Olympus OM-D E-M10 Praxisbericht

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Praxisbericht zur Olympus OM-D E-M10

In unserem Hands-On-Video zeigen wir Ihnen die Bedienelemente und was die Olympus OM-D E-M10 sonst noch zu bieten hat.

Mit dem wohlgeformten gummierten Handgriff kann man die Olympus OM-D E-M10 (Datenblatt) sehr gut und sicher in der Hand halten, auch an der Größe der Daumenablage auf der Rückseite wurde nicht gespart. Die Verarbeitung der Metallelemente des Gehäuses ist sehr hochwertig, aber auch der verwendete Kunststoff und die Gummierungen können überzeugen. Bereits bei der Olympus OM-D E-M5 (Testbericht) und der OM-D E-M1 (Testbericht) hat Olympus auf zwei Einstellräder gesetzt, diese kommen auch bei der OM-D E-M10 wieder zum Einsatz. Darüber wird wahlweise die Belichtungskorrektur/Blitzbelichtungskorrektur, die Blende oder die Verschlusszeit eingestellt. Welches Wählrad für welche Einstellung genutzt wird, kann man selbst entscheiden. Ebenfalls selbst wählen lassen sich die Funktionen der Tasten „Fn1“, „Fn2“ und „Rec“. Für die beiden Fn-Tasten stehen 24 Optionen zur Wahl („AEL/AFL“, „Schärfentiefevorschau“, „BKT“, …), mit der „Rec“-Taste lässt sich zudem auch die Videoaufnahme starten. Alle Tasten sind allgemein recht klein, das kompakte Gehäuse bietet allerdings auch nur recht wenig Platz. Da die Druckpunkte gut fühlbar sind, lässt sich die Kamera aber trotzdem angenehm bedienen.

Das Menü ist genauso wie bei der OM-D E-M1 oder OM-D E-M5 gestaltet, weshalb man sich als Olympus-User schnell zurecht findet. Alle anderen werden zuerst etwas Zeit benötigen, die gewünschten Punkte zu finden. Etwas unschön finden wir zudem die öfters verwendeten Abkürzungen. Hier helfen die vorhandenen Erklärungen aber gut weiter. Sehr gut gelöst ist die Parameterwahl per Quickmenü, hiermit lässt sich schnell und komfortabel arbeiten. Einstellungsmöglichkeiten bietet die Olympus OM-D E-M10 (Bildqualität) im Menü wie ein Oberklassemodell, jeder erdenkliche Parameter lässt sich verändern.

Als Belichtungsmöglichkeiten stehen bei der Olympus OM-D E-M10 eine Vollautomatik („iAuto“), die PSAM-Modi, 24 Szenenprogramme („Porträt“, „Landschaft“, „Sonnenuntergang“, …), 12 Artfilter („Pop Art“, „Monochrom Film“, „Gemälde“, …) eine Artfilter-Reihe und der Photo-Story-Modus zur Verfügung. Letzterer erlaubt das Erstellen einer Collage aus bis zu drei Aufnahmen. Intervallaufnahmen sind mit der OM-D E-M10 mit bis zu 999 Bildern, in Abständen von einer Sekunde bis zu 24 Stunden und einer Wartezeit von bis zu 24 Stunden möglich. Die Aufnahmen lassen sich als Einzelbilder oder auch als Video speichern. Reihenaufnahmen sind als Blitz-/Belichtungsreihen, Weißabgleichsreihen und ISO-Reihen möglich.

Anders als die Olympus OM-D E-M1 fokussiert die Olympus OM-D E-M10 (Geschwindigkeit) nur mit dem bei vielen Systemkameras üblichen Kontrastautofokus, Phasendetektionspixel besitzt die Olympus OM-D E-M10 also nicht. Erhalten bleibt die Auswahl von 81 Messfeldern (9 x 9-Raster). Fokussieren lässt sich mit dem Single-AF, dem kontinuierlichem AF, dem Single-AF+MF und dem AF-Tracking. Außerdem lässt sich natürlich auch rein von Hand scharfstellen. Hier stehen eine Fokuslupe und ein Fokuspeaking als Hilfe zur Verfügung.

Die Belichtungsmessung erfolgt über 324 Zonen, als Messmethoden werden die ESP- (= Mehrfeld), die Zentrums- und die Spotmessung, die sich auch speziell für Schatten oder Lichter nutzen lässt, angeboten. Der Verschluss ermöglicht 1/4.000 Sekunde als kürzeste Belichtungszeit und 60 Sekunden als längste. Zudem gibt es den Bulb-Modus und den Livetime-Modus. Bei Letzterem lässt sich die Belichtung des Bildes mitverfolgen.

Schon bei der OM-D E-M1 und der OM-D E-M5 hat Olympus zur Bildkontrolle auf die Kombination aus einem elektronischen Sucher und einem Display gesetzt. Wie bei den anderen OM-D-Modellen kann das LCD nach oben (knapp unter 90 Grad) und unten (etwa 45 Grad) geklappt werden und besitzt eine Touch-Oberfläche. Darüber lässt sich auslösen und scharfstellen, zudem funktioniert die Touchbedienung auch im Wiedergabemodus. Im Menü steht diese Funktionalität bei der Olympus OM-D E-M10 (Technik) dagegen nicht zur Verfügung. Schade ist zudem, dass Multitouchgesten nicht unterstützt werden. Besser: Die Auflösung des Displays erlaubt dank 1,04 Millionen Subpixel die problemlose Kontrolle der Schärfe.

Der elektronische Sucher wird komfortabel durch einen Augensensor aktiviert, das Drücken einer Taste zum Wechseln kann man sich also sparen. Er ist mit 1,44 Millionen Subpixel hoch aufgelöst, liefert ein großes, detailreiches sowie helles Sucherbild und ruckelt auch in dunkleren Umgebungen nicht. Dem Live-Eindruck eine optischen Suchers kommt er schon recht nahe. Eine Alternative zum Display ist er somit auf alle Fälle – und das sogar eine sehr gute.

Videos werden bei der Olympus OM-D E-M10 (Beispielaufnahmen) über die „Rec“-Taste in allen Modi gestartet, wer manuelle Einstellungen verwenden möchte, muss allerdings erst den Videomodus wählen. Die Systemkamera speichert Videos maximal in Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) mit 30 Vollbildern pro Sekunde und H.264-Codierung, zudem wird diese Bildrate auch bei 1.280 x 720 Pixel sowie 640 x 480 Pixel angeboten. Manuell eingreifen lässt sich jeweils nur vor der Aufnahme, dann aber doch recht vielfältig. Neben dem Bildstil, dem Weißabgleich und dem Fokusmodus stehen unter anderem auch das Belichtungsprogramm (PSAM) und das Fokusmessfeld zur Wahl. Der ISO-Wert lässt sich leider nur im vollmanuellen M-Programm verändern. Die Bildqualität der Aufnahmen ist gut, Moire-Artefakte können allerdings teilweise sichtbar werden. Vom Ton darf man mangels externem Eingang keine Profiqualität erwarten, zum Einfangen von Umgebungsgeräuschen ist das integrierte Stereomikrofon aber gut geeignet. Die Aufnahmelautstärke kann zudem zwischen minus und plus zehn Stufen gepegelt werden. Das optische Zoom arbeitet dank der elektronischen Motorisierung des M.Zuiko Digital ED 14-42mm F3,5-5,6 EZ im Videomodus ruckelfrei, der Autofokus könnte aber noch etwas schneller nachschärfen. Mit unseren drei Beispielvideos können Sie die Aufnahmen der Digitalkamera selbst beurteilen.

Ein Praxisbericht von:

Thomas Kniess

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