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Praxisbericht zur Canon EOS 5D Mark III

Unser Hands-On-Video geht auf die Tasten, Wählräder und Schnittstellen sowie die Besonderheiten der Canon EOS 5D Mark III ein.

Beim Design des Kameragehäuses der EOS 5D Mark III hat sich Canon am Flaggschiffmodell mit APS-C-Bildsensor, der Canon EOS 7D (Datenblatt) , orientiert. Nur einige wenige Bedienelemente sind bei dieser anders positioniert. Dazu zählt beispielsweise die Taste für das Quick-Menü. Diese liegt bei der Canon EOS 5D Mark III (Datenblatt) zwischen dem Joystick sowie dem Einstellrad und nicht mehr links neben dem optischen Sucher. Mit dem Joystick und dem Einstellrad wird im Menü komfortabel navigiert oder im Wiedergabemodus schnell durch die Bilder gewechselt. Besonders schnell lässt sich zudem zwischen dem Liveview-Betrieb und dem Videomodus mit dem Wählschalter auf der Rückseite wechseln.

Der Handgriff der Canon EOS 5D Mark III (Bildqualität) fällt groß aus und bietet auch ohne montierten Batteriegriff eine ausreichend große Angriffsfläche für die Hand. Sein ergonomisches Design und die aufgeraute sowie gummierte Oberfläche sorgen zudem für ein sicheres Handling. Aus einer Magnesiumlegierung besteht das Kameragehäuse, das natürlich auch gegen Staub und Spritzwasser geschützt konstruiert wurde. Sehr gut: Viele Tasten lassen sich mit verschiedenen Funktion über das "Custom-Steuerungs"-Menü konfigurieren. Dazu gehören unter anderem die Multifunktionstaste neben dem Fotoauslöser, die AF-ON-Taste auf der Rückseite oder die Abblendtaste auf der Vorderseite.

Auf der Oberseite befindet sich ein monochromes LCD, das zur Kontrolle der fotografischen Parameter (Blende, Verschlusszeit, ISO-Empfindlichkeit, …) dient. Jeweils mit zwei Funktionen doppelt belegt wurden die Tasten davor. Darüber lassen sich die Belichtungsmessmethode und der Weißabgleich wählen, können der AF-Modus und der Bildfolgemodus, sowie die Sensorempfindlichkeit und die Belichtungskorrektur erreicht werden. Letztere lässt sich zudem auch mit dem rückseitigen Einstellrad verändern. Steht nicht ausreichend Licht zur Verfügung, um das Display ablesen zu können, kann es per Tastendruck beleuchtet werden.

Das mit einem Lockschalter gesicherte Programmwählrad befindet sich auf der linken „Schulter“ der Spiegelreflexkamera und erlaubt das Aufrufen der Vollautomatik, der PSAM-Modi, des Bulb-Modus und der drei frei zusammenstellbaren Custom-Programme C1, C2 und C3. Deren Einstellungen lassen sich über das Kameramenü abspeichern. Das Hauptmenü ist im Canon-Design gehalten. Es besitzt inklusive des selbst konfigurierbaren „My-Menu“ fünf Reiter, die jeweils drei bis fünf weitere Unterpunkte bieten.

Während die Canon EOS 5D Mark II (Testbericht) nicht gerade für ihren Autofokus berühmt war, hat Canon diesen bei der EOS 5D Mark III deutlich verbessert. Statt nur einem Kreuzsensor und acht Liniensensoren besitzt das Autofokusmodul 41 Kreuzsensoren und 20 Liniensensoren. In der Mitte sorgen zudem fünf duale Kreuzsensoren für eine nochmals bessere Scharfstellung (erst ab einer Blendenöffnung von mindestens F2,8). Dass sich der Autofokus auf Profiniveau bewegt, lässt sich aber nicht nur an der großen Anzahl der Fokussensoren erkennen, sondern auch an den extrem vielen Konfigurationsmöglichkeiten. Es können alle 61 Messfelder genutzt werden, nur alle 41 Kreuzsensoren sowie 15 oder 9 Messfelder. Bei der Messfeldwahl kann zudem mit nur einem Feld („Einzelfeld-AF“), einem sehr kleinen Feld („Spot-AF“), der Messfelderweiterung um vier oder acht Messfelder um ein einzelnes Feld herum oder auch mit dem Zonen-AF gearbeitet werden. Außerdem ist natürlich auch die automatische Messfeldwahl durch die Kamera möglich.

Sechs sogenannte "Case"-Voreinstellungen, die sich auch in ihren einzelnen Optionen („AI Servo Reaktion“, „Nachführ-Beschleunigung“, „AF-Feld-Nachführung“) anpassen lassen, erlauben bei der Canon EOS 5D Mark III (Geschwindigkeit) das schnelle Wechseln der Funktionseinstellungen. Hier gibt es beispielsweise eine Mehrzweck-Voreinstellung, die möglichst viele Situationen abdecken soll, eine Voreinstellung, bei welcher der Autofokus das Motiv nachführt und „Hindernisse“ ignoriert, sowie eine Voreinstellung, die jedes Motiv sofort scharfstellt, das sich in den AF-Bereich hinein bewegt. Sehr gut: Der mittlere Fokuspunkt erlaubt die automatische Fokussierung bis zu einer Offenblende von F8. Dadurch lassen sich auch 2-fach-Telekonverter mit F4-Objektiven nutzen. Anmerkung: Diese Funktion wurde erst durch ein Firmware-Update (1.2.1) nachgerüstet und kann bei früheren Modellen daher noch nicht "aktiviert" sein.

Bei der Belichtung bietet die Canon EOS 5D Mark III eine kürzeste Verschlusszeit von 1/8.000 Sekunde. Über 63 Zonen wird dabei die Belichtung gemessen, die Messmethode ist zwischen der Mehrfeld-, der mittenbetonten, der Selektiv- und der Spotmessung wählbar. Der Verschluss der Canon EOS 5D Mark III ist laut Canon für 150.000 Auslösungen ausgelegt. Dies sind 50.000 mehr als bei der Canon EOS 5D Mark II (Testbericht) .

Mit seiner Diagonale von 3,2 Zoll fällt das Display der Canon EOS 5D Mark III (Technik) etwas größer als bei den meisten anderen Spiegelreflexkameras von Canon aus (im Schnitt 3,0 Zoll), die Auflösung ist mit 1.040.000 Subpixel allerdings identisch hoch. Wie bei allen Kleinbildmodellen von Canon kann es nicht gedreht und auch nicht geschwenkt werden. Da es sehr große Einblickwinkel besitzt, ist allerdings auch das schräge Einsehen kein Problem. Durch die hohe Auflösung werden auch feine Details aufgelöst, eine Kontrolle der Schärfe ist am Display problemlos möglich.

Klassentypisch deckt der optische Pentaprismasucher 100 Prozent des Bildfeldes ab, sein Vergrößerungsfaktor liegt bei 0,71. Das große und helle Design erlaubt eine sehr gute Bildkontrolle.

Canon hat die EOS 5D Mark III (Beispielaufnahmen) bei der Videofunktion mit verschiedenen Profifeatures ausgerüstet. Bei der Auflösung und den einstellbaren Bildraten erwartet einen dann aber nur „Standardkost“. Bis zu 30 Vollbilder pro Sekunde können bei Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) aufgenommen werden, bis zu 60 Vollbilder pro Sekunde sind bei HD-Auflösung (1.280 x 720 Pixel) möglich. Alternativ stehen auch 24, 25 und 50 Vollbilder zur Verfügung. Die Videos werden mit Interframes („IPB“) oder Intraframes („ALL-I“) sowie Monoton gespeichert. Zwischen diesen beiden Komprimierungen können wir optisch keine Unterschiede erkennen, die Datenrate der ALL-I-Videos ist allerdings rund dreimal höher. Beim Schnitt benötigen die ALL-I-Videos immerhin deutlich weniger Rechenpower. Ein Timecode lässt sich bei allen Formaten einbetten („Record Run“ oder „Free Run“) und die Tonpegelung kann manuell oder automatisch erfolgen. Die Canon EOS 5D Mark III bietet nicht nur einen 3,5mm-Eingang für ein Mikrofon, sie erlaubt auch die Tonkontrolle über einen Kopfhörerausgang (3,5mm). Sehr gut - und besser als bei allen anderen Spiegelreflexkameras von Canon - fällt die Videoqualität aus. Das Bild ist Moire-freie, die Detailschärfe überdurchschnittlich hoch.

Ein besonderes Feature hat die Kamera während der Videoaufzeichnung mit dem sogenannten leisen Betrieb zu bieten. Ist dieser aktiviert („Q“-Taste drücken), arbeitet das rückseitige Einstellrad in der Mitte als Touchpad und erlaubt damit das lautlose Ändern der Blende oder der Belichtungskorrektur. Dies demonstrieren wir Ihnen in unserem Hands-On-Video .

Ein Praxisbericht von:

Thomas Kniess

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