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Das Fazit zur Panasonic Lumix DMC-G1

Die neue Panasonic Lumix DMC-G1, welche die erste Kamera mit dem neuen Micro Four Thirds Wechselobjektiv-Anschluss ist, überrascht schon beim Auspacken durch ihre Kompaktheit. Gemessen an der Größe der Kamera hält sich die Bildqualität zudem auf einem guten Niveau. Ab ISO 800 ist zwar gerade bei wenig Umgebungslicht meist schon deutliches Bildrauschen zu erkennen, jedoch kann die Bildqualität und das Bildrauschen der Panasonic Lumix DMC-G1 nicht sinnvoll mit einer (viel) größeren DSLR Kamera verglichen werden. Dennoch haben wir auf der Bildqualitäts-Vergleichsseite die Canon EOS 50D standardmäßig zur Gegenüberstellung gebracht, da es derzeit keine wirklich vergleichbare Kamera in dieser Kategorie gibt. Wer die Bildausschnitte der Panasonic Lumix DMC-G1 gerne mit einer anderen Kamera vergleichen möchte, kann statt der Canon EOS 50D auf der Bildqualitätsseite eine andere Kamera auswählen.

In der Kategorie Farbtreue konnte die Panasonic Lumix DMC-G1 im dkamera Testlabor durch exzellente Farbtreue aus der Masse hervorstechen. Die Kamera kann erwartungsgemäß in JPEG, RAW oder im JPEG und RAW Bildformat parallel aufzeichnen, wobei im Durchschnitt ein JPEG Bild etwa 4,8 MB und ein RAW Bild ca. 14,0 MB Speicherplatz einnimmt.

Die Autofokus-Geschwindigkeit der Panasonic Lumix DMC-G1 ist sehr schnell, der Serienbildmodus bringt im besten JPEG Format ca. 2,5 Bilder pro Sekunde auf die SD/SDHC Speicherkarte. Der Serienbildmodus mit aktiver Schärfenachführung liefert zudem immer noch relativ schnell scharfe Bilder, auch wenn sich der Abstand zum Motiv ständig ändert. Die Handhabung der Kamera ist ausnahmslos gut und auch nach längerer Verwendung wirkt die Kamera nicht zu schwer.

Da die Panasonic Lumix DMC-G1 ohne den für Spiegelreflexkameras typischen Schwingspiegel auskommt, entfällt das von DSLR Kameras gewohnte optische Suchersystem. Stattdessen bietet die Panasonic Lumix DMC-G1 einen elektronischen Sucher mit einer 0,7fachen Vergrößerung und einer sehr hohen Auflösung von 1,44 Millionen Bildpunkten. Der elektronische Sucher kann durch sequenzielle Ansteuerung jede Grundfarbe wie Rot, Grün und Blau mit jedem Pixel ausgeben, daher werden keine verschiedenfarbigen Subpixel mehr benötigt. Der subjektive Eindruck des Suchers ist relativ gut, ein optischer Sucher hingegen zeigt aber durchaus mehr Schärfe. Das 3,0 Zoll große Display bietet eine Auflösung von 460.000 Pixeln, ist dreh- und schwenkbar gelagert und kann um 180 Grad horizontal und 270 Grad vertikal geneigt werden. Wird der Fokusring im manuellen Modus gedreht, so wird das Bild zur besseren Schärfebeurteilung im Sucher bzw. auf dem Display automatisch vergrößert. Die Panasonic DMC-G1 hat keinen ins Gehäuse integrierten optischen Bildstabilisator, dafür ist das Kitobjektiv mit einem optischen MEGA O.I.S. Bildstabilisator ausgerüstet, welcher effektiv arbeitet. Einen Video-Aufzeichnungsmodus bietet die Kamera leider nicht.

Gerade für Anfänger sind die intelligente Automatik und die 26 Motivprogramme sehr praktisch, zudem sind diese auf verschiedene Aufnahmemodi verteilt angeordnet und somit über das Moduswählrad schnell erreichbar. Die große Menüschrift bietet gerade älteren Menschen eine unkomplizierte Konfiguration der Kamera.

Auch wenn die Kamera gerade für Einsteiger eher schon recht teuer wirkt, muss man sich vor Augen halten, dass eine vergleichbare günstigere DSLR Kamera (zum Beispiel die Canon EOS 1000D) größer und schwerer ist. Der Faktor Gewicht und Größe spielt beispielsweise gerade auf längeren Reisen eine starke Rolle. Bedenkt man zudem, dass der Gewichtsvorteil weiter zunimmt, wenn noch ein zweites Objektiv a la Micro Four Thirds im Reisegepäck verstaut ist, wird schnell klar, dass sich die Panasonic Lumix DMC-G1 für längere Reisen gut eignet.

Es macht sehr viel Spaß mit der Panasonic Lumix DMC-G1 zu Fotografieren, dies vor allem, weil das dreh- und schwenkbare hochauflösende 3,0 Zoll Display zu immer neuen Aufnahmewinkeln und tollen Selbstporträts (mit oder ohne dem Partner) beiträgt. Die neue Panasonic Lumix DMC-G1 erhält aufrund der vielen innovativen Eigenschaften den dkamera Kauftipp.

Pro&Contra zur Panasonic Lumix DMC-G1

  • Kamerainnovation des Jahres 2008
  • Gute Bildqualität (gemessen an der Größe der Kamera)
  • Sehr schneller und präziser Kontrast-Autofokus
  • Sehr gute Farbtreue
  • Sehr kompaktes Kameragehäuse und sehr kompaktes Objektiv
  • Geringes Gewicht (die Kamera ist mit dem 14-45mm Kit-Objektiv nur 618 Gramm schwer)
  • Praktische und effektive Bedienung
  • Sehr gute Verarbeitungsqualität
  • Angemessener Funktionsumfang
  • Sehr guter Auslöserdruckpunkt
  • Neuartige rutschfeste Kameraoberfläche vermittelt griffige Handhabung
  • Dreh- und schwenkbares 3,0 Zoll Display mit 460.000 Pixel
  • Das Kameradisplay erlaubt hohe Einblickwinkel
  • Hochauflösender elektronischer Sucher mit 1,44 Millionen Bildpunkten (sequentiell)
  • Sucher mit automatischer Aktivierung (Augensensor)
  • Sucher mit weitreichendem Dioptrienausgleich (-4 bis +4 Dioptrien)
  • Während der Scharfstellung im manuellen Fokusmodus wird das Bild automatisch vergrößert
  • Die Motivprogramme sind schnell erreichbar, da diese auf die Aufnahmemodi verteilt angeordnet sind
  • Erweitertes optisches Zoom bei geringerer Bildauflösung und Live Histogramm-Anzeige vorhanden
  • Bildaufnahmeformate 4:3, 3:2 und 16:9 wählbar
  • Belichtungsreihenfunktion mit 3, 5 oder 7 Bildern in Folge und je 1/3 oder 2/3 Belichtungsabstand
  • Bei ISO Auto ist die maximale ISO Empfindlichkeit auf 200, 400, 800 oder 1.600 beschränkbar
  • Sensor-Selbstreinigungfunktion integriert
  • HDMI Out Schnittstelle vorhanden
  • Gute Akkulaufzeit
  • Stativgewinde mittig und aus Metall
  • Das Lumix G Vario 14-45mm F3,5-5,6 Mega OIS Kitobjektiv bietet ein 3,2 faches optisches Zoom
  • Die Brennweite dieses Objektivs startet bei praxistauglichen 28mm nach KB
  • Der integrierte optische Bildstabilisator dieses Objektivs arbeitet gut
  • Dieses Objektiv bietet eine schnelle Fokussierung mittels Ultraschallmotor
  • Die Naheinstellungsgrenze dieses Objektivs ist für Makroaufnahmen in Weitwinkelstellung zu groß
  • Ab ISO 800 tritt bereits relativ störendes Bildrauschen auf
  • Das Bild des elektronischen Suchers wirkt vor allem in Räumen teilweise blaustichig und flimmert
  • Geradlinige Kanten wirken im elektronischen Sucher oftmals stufig
  • Die Kamera bietet keine Videoaufzeichnungs-Funktion
  • Bei maximaler Bildauflösung im 4:3 Aufnahmeformat hat das 3:2 Kameradisplay rechts und links schwarze Ränder

Testurteil

Alle Urteilsgrafiken dürfen nur unverändert und mit Link auf unseren Test auf externen Webseiten verwendet werden.

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