FujiFilm auf der Photokina 2014

FujiFilm X-Kameras und Objektive, Bildergallerie und Instax-Modelle

FujiFilms-Stand in Halle 4.2 gehört wie immer zu den größten Ständen der Photokina. Hier präsentiert FujiFilm natürlich auch seine kurz vor der Photokina angekündigten Produkte, wie die spiegellose Systemkamera X-T1 Graphit Silber, die X100T und die X30. Die X-T1 Graphit Silber basiert auf der Anfang dieses Jahres erschienenen schwarzen X-T1, besitzt allerdings ein paar neue technische Features sowie ein farblich verändertes Kameragehäuse.

Die FujiFilm X-T1 in Graphit Silber:

Dieses wird in einem sechsstufigen Verfahren in den finalen Zustand mit einer silbern schimmernden Oberfläche gebracht. Wie die einzelnen Stufen aussehen, wird am FujiFilm-Stand erklärt und mit „Rohgehäusen“ in den jeweiligen Stufen demonstriert. Als neue Technik im Inneren sind der elektronische und somit lautlose Verschluss mit einer kürzesten Belichtungszeit von 1/32.000 Sekunde sowie der neue Classic Chrome-Filter zu nennen.

Die Fertigungsstufen des Kameragehäuses der X-T1 Graphit Silber:

Wer bereits eine schwarze FujiFilm X-T1 besitzt, muss sich beim Verschluss und der neuen Filmsimulation aber nicht ärgern, denn FujiFilm liefert diese Features per Firmware-Update nach. Dieses Update wird zudem auch diverse weitere Funktionen, wie neu wählbare Bildraten im Videomodus und eine optimierte Bedienung bieten. Hier ist FujiFilm ein leuchtendes Beispiel für viele andere Hersteller, die Firmware-Updates in der Regel nur zur Fehlerbehebung nutzen.

FujiFilms X100T mit einem Hybrid-Sucher:

Die X100T von FujiFilm ist die Neuauflage der X100S und laut FujiFilm als neueste Weiterentwicklung der X100-Serie zu verstehen. Hier sorgt ein APS-C-Sensor für die Bildaufnahme, die Festbrennweite besitzt kleinbildäquivalente 35mm bei einer Blendenöffnung von F2 und die Bildkontrolle erfolgt über einen Hybrid-Sucher.

Dies bedeutet, dass sich in das optische Sucherbild beispielsweise ein elektronisches Sucherbild einblenden lässt. Dadurch soll man zum Beispiel besonders gut die Schärfe kontrollieren können. Wer sich beim Sucher nicht zwischen einem optischen oder elektronischen Modell unterscheiden kann oder will, sollte daher auf jeden Fall einen Blick auf die X100T werfen.

Äußerlich hat sich die X100T nur wenig verändert:

Ansonsten lassen sich zum Vorgänger FujiFilm X100S (Testbericht) nur wenige Unterschiede feststellen. Das Metallgehäuse überzeugt mit einer sehr guten Verarbeitung und wirkt extrem solide. Das Belichtungskorrekturrad der X100T bietet statt zwei nun minus bis plus drei Stufen, durch die verschiedenen Custom-Tasten lässt sich die Bedienung besonders gut an die eigenen Wünsche anpassen. Wie bei der X-T1 Graphit Silber kann man bei der X100T zudem auch die neue Filmsimulation „Classic Chrome“ nutzen.

Die FujiFilm X30:

Mit der X30 hat FujiFilm auch einen Nachfolger der X20 vorgestellt. Hier vollzieht FujiFilm einen Wechsel vom optischen Sucher der X20 zu einem elektronischen Sucher bei der X30. Dieser löst 2,36 Millionen Subpixel auf und fiel in unserem kurzen Test für ein kompaktes Kameramodell ausgesprochen gut aus. Er ist groß, hell und zeigt dank seiner hohen Auflösung ein detailreiches Bild. Die X30 ist somit eine sehr gute Wahl für alle, die trotz kompakter Abmessungen auf einen sehr guten Sucher nicht verzichten wollen.

Der elektronische Sucher der X30 bietet ein vergleichsweise großes Sucherbild:

Zudem wissen auch die weiteren technischen Daten der FujiFilm X30 zu gefallen. Der Sensor ist 2/3-Zoll groß und löst 12 Megapixel auf, die Optik besitzt eine sehr große Blendenöffnung von F2 bis F2,8 bei 28 bis 112mm Brennweite (KB-äquivalent). Das 3,0 Zoll große Display kann man im Vergleich zum Vorgänger nun auch nach oben und unten klappen, mit seiner Auflösung von 920.000 Subpixel ist es sehr gut zur Bildkontrolle geeignet.

Die Fujinon XF-Objektive sind gefragt:

Wie immer herrschte am FujiFilm-Stand auch ein großer Andrang bei den Objektiven. Hier konnten aktuelle – sowie möglicherweise auch zukünftige – FujiFilm-Fotografen alle Objektive unter die Lupe nehmen. Neben dem neuen lichtstarken Telezoom XF 50-140mm F2,8 R LM OIS WR war natürlich auch das ebenfalls neue XF 56mm F1,2 R APD gefragt. Aber auch andere Objektive wurden ausgiebig getestet:

Hochqualitative XF-Objektive:

Wer die X-Objektive allerdings nicht nur kurzfristig, sondern etwas länger testen will, hat auch dazu bei FujiFilms Leihservice die Möglichkeit. Hier kann man sich für mehrere Stunden eine Kamera und ein Objektiv kostenlos leihen.

Ein toller Leihservice für Interessierte:

Einen größeren Bereich seines Standes hat FujiFilm 2014 auch seinen Instax-Kameras gewidmet. Wer nach der Aufnahme nicht zum Drucker greifen oder seine Bilder ausbelichten lassen möchte, findet mit dieser Sofortbildkamera den Style vergangener Zeiten vor. Ebenso kann man Aufnahmen verschiedener Fotografen bewundern oder einem der zahlreichen Vorträge lauschen.

Nicht immer muss alles digital sein:

Weitere Eindrücke vom FujiFilm-Stand:

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