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Praxisbericht zur Nikon D5100

Die Nikon D5100 (Datenblatt) ist die neue digitale Spiegelreflexkamera im Nikon-Sortiment, die sich an ambitionierte Einsteiger und Amateure richtet. Sie setzt damit die Reihe kleiner und preisgünstiger, aber auch technisch - im Vergleich zu den größeren Schwestermodellen - etwas abgespecktere Kameramodelle fort, die vor sechs Jahren mit der Nikon D50 ihren Anfang genommen hat. Trotz eines etwas geringeren Funktionsumfangs, boten diese Modelle und bietet die Nikon D5100 heute ein breites Spektrum an Möglichkeiten zu einem attraktiven Preis und sind daher gefragte und oft verkaufte DSLR-Kameras.

An der Verarbeitung merkt man die Klassenzugehörigkeit der Nikon D5100 (Produktfotos) nicht. Die Spaltmaße sind gleichmäßig gering, die Gehäuseabdeckungen sind präzise gefertigt und sitzen entsprechend gut und auch die Bedienelemente wie Schalter und Knöpfe besitzen gute Einrast- bzw. Druckpunkte ohne Spiel. Das gilt auch für den weit vorn platzierten und gut erreichbaren Auslöser, der zwei gut unterscheidbare Druckpunkte bietet und so ein präzises Auslösen ermöglicht. Das Gehäuse besteht zwar aus Kunststoff, allerdings gibt es auch hier kein Grund für Beanstandungen, keine schlechte Anmutung und kein auffälliges Knarzen, was meist auf eine schlechte Passgenauigkeit mit den darunter liegenden Teilen des Chassis hindeuten würde. Der Griff ist gummiert und besitzt eine ergonomische Form, die allerdings mit größeren Händen aufgrund der geringen Tiefe etwas zu wenig Halt bietet. Wie in diesem Marktsegment üblich, muss hier bei Bedarf an einem stärker ausgeprägten Griff auf die größeren (und teureren) Schwestermodelle, wie etwa die Nikon D7000 (siehe auch unseren Testbericht zur Nikon D7000), ausgewichen werden.

Bei der Anordnung der Bedienelemente ist Nikon mutig und verändert die Position der meisten Knöpfe gegenüber dem Vorgängermodell. In meinen Augen wurde dieser Mut durch eine einfachere und sinnvoller gestaltete Bedienung belohnt. Die meisten Einstellungen erfolgen nun mit der rechten Hand und sind bei sicherer Griffhaltung möglich. Gerade für Filmer ist der gut platzierte Videoknopf eine gern gesehene Verbesserung. Ungewöhnlich ist hingegen der Schalter für die Aktivierung des Live-View-Modus. Gerade Umsteiger von anderen digitalen Spiegelreflex- oder Systemkameras könnten ihn mit dem Ein-/Aus-Schalter verwechseln, der dort häufiger zu finden ist. Bei Nikon umläuft dieser traditionell den Auslöser. Diese traditionelle Positionierung der wichtigsten Bedienelemente sorgt trotz der grundlegenden Überarbeitung dafür, dass sich Nutzer von anderen Modellen aus dem Nikon-Sortiment schnell zurecht finden können. Damit eignet sich die Nikon D5100 (Technik) auch als kleines Zusatzgehäuse zu den größeren Modellen.

Bei den Steuermöglichkeiten über das Display bleibt Nikon hingegen konservativ. Sowohl die Infoseite, die Auskunft über die wichtigsten Einstellungen gibt, als auch das Menü wurden kaum verändert. Leider wurde gerade beim Menü die Chance zur Verbesserung verpasst, da dieses doch gerade für Neueinsteiger verwirrend strukturiert ist und sich einige Funktionen gut verstecken. Zudem werden, wie bei vielen anderen Herstellern auch, einige im jeweiligen Modus nicht verstellbare Menüpunkte ausgegraut, ohne aber einen genauen und einfach nachvollziehbaren Grund dafür zu nennen. Hier muss also wahlweise selbst probiert oder im Handbuch nachgelesen werden. Ein einfacher Hinweis an dieser Stelle hätte gereicht. Diese Hinweise bietet Nikon im Rahmen einer Hilfsfunktion für Neulinge im Bereich der Fotografie bei verschiedenen Funktionen an. Dies erleichtert den Einstieg und klärt manches Problem schon bei der Bedienung.

Die Nikon D5000 (siehe auch unseren Testbericht zur Nikon D5000) war die erste digitale Spiegelreflexkamera von Nikon, die über einen Schwenkmonitor verfügte, mit der Nikon D5100 (Beispielaufnahmen) ist nun das zweite Modell erhältlich. Dabei wurde aber nicht einfach das Klapp- und Schwenkdisplay des Vorgängers übernommen, sondern komplett verändert. Während man bei der Nikon D5000 das Display nach unten ausklappte, kann man es nun bei der Nikon D5100 nach links wegklappen. Das hat den großen Vorteil, dass gerade bei einer Montage der Kamera auf einem Stativ das Display nun freier bewegt werden kann. Selbstportraits sind so nun vom Stativ aus mit Einblick auf das Display möglich. Bei Freihandaufnahmen kann nun auch näher am Boden fotografiert werden, ohne dass das Display im Dreck landet. Dafür sind unauffällige Aufnahmen, bei denen das Display hinter der Kamera verschwand, schlechter möglich. Und auch das Zielen, etwa bei Aufnahmen über Kopf, war mit der alten Positionierung einfacher. Insgesamt überwiegen in meinen Augen aber die Vorteile der neuen Anbringung, die auf dem gesamten Markt auch am weitesten verbreitet ist.  Das Display selbst hat sich bei der Nikon D5100 mit nun 3,0 Zoll in der Diagonalen und 921.000 Bildpunkten gegenüber dem Vorgänger deutlich verbessert und befindet sich auf dem aktuellen Stand der Technik. Es ist scharf und kontrastreich, bietet eine gute Bildwiedergabe und eignet sich auch gut für die manuelle Fokussierung im Live-View-Modus.

Im Live-View-Modus besitzt die Nikon D5100 (Datenblatt) einen Kontrastautofokus, der ohne Spiegelbewegung eine direkte Fokussierung erlaubt. Leider ist dieser für sich bewegende Motive weitgehend ungeeignet, da er im Vergleich zum Phasenautofokus, der nur über den optischen Sucher nutzbar ist, deutlich langsamer fokussiert. Auch wenn die Genauigkeit sehr gut ist, kann doch die unweigerlich auftretende Eigenbewegung bei Freihandaufnahmen die Schärfeebene verlagern und so zu unscharfen Ergebnissen führen. Vom Stativ hingegen ist der Kontrastautofokus gut zu gebrauchen, allerdings kann man hier auch die manuelle Fokussiermöglichkeit mit Bildschirmlupe nutzen. Anders als ein Vorgänger ist der Autofokus nun auch während der Videoaufzeichnung möglich, erreicht aber auch hier nur eine sehr geringe Geschwindigkeit. Zudem macht sich das zwangsläufig notwendige Pumpen, um den richtigen Schärfepunkt zu finden, bei den Aufnahmen negativ bemerkbar.

In der Praxis zeigt die Nikon D5100 (Beispielaufnahmen) ihre Allroundqualitäten. Wir haben die Nikon D5100 zusammen mit dem Kitobjektiv Nikon AF-S DX Nikkor 18-55mm 1:3,5-5,6G VR getestet. Im Praxistest, im dkamera Bildqualitätsvergleich und in den Beispielaufnahmen standen uns neben dem Kitobjektiv auch das eher an ambitioniertere Nutzer gerichtete Nikon AF-S DX Nikkor 16-85mm 1:3,5-5,6G ED VR und das aufgrund der Sensorgröße und des damit vorhandenen Formatfaktors von 1,5x vor allem als leichtes Portraittele dienende Nikon AF-S Nikkor 50mm 1:1,4G Objektiv zur Verfügung. Gerade die letzten beiden Objektive bieten erstaunlich viele fotografische Möglichkeiten, die abgesehen vom stärkeren Telebereich und den damit verbundenen Motiven ein Großteil der typischen Situationen abdeckte. Der treffsichere Autofokus mit gut platzierten und einfach über das Steuerkreuz auswählbaren Messfeldern lieferte eine gute Leistung. Bei einigen Einstellungen fehlte beim ambitionierteren Einsatz eine einfache, direkte Einstellmöglichkeit. Etwas Abhilfe schafft hier die frei belegbare Taste, aber auch damit bleiben einige Funktionen im Menü verborgen, eine dauerhafte Lösung ist allerdings nur der Aufstieg in die nächsthöhere Kameraklasse.

Ein Praxisbericht von:

Sascha Stewen

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Kommentare

Die D5100 macht im Live ...

Die D5100 macht im Live view Modus, unscharfe verwackelte Fotos, egal bei welchen Lichtverhältnissen. Erst ohne diese Funktion macht die Kamera einigermaßen scharfe Fotos. Dafür schleppe ich das Gewicht und Ambiente von 2 Briketts mit mir rum.
Eine Canon G1 oder Lumix LX7 macht schärfere und brillantere Fotos als eine Nikon in dieser Preisklasse und wiegt nur einen Bruchteil davon.
Hatte vorher eine D80 die nur unscharfe und flaue Fotos lieferte.
Hab meine D5100 den Kindern zum Spielen gegeben weil ein Geschäft nichts mehr für das Model gibt.

Also, ich bitte Sie... eine ...

Also, ich bitte Sie... eine kleine kurze Recherche bei Ebay hat ergeben, dass die Nikon D5100 mit dem 18-55mm-Objektiv immernoch 460 € einbringt.. Eine solche Kamera "den Kindern zum Spielen" zu geben, halte ich für mehr als verschwenderisch und sinnlos.
Zur Schärfe der Bilder im Live-View-Modus kann ich nur sagen, dass ich hier erstens kaum Probleme habe und die Unschärfen, die entstehen, nicht zuletzt an einer etwas zu unruhigen Hand liegen könnten. Natürlich ist die Körperhaltung, wenn man durch den Sucher schaut, so verändert, dass die Kamera auch stabiler sitzt. Wenn Sie ein Stativ vrewenden, dürfte allerdings kein Problem auftreten.
Ich nutze die Nikon D5100 schon längere Zeit und bin sehr zufrieden.

Also wirklich, Es gibt systembedingt ...

Also wirklich,
Es gibt systembedingt keine Unterschiede zwischen Sucher- und Live-View- Aufnahmen. Wenn unterschiedliche Ergebnisse auftreten, kann das nur an einer Fehlbedienung liegen, die in der Verantwortung des Fotografen liegt.
Ich hatte vorher eine Canon DSLR und besitze nun die besagte Nikon D5100. Sie ist die beste DSLR die ich je hatte!

also bitte, wenn Bilder verwackeln ...

also bitte, wenn Bilder verwackeln liegt es wohl eher an zittrige Hände und dieses hat Ursachen, Komisch ist nur das es immer Trolle gibt die kindliches Verhalten zeigen und sich freuen unsachgemäße Kommentare zu geben

Vielleicht sollten Sie mit Briketts ...

Vielleicht sollten Sie mit Briketts fotografieren

Ich habe diese 5100 nun ...

Ich habe diese 5100 nun mehr als zwei Jahre bin sehr zufrieden damit ich kann nicht von wackligen Bildern berichten und ich mache sehr viele Fotos damit sehr viele meine ich im Schnitt pro Jahr 15.000 also kann dieses Modell nur empfelehen.

Danke für den Test. Das ...

Danke für den Test.
Das mit dem Kit Objektiv ist leider die Schwäche.
Mit zwei sehr guten Objektiven als Grundausstattung kann man das beheben.
Deshalb würde ich der D5100 ein sehr gut für die Bildqualität vergeben.
Mit ein paar verbesserten Grundeinstellungen macht sie was sie soll.
Die 2014 Version scheint mir aufgebessert.
Live view ist ein Zusatz. Mit dem Sucher hat man bessere Ergebnisse.
VR Objektive sollte man bevorzugen.
Die bringen bessere verwacklungsfreie Bilder.

Ich nutze die 5100 mit ...

Ich nutze die 5100 mit Festbrennweiten nun schon fast 2 Jahre und habe keinerlei Probleme.
Viele sagten sogar schon ich würde meine Bilder garnicht mit der 5100 sonder mit einer VollFormat machen, so gut ist die Qualität!

Nanana,..was ist das denn für ...

Nanana,..was ist das denn für ein Test.
Ich sage es mal so,..es gibt Kameras für "PROFIS" & dann eben Consumer-Kameras für den Otto-Normalverbraucher dort sollte bitte unterscheiden!

Die D5100 ist eine Hammer-Kamera, ich würde diese jederzeit weiterempfehlen! ;)

Ich würde an Ihrer Stelle ...

Ich würde an Ihrer Stelle mal nachsehen, ob das Objektiv auf "AF" steht !
Ich habe noch nie eine eine DSLR in der Hand gehabt, egal welches Fabrikat, die bei richtiger und sachgemässer Handhabung (die ich bei Ihnen,ehrlich gesagt, nicht unbedingt vorraussetze) keine scharfen Fotos hervorgebracht hätte !
Lg.

diese Kamera ist einfach nur ...

diese Kamera ist einfach nur TOP! Mache seit 4 Jahren mit ihr perfekte Aufanahmen. Selbst Markroaufnahmen, die ich dann auf größere Formate ausdrucke, werden klasse! Ansonsten empfehle ich die Leika! Für den Preis der Nikon, absolut genial!

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