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Das Fazit zur Nikon D3X

Die Nikon D3X ist eine grundsolide Profi-Spiegelreflex Kamera, die in nahezu allen Bereichen ausgereift scheint.

Die Bildqualität der Nikon D3X liegt auf sehr hohem Niveau. Aufnahmen bei guten Lichtverhältnissen gelingen der Kamera extrem gut, Bilddetails wirken knackscharf, die Farben sind frisch und intensiv, der automatische Weißabgleich liefert gute Ergebnisse und die Bildhelligkeit ist im Gegensatz zu manch anderer Spiegelreflex-Kamera keinesfalls zu dunkel. Vergleichbar starkes Bildrauschen bei Aufnahmen mit wenig Umgebungslicht tritt bei der Nikon D3X trotz der hohen Auflösung von effektiv 24,4 Megapixel ca. einen Lichtwert später auf, als beispielsweise bei der Canon EOS 5D Mark II. Dafür wirkt die Detailwiedergabe der Nikon D3X bei schlechteren Lichtverhältnissen im direkten Vergleich zur EOS 5D Mark II teilweise minimal geringer. Leider reicht der Empfindlichkeitsbereich der Nikon D3X nur bis ISO 6.400, dies liegt mit Sicherheit an der hohen Bildauflösung und des daraus resultierenden stärkeren Bildrauschens bei höheren ISO Werten als 6.400. Die 12,1 Megapixel Vollformat DSLR-Kamera Nikon D700 kann übrigens bei voller Bildauflösung bis ISO 25.600 "aufdrehen", was der Nikon D700 damit bei schlechteren Lichtverhältnissen oder bei schnell beweglichen Motiven Vorteile verschaffen dürfte. Sehen Sie sich hierzu die dkamera Szenario Bildausschnitte auf der Bildqualitäts-Seite an.

Die Nikon D3X ist nach dem Einschalten praktisch ohne Verzögerung Aufnahmebereit. Der sehr schnelle Serienbildmodus kann aufgrund der zwei CF Speicherkarten-Einschübe bis zu 5,2 Bilder pro Sekunde bei maximaler Auflösung und höchster Bildqualität im parallelen Aufnahmemodus im RAW und JPEG Format aufzeichnen. Die Nikon D3X bietet damit einen sehr schnellen Serienbildmodus und dies trotz der hohen Auflösung von 24,4 Megapixel und des daraus resultierenden hohen Datenaufkommens von im Test durchschnittlich 10,0MB pro JPEG Foto und ganzen 22,1MB pro RAW Foto. Ein JPEG Foto der Serie hatte sogar über 20MB und über 29MB im RAW Format. Im Test haben wir zwei SanDisk Extreme IV (45MB pro Sekunde) CF Speicherkarten verwendet. Hierbei besteht die Möglichkeit, entweder auf beide CF Karten gleichzeitig (redundant) zu speichern, oder auf die eine CF Karte die RAW Aufnahmen und auf die andere Karte die JPEG Aufnahmen abzulegen. Im Serienbildmodus können maximal 130 Aufnahmen in Folge aufgenommen werden. Die Kamera fokussiert - auch bei aktiver Schärfenachführung - sehr schnell und präzise.

Das 3,0 Zoll Display der Nikon D3X bietet eine sehr hohe Auflösung. Damit erhält der Fotograf einen sehr guten Schärfeeindruck der Aufnahmen, die aus maximalen Einblickwinkeln noch gut abzulesen sind. Der integrierten Live View Ansicht kommt dies natürlich zu Gute. Während der Live View Ansicht kann zudem neben einem Gitterraster ein virtueller Horizont (eine Art digitale Wasserwaage) eingeblendet werden, womit praktisch immer Aufnahmen mit waagerechtem Horizont erreicht werden können. Die Scharfstellung während der Live View Ansicht wird manuell oder nach kurzem hochklappen des Spiegels vollzogen. Die Kamera hat einen hellen und großen optischen Sucher, der eine sehr gute Beurteilung der Aufnahme zulässt. Das kleine Display unterhalb des 3,0 Zoll Displays kann ebenso wie das obere Kameradisplay blau beleuchtet werden.

Das Kameragehäuse der Nikon D3X hat keinen optischen Bildstabilisator integriert und viele der verfügbaren Objektive verfügen ebenfalls über keinen optischen Bildstabilisator. Aufgrund dessen, aufgrund des relativ hohen Gewichts, der Kameragröße und der praktischen Möglichkeit, die Kamera über den Computer mittels der Software "Camera Control Pro" (hier fallen aber weitere Software-Kosten an) fernsteuern zu können, bietet sich die Nikon D3X als Studiokamera an. In unserem Testlabor konnte die Kamera über das mitgelieferte USB Kabel und der genannten Software problemlos ferngesteuert werden. Die Remote Live View Ansicht am Computerbildschirm erlaubt es dabei unter anderem, mit dem Mauszeiger auf ein bestimmtes Motiv zu fokussieren und die Aufnahmeeinstellungen sehr bequem vorzunehmen.

Der 2.500 mAh Akku reicht laut Nikon für sage und schreibe 4.400 Aufnahmen nach CIPA. In unserem Test hatte der Akku nach 901 Aufnahmen noch 86% Restkapazität. Dafür wiegt der Akku allein schon ganze 160 Gramm. Die Nikon D3X kann nicht nur im Querformat sondern auch im Hochformat sehr ergonomisch bedient werden. Hierfür sorgen die zusätzlichen Bedienelemente für Hochformat-Aufnahmen sowie der separate Auslöser. Alle Hochformat-Bedienelemente können, solange diese nicht gebraucht werden, mit einem Schalter am Auslöser unkompliziert deaktiviert werden. Die Kamera hat einen hohen Funktionsumfang, dazu gehört unter anderem eine Intervallaufnahme-Funktion, welche ab einer vorzugebenden Uhrzeit startet und maximal bis zu 999 x 9 Auslösungen mit individueller Verzögerungszeit durchführt. Die Bedienung der Kamera ist intuitiv und dennoch effektiv, der Fotograf findet sich grundsätzlich schnell zurecht.

Die Kamera hat kein integriertes Blitzgerät. Über die integrierte HDMI Schnittstelle können Bilder auf einem externen Display ausgegeben werden. Videos kann die Nikon D3X übrigens nicht aufnehmen. Die Kamera hat ein abgedichtetes Magnesiumgehäuse und ist vor Feuchtigkeit und Staub geschützt.

Die digitale Profi-Spiegelreflex Kamera Nikon D3X überzeugt in Sachen Bildqualität, Funktionsumfang, Ausstattung und Bedienung gleichermaßen. Wer sich diese Kamera leisten kann und leisten will, wird den Kauf nicht bereuen. Die beiden von uns getesteten Objektive, das Nikon AF-S NIKKOR 14-24mm F2,8G ED SWM und das neue Nikon AF-S NIKKOR 50mm F1,4G SWM haben jeweils eine sehr brauchbare Abbildungsleistung. Gerade die besonders lichtstarke 50mm Normalbrennweite brilliert dabei in Sachen Bildqualität. Die Nikon D3X erhält den dkamera Kauftipp.

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Pro&Contra zur Nikon D3X

  • Sehr gute Bildqualität auch bei relativ schlechten Lichtverhältnissen
  • Auch die JPEG Aufnahmen zeigen eine überdurchschnittlich hohe Detailwiedergabe
  • Geringes Bildrauschen auch bei hohen Empfindlichkeiten bis ISO 3.200
  • Sehr schnelle und präzise Fokussierung
  • Die Kamera ist nach dem Einschalten sofort und ohne Verzögerung einsatzbereit
  • Sehr schnelle Serienbildgeschwindigkeit trotz 24,4 Megapixel und RAW+JPEG Aufzeichnung
  • Zwei Kartenslots: separate Speicherung von RAW+JPEG Fotos oder zur redundanten Speicherung
  • Es ist eine Vielzahl an sehr hochwertigen Objektiven verfügbar
  • Hoher Funktionsumfang (Intervallaufnahme, Mehrfachbelichtung, ...)
  • Sehr gute Verarbeitungsqualität und sehr gute Handhabung
  • Gute Handhabung bei Hochformat-Aufnahmen durch zusätzliche Bedienelemente und Griffmulden
  • Live View Funktion vorhanden
  • Kamera ist wie geschaffen für den Studioeinsatz
  • Fernsteuerung mittels "Camera Control Pro 2" inkl. Live View und künstlichem Horizont
  • 3,0 Zoll Display mit 920.000 Bildpunkten und guter Helligkeit (7 Helligkeitsstufen)
  • Displayauflösung und Einblickwinkel sind jeweils sehr gut
  • Eine Schärfebeurteilung während der Live View ist dadurch sehr gut möglich
  • Oberes Display und das Display unter dem 3,0 Zoll Display können blau beleuchtet werden
  • HDMI Out Schnittstelle vorhanden
  • Blitzsynchroanschluss und 10 poliger Zubehöranschluss vorhanden
  • Exzellent gute Akkulaufzeit (im Test nach 901 Aufnahmen noch 86% Restkapazität)
  • Akku und Speicherkarte(n) sind entnehmbar, ohne die Kamera vom Stativ lösen zu müssen
  • Stativgewinde mittig und aus Metall
  • WLAN Adapter kann optional nachgerüstet werden (IEEE802.11b/g, 11a)
  • GPS Modul kann optional nachgerüstet werden
  • Sehr übersichtliches und ausführliches deutsches gedrucktes Handbuch (448 Seiten)
  • Kein ins Gehäuse integrierter optischer Bildstabilisator
  • Relativ schlechte Farbtreue, hauptsächlich bei Rottönen
  • Wenige Objektive mit integriertem optischem Bildstabilisator erhältlich
  • Keine Videofunktion vorhanden
  • Der Auslöserdruckpunkt ist etwas schwammig
  • Fernsteuerungssoftware Nikon "Camera Control Pro 2" verursacht zusätzliche Kosten
  • Hohes Kameragewicht und voluminöses Kameragehäuse

Testurteil

Alle Urteilsgrafiken dürfen nur unverändert und mit Link auf unseren Test auf externen Webseiten verwendet werden.

Durch Anklicken erscheinen alle dkamera Urteile zur Nikon D3X in großer Druckansicht.

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Kommentare

Ich habe die D3X. Zu ...

Ich habe die D3X. Zu beachten ist, dass bei 14 Bit NEF (RAW) die Serienbildgeschwindigkeit auf gerade mal 2,7 Bilder/Sek. zusammenbricht. Auch würde ich die Kamera über 800 ASA nicht mehr verwenden. Ab hier ist eindeutig die D3 deutlich besser.

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