Olympus OM-D E-M1 Praxisbericht

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Praxisbericht zur Olympus OM-D E-M1

Alle Tasten und Wählräder der spiegellosen Systemkamera sowie die besonderen Features stellen wir Ihnen in unserem Hands-On-Video der Olympus OM-D E-M1 vor.

Auf eine Mischung aus E-5 und Olympus OM-D E-M5 (Testbericht) setzt Olympus beim Gehäusedesign der Olympus OM-D E-M1 (Datenblatt). Im direkten Vergleich zur Olympus OM-D E-M5 ist vor allem der Handgriff deutlich größer, was das Handling fraglos verbessert. Dafür sorgt auch die Gummierung, die der Hand noch einmal etwas mehr Griffigkeit bietet. Für große Hände empfiehlt sich jedoch weiterhin der Einsatz eines zusätzlichen Batterie- oder Handgriffs.

Da das Kameragehäuse aus einer Magnesiumlegierung besteht, hinterlässt es einen äußerst wertigen Eindruck. Durch den Staub- und Spritzwasserschutz sowie die Frostsicherheit bis minus 10 Grad Celsius steht es den Profimodellen der Spiegelreflexklasse in nichts nach.

Überarbeitet wurde im Vergleich zur Olympus OM-D E-M5 auch das Tastenlayout, das einen positiven Eindruck hinterlässt. Es wirkt aufgeräumt und bietet jede Menge Direkttasten und Einstellräder. Dank zweier griffiger Wählräder ist die Belichtungssteuerung kein Problem, der clevere Verriegelungsmechanismus des Programmwählrades ist zudem ein tolles Feature abseits vom tristen Standard. Wird der Verriegelungsknopf in der Mitte des Programmwählrades betätigt, kann das Wählrad gedreht oder das Drehen mechanisch gesperrt werden. Zudem bietet die Olympus OM-D E-M1 (Hands-On-Video) einen separaten Hebel auf der Rückseite, mit dem sich zwischen zwei Voreinstellungen für die Einstellräder wechseln lässt. Das ist optimal, wenn man mehrere Parameter in kurzer Zeit verändern möchte. Mit den beiden Funktionstasten Fn1 und Fn2, die Funktionstasten auf der Vorderseite sowie die Tasten für den Bildfolge- und den AF/Belichtungs-Modus links neben dem Sucher, ist man sehr gut aufgestellt. Weitere Parameter lassen sich zudem über das Quickmenü bequem und übersichtlich verändern.

Der Aufbau des Menüs dürfte für „Nicht-Olympus-Nutzer“ im ersten Moment etwas unübersichtlich erscheinen, wer sich einmal daran gewöhnt hat, kommt damit aber doch gut zurecht. Trotzdem ist man doch immer wieder überrascht, wo sich einige Funktionen befinden. Ein Beispiel: Das Fokuspeaking wird im AF/MF-Menü aktiviert, die Farbe des Peakings lässt sich jedoch nur über das Display-Menü verändern. Diese Sortierung ist ziemlich unlogisch.

Bei den Fotoprogrammen bietet die Olympus OM-D E-M1 (Bildqualität) natürlich eine Vollautomatik und die PSAM-Modi, zudem gibt es 24 Szenenprogramme („Sport“, „Kinder“, „Kerzenlicht“, …), 12 Art-Filter („Weiches Licht“, „Crossentwicklung“, „Gemälde“, …) und einen Photo-Story-Modi. Dabei werden mehrere Aufnahmen zu einem Bild kombiniert. An speziellen Kreativeffekten mangelt es der Olympus OM-D E-M1 also keinesfalls. Auf ein frei konfigurierbares User-Programm wurde dagegen leider verzichtet.

Beim Autofokus setzt Olympus auf den sogenannten "Dual-Fast"-AF. Dieser kann zum einen die bei spiegellosen Systemkameras gewöhnlich verwendete Kontrasterkennung nutzen (81 Fokuspunkte), 37 Fokuspunkte erlauben aber auch die Phasendetektion. Welche Fokussiermethode gewählt wird, entscheidet die Digitalkamera selbstständig. Im Test lieferte der Autofokus – wie sie auch anhand unserer Geschwindigkeitstests sehen können – eine glänzende Figur ab. Er arbeitet wahrlich rasant und mit einer sehr hohen Treffsicherheit. Zudem bietet der Autofokus sehr viele Optionen. Neben der automatischen Messfeldwahl lässt sich eines aus den 81 Messfeldern (9x9 Raster) vorgeben, es kann eine Gruppe von neun Messfeldern bestimmt werden und die Messfelder lassen sich verkleinern. Außerdem kann die Olympus OM-D E-M1 (Geschwindigkeit) Gesichter und Augen erkennen. Wer mit Four-Thirds-Objektiven arbeitet bekommt „nur“ die 37 Phasen-AF-Punkte zu Gesicht, der Phasen-AF soll mit den FT-Objektiven besonders gut zusammenarbeiten. Beim manuellen Fokussieren steht zum einen eine Fokuslupe (5x, 7x, 10x und 14x) und zum anderen ein Fokuspeaking zur Verfügung. Damit lässt sich schnell und sicher scharfstellen.

Für die Belichtungsmessung ist ein Messsystem mit 324 Zonen zuständig, als Messmethode hat man die Wahl zwischen der ESP-, der Zentrums und der Spotmessung. Die Spotmessung lässt sich dabei speziell auf Schatten oder Lichter erweitern. Der Verschluss der Olympus OM-D E-M1 erlaubt eine sehr kurze Belichtungszeit von 1/8.000, damit bewegt sie sich auf dem Niveau der DSLR-Oberklasse. Maximal lassen sich 60 Sekunden einstellen, diese Zeit kann natürlich per Bulbmodus verlängert werden. Faszinierend ist zudem der Livetime-Modus, bei dem sich die Belichtung des Bildes „live“ mitverfolgen lässt. Dies ist ein wirklich nettes Feature.

Der Sucher der Olympus OM-D E-M1 (Technik) ist ohne Frage ein Highlight der spiegellosen Systemkamera. Er fällt nicht nur groß und hell aus, dank der mit 2,36 Millionen Subpixel sehr hohen Auflösung liefert er auch eine sehr scharfe Darstellung. Zudem besitzt er eine nahezu verzögerungsfreie Darstellung und flimmert überhaupt nicht. Unser Fazit: Er zählt zu den besten und größten elektronischen Suchern auf dem Markt. Aber auch beim Display muss sich die Olympus OM-D E-M1 nicht verstecken. Das 3,0 Zoll LCD mit einem Seitenverhältnis von 3:2 besitzt dank 1,04 Millionen Subpixel eine hochwertige Abbildungsleistung, die Einblickwinkel sind sehr groß und durch den Klappmechanismus lässt es sich vielfältig einsetzen. Die Touchoberfläche erlaubt unter anderem das Auslösen per Fingerzeig direkt am Display. Multitouchgesten werden genau wie die Navigation im Menü jedoch leider nicht unterstützt.

Bei der Videoaufnahme bietet die Olympus OM-D E-M1 (Beispielaufnahmen) verschiedene Optionen. Als Auflösung lassen sich maximal 1.920 x 1.080 Pixel wählen, die Bildrate liegt bei 30 Vollbildern pro Sekunde. Die Speicherung erfolgt entweder mit H.264-Codierung und 24 MBit/s („Fine“) oder 16 MBit/s („Normal“), sowie bei 1.280 x 720 Pixel wahlweise auch im Motion-JPEG-Format. Bei 640 x 480 Pixel steht nur das Motion-JPEG-Format zur Verfügung. Wer die Belichtung selbstständig steuern möchte, kann auf die Blenden- und Zeitvorwahl sowie den manuellen Modus zurückgreifen, die Sensorempfindlichkeit lässt sich im Videomodus leider nur im M-Programm verändern. Des Weiteren können der Bildstil, der Weißabgleich und der Fokusmodus angepasst werden. Die Aufnahmelautstärke des internen oder eines externen Mikrofons lässt sich zwischen „Niedrig“, „Standard“ und „Stark“ anpassen, dafür muss man allerdings umständlicherweise ins Hauptmenü wechseln. Die Bildqualität der Videos fällt sehr gut aus, der Autofokus stellt treffsicher – wenn auch etwas langsam – scharf. Beurteilen Sie die Videoqualitäten an dieser Stelle mit unseren Beispielvideos in voller Auflösung aber auch gerne selbst.

Ein Praxisbericht von:

Thomas Kniess

*Diese Links führen zu Amazon- oder anderen Online-Angeboten, keine Verfügbarkeitsgarantie, keine Garantie auf günstigsten Preis, Preise können variieren, Preise inkl. MwSt. / evtl. zzgl. Versandkosten, alle Angaben ohne Gewähr.
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