Sony Cyber-shot DSC-QX30 Fazit

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Das Fazit zur Sony Cyber-shot DSC-QX30

Die Sony Cyber-shot DSC-QX30 (Datenblatt) besitzt den Bildsensor der Sony Cyber-shot DSC-HX60V (Testbericht), also ein 1/2,3 Zoll großes CMOS-Modell mit rückwärtiger Belichtung, von Sony auch Exmor-R genannt. Bei der Sensorempfindlichkeit kann man sich zwischen ISO-Werten von 80 und 3.200 entscheiden. ISO 6.400 und ISO 12.800 lassen sich nur von der Kamera im Modus „Überlegene“ Automatik einstellen, bei dem mehrere Bilder mittels der Multiframe-Rauschreduzierung zu einer Aufnahme kombiniert werden.

Bei der Bildqualität erzielt die Sony Cyber-shot DSC-QX30 Ergebnisse über dem Durchschnitt:

Die Bildqualität der QX30 fällt wie erwartet aus, sie bewegt sich auf dem Niveau der Sony Cyber-shot DSC-HX60V (Testbericht). Die Aufnahmen zeigen durch die hohe Auflösung des Bildsensors bei niedrigen ISO-Werten (ISO 80 bis ISO 200) viele Details, das Bildrauschen hat das Kameramodul dabei gut im Griff. Erst bei ISO 400 greift die Rauschreduzierung etwas stärker ein, noch ist die Detailwiedergabe aber völlig akzeptabel. Bei ISO 800 wird die Rauschreduzierung schon stärker gefordert, ein deutliches „Grieseln“ wird in den Bildern sichtbar. Feine Details werden nicht mehr aufgelöst. Wer ISO 1.600 einstellt, erhält dann deutlich weichgezeichnete Aufnahmen, diese lassen sich nur noch eingeschränkt verwenden. ISO 3.200 sollte man – wie bei allen Digitalkameras mit kleinen Bildsensoren – unbedingt vermeiden. Diese Empfindlichkeit sorgt für „matschige“ Bilder.

Bei weniger Licht geht die Detailwiedergabe ab ISO 200 leicht und ab ISO 800 stärker zurück. Letzterer Wert sollte daher besser nicht überschritten werden. ISO 1.600 und ISO 3.200 sind kaum bzw. nicht mehr zu gebrauchen. Wer mit der Automatik fotografiert, die noch höhere Sensorempfindlichkeit wählt, erhält trotz der Multiframe-Rauschreduzierung auch keine besseren Bilder.

Serienaufnahmen sind mit flotten zehn Bildern pro Sekunde für zehn Aufnahmen in Serie möglich:

Bei der Arbeitsgeschwindigkeit muss man zwischen dem Fotografieren mit dem Modul alleine und zusammen mit einem Smartphone unterscheiden. Im ersten Fall gibt es zu einer Kamera nur wenige Unterschiede. Zwar vergehen etwas längere 5,6 Sekunden bis man nach dem Einschalten das erste Bild aufnehmen kann, die Fokussierungszeit ist mit 0,33 Sekunden aber doch recht kurz. Wer das Kameramodul mit einem Smartphone kombiniert musst erst die Verbindung herstellen, was selbst beim Einsatz von NFC deutlich länger dauert. Etwa 12,5 Sekunden vergehen, bis auf dem Smartphone-Display das Livebild des Moduls angezeigt wird. Nach etwa 13,5 Sekunden kann man das erste Bild aufnehmen. Dies ist natürlich ein sehr langer Zeitraum. Schnell agiert die QX30 dagegen im Serienbildmodus, zehn Bilder pro Sekunde für zehn Bilder in Folge sind sehr flott.

Die Farbwiedergabe der QX30 ist unterdurchschnittlich. So weichen sowohl die durchschnittlichen als auch die maximalen Ergebnisse deutlicher vom Sollwert ab. Problematisch sind sie jedoch noch nicht.

Die QX30 ist mit ihrem voll ausgefahrenen 30-fach-Zoom stattliche 12,5cm lang:

Zoomobjektive trifft man bei Smartphones nicht an, denn sie nehmen deutlich mehr Platz in Anspruch, als ein Smartphone bietet kann. Wer sein Mobilgerät um eine Kamera mit optischem Zoom erweitern möchte, kann aber zur Sony Cyber-shot DSC-QX30 (Beispielaufnahmen) greifen. Mit deren 30-fach-Zoom ist man dank 25 bis 750mm KB-Brennweite hervorragend ausgestattet. Die Blendenöffnung fällt mit F3,5 bis F6,5 natürlich nur klein aus, die Sensorempfindlichkeit muss also recht schnell erhöht werden.

Die Abbildungsleistung der Optik leidet ein wenig an den typischen Schwächen eines Superzooms. Besonders im Weitwinkel zeigt sich an den Bildrändern ein Schärfeabfall, bei der maximalen Brennweite muss man über das gesamte Bild mit einer etwas reduzierten Schärfe auskommen. In der Praxis kann man damit aber leben, wenn man nicht allzu hohe Ansprüche an die Bildqualität hat. Dies dürfte bei einem 30-fach-Zoom aber sowieso nicht der Fall sein. Sehr gut korrigiert sind die Verzeichnung und die Randabschattung, auch chromatische Aberrationen fallen nicht weiter auf.

Dank des optischen Bildstabilisators werden auch Aufnahmen bei längeren Belichtungszeiten und gleichzeitig längeren Brennweiten noch scharf. Bis zu etwa 1/150 Sekunde kann man bei 750mm KB-Brennweite ohne Verwacklungen fotografieren.

Die Sony Cyber-shot DSC-QX30 mit einem Sony Xperia Z1:

Unser Fazit:
Mit der Sony Cyber-shot DSC-QX30 (Praxis) wurde dieses Jahr das Nachfolgemodell der Sony Cyber-shot DSC-QX10 (Testbericht) vorgestellt. Dabei lassen sich sowohl auf der Hardware- als auch auf der Softwareseite einige Unterschiede feststellen. Der offensichtlichste Unterschied ist natürlich der vergrößerte Zoombereich des Kameramoduls. Mit 25 bis 750mm KB-Brennweite ist man sehr gut ausgestattet. Wie bei allen Kompaktkameras mit sehr großen Zoomfaktoren muss man aber vor allem an den Bildrändern Abstriche machen. Der größere Brennweitenbereich hat zudem auch zur Folge, dass die QX30 größer als die QX10 ausfällt. Zum Transport wird somit auf alle Fälle eine Jackentasche benötigt, in eine Hosen- oder Hemdtasche passt die QX30 nicht.

Die QX-Module im Größenvergleich:

Bei der Bildqualität liegt das Kameramodul auf einem Niveau mit der Sony Cyber-shot DSC-HX60V (Testbericht). Die Bilder zeigen viele Details und fallen auch bei höheren Sensorempfindlichkeiten etwas besser als bei der Kompaktkamerakonkurrenz mit 1/2,3-Zoll-Sensor aus.

Serienaufnahmen werden mit schnellen zehn Bildern pro Sekunde gespeichert, fokussieren kann die QX30 in 0,33 Sekunden. Durch die Verbindungsaufnahme mit dem Smartphone vergehen vor der ersten Aufnahme aber noch immer viel zu lange 13,5 Sekunde.

Sony hat im Vergleich zu den ersten QX-Modulen vor allem die Software verbessert:

Äußerlich nicht zu sehen, aber von größerer Bedeutung sind die Verbesserungen bei der Software. Während die Sony Cyber-shot DSC-QX10, zumindest mit der ursprünglichen Firmware-Version, kaum Einstellungsmöglichkeiten bot, schließt die Sony Cyber-shot DSC-QX30 (Technik) in vielen Punkten zu einer Kompaktkamera auf. So lässt sich vollautomatisch, mit der Programmautomatik oder der Blenden- und der Zeitvorwahl belichten. Man kann den Weißabgleich und die Bildgröße verändern und über das Touchdisplay komfortabel fokussieren sowie auslösen. Ein paar der Touchtasten der App könnten aber noch größer ausfallen.

Videos lassen sich in Full-HD-Auflösung mit 60 Vollbildern pro Sekunde und einer guten Bildqualität aufnehmen. Ohne Speicherkarte im Modul kann man Videos leider immer noch nicht speichern, zudem gibt es im Videomodus keinerlei Belichtungsoptionen. Die Verzögerung durch die WLAN-Übertragung des Bildes auf das Smartphone-Display ist nicht allzu lange, ein Stocken kann man des Öfteren jedoch erkennen.

Die QX30 ist eine gute Kamera, Vorteile gegenüber einer Digitalkamera sehen wir aber nicht:

Die Sony Cyber-shot DSC-QX30 (Praxis) ist eine gute Weiterentwicklung des Vorgängers, Sony hat das Kameramodul an vielen Stellen verbessert. Da die QX30 allerdings bei weitem nicht mehr kompakt ausfällt, könnte man den Einsatzzweck als Kameraersatz durchaus in Frage stellen. Nur wer sein Smartphone unbedingt um eine gute Kamera ergänzen möchte, eine Digitalkamera jedoch nicht erwerben will, ist mit der QX30 besser als mit der vergleichbaren Sony Cyber-shot DSC-HX60V (Testbericht) bedient.

Pro&Contra zur Sony Cyber-shot DSC-QX30

  • Überdurchschnittlich gute Bildqualität
  • 30-fach-Zoomobjektiv mit enorm großem Brennweitenbereich (24 bis 720mm nach KB)
  • Mit 24mm sehr brauchbarer Weitwinkelbereich
  • Fokussierung auf gewünschten Bildbereich via Touch am Smartphone-Display sehr praktisch
  • Hohe Bildrate im Serienbildmodus (im Labor bei JPEG: 10,0 Bilder/Sek. für 10 Bilder in Folge)
  • Relativ schneller Autofokus (0,33 Sekunden)
  • Kopplung von Mobilgerät und Kameramodul via NFC sehr praktisch
  • Das Modul kann (eingeschränkt) auch ohne Smartphone verwendet werden
  • Zu allen aktuelleren Smartphones mit iOS und Android kompatibel
  • Hoher Fun-Faktor durch das "Trennen" von Kamera und Display
  • Hoher "Vernetzungsfaktor": Bilder lassen sich sofort teilen
  • Videoaufnahme mit 1.920 x 1.080 Pixel und 60 Vollbildern pro Sekunde
  • Gute Bildqualität der Videos
  • Stativgewinde für eine einfache Montage auf einem Stativ vorhanden
  • Variable Montagelösung: Für Smartphones mit 54-75mm Breite sowie bis 13mm Tiefe einsetzbar
  • Zur SanDisk Extreme Pro (microSDHC, UHS-I) mit 16GB Kapazität kompatibel
  • Für das Xperia Z1: Spezielle Handyhülle mit Montagemöglichkeit verfügbar und empfehlenswert
  • Unkomfortable Montage (nur beim Xperia Z1 mit spezieller Hülle wirklich gut gelöst - siehe oben)
  • Deutlich zu groß für den Transport in einer Hosentasche
  • Durch den Verbindungsaufbau (Dauer rund 12,5 Sekunden) kaum Schnappschuss-tauglich
  • Videos lassen sich ohne Speicherkarte nicht aufnehmen
  • Speicherkarte falsch herum einsteckbar
  • Bei den Videos ist trotz Bildstabilisator ein Zittern sichtbar
  • Keine Aufnahme im RAW-Format

Testurteil

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Kommentare

Sehr geehrte Damen und Herren, ...

Sehr geehrte Damen und Herren,

guten Tag. Ich suche eine Kompakt- / Bridgekamera die mindestens 16 MB hat, Die einen optischen Zoom von mindestens 20 und einer sehr guten Farbwiedergabe von Durchschnitt 1,0-1,6 und Maximalabwechung von ca. 3.5 bei nahezu allen Farben hat, und keine allzugroßen Mankos in der Dedtailgetreue. Bis jetzt weiß nur eine Kamere die das nahe zu erfüllt, die Nicon Coolpix P900. Wie muß ich da suchen?

Mit freundlichen Grüssen
Bernhard Collin (Yeshuja der Wittelsbacher)

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