optische Zoom arbeitet verlangsamt, ist bei leisen Umgebungen aber trotzdem hörbar – wenn auch nur relativ leise. Der Autofokus arbeitet relativ schnell und treffsicher. Die Tonqualität des Stereomikrofons ist gut. Bis auf die Video-Auflösung, den Fokusmodus (Vorfokussierung oder kontinuierlich) und einen Windfilter gibt es im Videomodus keine weiteren Optionen. Um die Bildqualität der Videos selbst beurteilen zu können, stellen wir Ihnen drei Beispielvideos zur Verfügung.

Der Blitz ist wie bei Spiegelreflexmodellen über dem Objektiv angebracht und wird per Taste ausgeklappt. Dadurch kann er trotz größerem Objektiv das Bild ohne Abschattungen ausleuchten.
Fast klassisch fällt die Anzahl der Schnittstellen aus: Neben einem Mini-USB-Port gibt es noch einen Micro-HDMI-Ausgang und einen Eingang für die Stromversorgung per Netzteil.

Ein Praxisbericht von:

Thomas Kniess

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