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Das Fazit zur Panasonic Lumix DMC-G2

Die Panasonic Lumix DMC-G2 ist die zweite Generation an Micro-Four-Thirds-Kameras von Panasonic und Nachfolger der ersten spiegellosen Systemkamera, der Panasonic Lumix DMC-G1 . Dementsprechend ist es nur natürlich, dass sie sich in erster Linie mit ihrem Vorgänger messen lassen muss.

Im Bildqualitätsvergleich zeigt die Panasonic Lumix DMC-G2 im Vergleich zum Vorgängermodell  nur minimal bessere Ergebnisse. Diese werden durch den Bildprozessor erzielt, der Sensor selbst hat sich nicht verändert. Bei niedrigen Empfindlichkeiten zeigt die Panasonic Lumix DMC-G2 etwas bessere Kontrastwerte im RAW, die in der JPEG-Umwandlung an schwierigen Kanten zu hart ausfallen. Bei höheren Empfindlichkeiten fällt die weichere Abstimmung im RAW auf, die den Eindruck einer mäßigen Rauschunterdrückung hinterlässt. Besonders bei hohen Empfindlichkeiten ist das Bild deutlich rauschfreier, aber auch mit etwas weniger Details. Im JPEG Bildformat liegt im Gegensatz dazu ein etwas höheres Rauschverhalten vor, das dafür allerdings auch mehr Details offenbart. Auffällig im direkten Vergleich ist die etwas knappere Belichtung bei der Panasonic Lumix DMC-G2.
Bei der Farbwiedergabe sieht die Situation besser aus. Zwar erreicht die Panasonic Lumix DMC-G2 auch hier nicht das Niveau ihres Vorgängers, trotzdem liegt sie sowohl bei den Durchschnittswerten, als auch bei den Maximalabweichungen in einem guten Bereich, der kaum Platz für Beanstandungen lässt und sich auf alltägliche Aufnahmen nicht sichtbar auswirkt.

Die Geschwindigkeitswerte der Panasonic Lumix DMC-G2 liegen in einem guten Bereich. Mit 3,0 Bildern pro Sekunde kann sie im JPEG immerhin 0,5 Bilder pro Sekunde mehr aufzeichnen als die Panasonic Lumix DMC-G1. Auch bei der Aufnahme im RAW-Format zeigt sie eine etwas höhere Geschwindigkeit für die ersten fünf Aufnahmen.

Die Fokussierzeit der Panasonic Lumix DMC-G2 mit ihrem Kitobjektiv 14-42mm ist mit 0,15 bis 0,27 Sekunden etwas schlechter als die der Vorgängerin mit dem 14-45mm Objektiv. Bei diesen Messwerten spielt das verwendete Objektiv allerdings eine entscheidende Rolle, so dass der Unterschied vor allem an der Geschwindigkeit des Objektivs festzumachen ist. Trotz der schlechteren Werte ist allerdings das 14-42mm Kitobjektiv immer noch als schnappschusstauglich einzustufen. Die Einschaltzeit der Panasonic Lumix DMC-G2 liegt mit 0,27 Sekunden höher als die des Vorgängers, jedoch trotzdem noch in einem guten Bereich.

Im Vergleich der Abbildungsleistungen des 14-42mm Objektivs an der Panasonic Lumix DMC-G2 und des 14-45mm Objektivs an der Panasonic Lumix DMC-G1 zeigt sich eine vergleichbare Auflösung und Schärfe im Zentrum. Auffällig sind jedoch die schlechteren Ergebnisse am Rand des neuen Kitobjektivs 14-42mm. Hier kann das ältere Modell die besseren Werte erzielen.

Insgesamt betrachtet zeigt die Panasonic Lumix DMC-G2 ein solides Ergebnis. Auf der einen Seite bietet sie weder von der Bildqualität, noch von der Geschwindigkeit einen Vorteil gegenüber ihrem Vorgängermodell, der Panasonic Lumix DMC-G1. Wer sich also genau wegen diesen Punkten einen Ein- oder Umstieg überlegt, dem bietet die Panasonic Lumix DMC-G2 keine Vorteile. Auf der anderen Seite liefert die Panasonic Lumix DMC-G2 eine gute Bildqualität, immer noch gute Geschwindigkeitswerte, vor allem aber einen HD-Videomodus mit 1.280 x 720 Pixel und ein Touchscreen, das im Praxistest zu überzeugen wusste. Wem genau diese Punkte wichtig sind, dem steht mit der Panasonic Lumix DMC-G2 eine handliche, aber trotzdem leistungsfähige Systemkamera zur Verfügung. Die Kamera erhält den dkamera Kauftipp und die dkamera Sonderauszeichnung "Beste Handhabung".

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Pro&Contra zur Panasonic Lumix DMC-G2

  • Gute Videobildqualität auch bei schlechten Lichtverhältnissen
  • RAW-Format vorhanden
  • Hochauflösender elektronischer Sucher mit 1.440.000 Bildpunkten
  • Hochauflösendes Klapp- und Schwenkdisplay (Erstes Schwenkdisplay mit Touchscreen-Funktion)
  • Gutes Display: 3,0 Zoll groß und 460.000 Bildpunkte für einen guten Schärfeeindruck
  • Einfache Bedienung durch viele direkte Einstellmöglichkeiten
  • Touchscreen für Menü-Einstellungen, Wiedergabesteuerung und Fokussierung
  • Touchscreen auch mit Handschuhen bedienbar
  • Touchscreen ermöglicht unglaublich praktische, schnelle und einfache Bedienung
  • Kurze Einschaltzeit der Kamera
  • 3,0 Bilder pro Sekunde Serienbildgeschwindigkeit
  • Gesichtserkennung funktioniert gut
  • Intelligente Automatik über eigenen Knopf ständig verfügbar
  • Belichtungsreihe mit variabler Bildanzahl und Abstand
  • Halbautomatiken und manuelle Kontrolle möglich
  • 720p HD-Videomodus mit 1.280 x 720 Pixel im AVCHD Lite Format
  • Kitobjektiv 14-42mm mit lautloser Fokussierung im Video
  • Fokus- und Belichtungsnachführung wahlweise vorhanden
  • Aufsteckschuh für Blitzgeräte, Mikrofone und anderes Zubehör
  • Eigene Farben einstellbar auch im Video (Beispielsweise Schwarz-Weiß-Modus oder Sepiaeffekte)
  • Durchgehend hohe Gehäuse- und Verarbeitungsqualität
  • Guter Handgriff für sicheren Halt bei kleinen und mittelgroßen Händen
  • Einfache und intuitive Menüstruktur
  • Gute Ausleuchtung des internen Blitzes (siehe auch Contra)
  • Bis zu 390 Bilder pro Akkuladung nach CIPA
  • HDMI-Schnittstelle vorhanden
  • Mikrofonanschluss vorhanden
  • Kompatibel zum neuen SDXC-Speicherkarten-Standard
  • Kompatibel zur SanDisk SDHC 30MB/Sek. 16GB Class 10 Karte (1.077 RAW Fotos bei 12MP Fine)
  • Kompatibel zur Kingston SDHC 16GB Class 10 Speicherkarte (1.081 RAW Fotos bei 12MP Fine)
  • Empfindliche Oberflächenbeschaffenheit
  • Nur Monomikrofon für Videoaufzeichnung
  • 50 Bilder pro Sekunde im Videomodus nur interpoliert (tatsächlich 25 Bilder pro Sekunde)
  • Fokusgeschwindigkeit des neuen Objektivs 14-42mm langsamer als beim älteren Modell 14-45mm
  • Abbildungsleistung des 14-42mm Kitobjektivs schlechter als beim 14-45mm Kitobjektiv der G1
  • Intelligente Automatik neigt zu geschlossenen Blenden
  • Abschattung durch Streulichtblende bei Nahaufnahmen mit Blitz
  • Fremdakkus durch Chip weitgehend nicht verwendbar

Testurteil

Alle Urteilsgrafiken dürfen nur unverändert und mit Link auf unseren Test auf externen Webseiten verwendet werden.

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Kommentare

... wie die Gruppenbezeichnung schon ...

... wie die Gruppenbezeichnung schon sagt: EVIL! Was sollen diese Zwitter, wenn man für 100,- € weniger ein OLYMPUS E-450-Kit mit zwei Wechselobjektiven bekommt... Die ist nicht wesentlich größer und schwerer und kann viel mehr!

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