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Praxisbericht zur Canon PowerShot SX60 HS

Die Kameramodelle der PowerShot-SX-Serie von Canon sind bereits seit Jahren am Markt vertreten und gehören zu den Bridgekameras mit besonders großen Zoombereichen. Wie sich an dieser Serie gut erkennen lässt, hat sich der Trend zu immer größeren Brennweitenbereichen auch zuletzt nicht abgeschwächt. So hat die Canon PowerShot SX40 HS (Testbericht) ein 35-fach Zoom, die Canon PowerShot SX50 HS (Testbericht) ein 50-fach-Zoom und die Canon PowerShot SX60 HS (Datenblatt) ein 65-fach-Zoom. Optisch haben sich die Gehäuse dabei nur wenig verändert, natürlich sind sie aber etwas größer geworden.

Das Kameragehäuse ist kompakt und lässt sich mit dem großen Handgriff gut festhalten:

Die SX60 HS besitzt zum großen Teil ein Kunststoffgehäuse und einen größeren Handgriff. Dieser ist ergonomisch geformt und gummiert. In der Hand lässt sich die Canon PowerShot SX60 HS (Produktbilder) daher prima halten. Bei den Bedienelementen finden sich die üblichen Verdächtigen in Form eines Programmwählrades, eines Steuerkreuzes und verschiedener Tasten. Alle Steuerelemente sind groß, die meisten Tasten liegen aber plan im Gehäuse. Hierunter leidet der Komfort ein wenig. Dies gilt vor allem auch für das Betätigen des Ein-/Ausschalters.

Dieser liegt neben dem Programmwählrad und ist dort nicht optimal zu erreichen. Natürlich schützt dessen Position aber auch gegen ein ungewolltes Einschalten der SX60 HS. Ein Highlight bei der Bedienung ist das Einstellrad auf der Oberseite. Dieses vermisst man bei vielen Bridgekameras. Gerade wer halb automatisch oder manuell belichten möchte, kommt daran aber kaum vorbei. Nur so lassen sich die Blende oder die Verschlusszeit schnell verändern. Dass Canon an das Einstellrad gedacht hat, ist also sehr lobenswert.

Im Menü lassen sich sehr viele Parameter verändern:

Die gute Ausstattung der Kamera zeigt sich auch im Menü. Hier können alle relevanten Parameter verändert werden. Besonders als Canon-User findet man sich durch den bekannten Aufbau schnell zurecht. Aber auch Canon-Neulinge sollten sich – vor allem dank des übersichtlichen Quickmenüs – schnell orientieren können. Sehr schön finden wir an der SX60 HS auch, dass sich drei Tasten frei konfigurieren lassen. Hier kann man sich also für die Funktion seiner Wahl entscheiden. Ok, fast für die Funktion seiner Wahl. Der ISO-Wert lässt sich nämlich nicht auf eine dieser drei Tasten legen. Mit bis zu 18 Funktionen hat man ansonsten aber eine gute Auswahl.

Groß fällt die Auswahl auch bei den Fotoprogrammen aus. Die Canon PowerShot SX60 HS (Bildqualität) hat eine Vollautomatik, einen Hybrid-Automodus, bei dem vor jedem Auslösen ein kurzes Video aufgezeichnet wird, und sieben Szenenprogramme („Sport“, „Feuerwerk“, „Porträt“, …) zu bieten. Ebenso gibt es einen „Kreative Aufnahme“ genannten Modus, bei dem sechs unterschiedlich gestaltete Bilder pro Auslösen gespeichert werden, und acht Effektfilter („HDR“, „Spielzeugkamera“, „Farbverstärkung“, …). Für alle, die manuell belichten wollen, hält die Canon PowerShot SX60 HS (Abbildungsleistung) die PSAM-Programme und zwei konfigurierbare Customprogramme bereit.

Per eigener Taste lässt sich das Fokusmessfeld besonders schnell konfigurieren:

Bei der automatischen Fokussierung kann man bei der Canon PowerShot SX60 HS (Geschwindigkeit) zwischen der freien Messfeldwahl, der Gesichtserkennung und dem Verfolgungs-AF wählen. Bei der freien Messfeldwahl lässt sich dabei das Messfeld in zwei Größen konfigurieren und frei im Bild verschieben. Somit kann man das Motiv seiner Wahl optimal scharfstellen. Außergewöhnlich: Im Makromodus besitzt die Bridgekamera eine Naheinstellgrenze von 0cm. Ja, Sie haben richtig gelesen, 0cm. Dadurch kann man die Kamera gegen ein Objekt halten und „abdrücken“. In der Praxis macht dies natürlich weitestgehend keinen Sinn, denn das Objekt wird somit abgedunkelt. Da die Kamera aber natürlich auch ab einem oder zwei Zentimeter Entfernung scharfstellen kann, sind passable Vergrößerungen problemlos möglich.

Wer manuell scharfstellen möchte, bekommt Hilfe von einer Fokuslupe (2x oder 4x) sowie einem konfigurierbaren Fokuspeaking (Farben: Rot, Gelb, Blau; Peakingstärke: hoch oder gering). Eine Lupenfunktion lässt sich zur Kontrolle der Aufnahmen zudem auch bei aktiviertem AF verwenden.
Belichten kann man mit der Bridgekamera von 15 Sekunden bis zu 1/2.000 Sekunde, als Messmethoden werden die Mehrfeldmessung, die mittenbetonte Integralmessung und die Spotmessung angeboten.

Der Sucher kann leider nicht mit einem Augensensor automatisch aktiviert werden:

Der Sucher wird bei der Canon PowerShot SX60 HS (Technik) durch den Sucherbuckel nicht nur „angedeutet“, er ist auch vorhanden. Canon setzt auf ein Modell mit 922.000 Subpixel. Dies sorgt für eine scharfe Ansicht – zumindest in der Bildmitte. An den Seiten finden wir das Bild nicht mehr so scharf. Das Sucherbild fällt zudem recht klein aus. Für wenig Komfort sorgt auch das Umschalten zwischen LCD und Sucher. Hierfür muss die Display-Taste häufiger gedrückt werden.

Ein Augensensor würde das Umschalten deutlich komfortabler gestalten. Auch aus diesem Grund kann uns der Sucher nicht vollständig überzeugen. Das Display weiß mehr zu gefallen, denn es lässt sich klappen und drehen. 922.000 Subpixel sorgen hier für eine scharfe Darstellung, auch die Einblickwinkel sind groß. Ein Touchscreen gibt es dagegen leider nicht.

Videos sind bei Full-HD mit bis zu 60 Vollbildern pro Sekunde möglich:

Im Videomodus kann man bei der Canon PowerShot SX60 HS (Beispielaufnahmen) aus dem Vollen schöpfen. Full-HD-Videos sind mit 30 oder 60 Vollbildern pro Sekunde möglich, es lässt sich automatisch oder manuell belichten und auch das Fokussieren ist manuell möglich. Zudem fällt die Bildqualität sehr gut aus und auch die Tonqualität des integrierten Stereomikrofons ist gut. Des Weiteren lässt sich sogar ein externes Mikrofon anschließen und auch der Ton kann gepegelt werden. Da auch der Autofokus während der Aufnahme flott arbeitet, bleiben kaum Wünsche offen. Einzig ein leichtes Wackeln des Bildes, das selbst im Weitwinkel sichtbar ist, hat uns etwas gestört. Die Ausstattung kann sich im Videomodus aber auf alle Fälle sehen lassen. Anhand von drei Beispielvideos können Sie die Bildqualität selbst beurteilen.

Ein Praxisbericht von:

Thomas Kniess

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Kommentare

Hallo, ich würde mich über ...

Hallo, ich würde mich über einen Test der Panasonic TZ-71 interessieren, insbesondere der Vergleich der Bildqualität, ob die Verringerung der Pixelzahl im Vergleich zur TZ-61 eine Verbesserung der Lichtempfindlichkeit mit sich bringt. Beim Test von Chip wird dies behauptet, an den Bildern bei Chip kann ich es nicht wirklich erkennen.

Viele Grüße
Wolfram Rieber

Durch das herab senken der ...

Durch das herab senken der Auflösung, bekommen die einzelnen Pixel auch wieder mehr Platz auf dem Sensor zur Verfügung (Google: Pixelpitch oder auch Dot Pitch). Da mehr Platz zur Verfügung steht, können die Pixel auch größer angeordnet werden und sind deswegen auch lichtempfindlicher. Ob sich das jedoch in der Praxis sichtbar bemerkbar macht, wenn eine Nachfolgekamera von z.B. 16MP auf 12MP reduziert wird, möchte ich mal bezweifeln. Wenn dann müsste schon auf 8MP oder 6MP reduziert werden. Dann kann man sicherlich von sichtbarer Steigerung der Bildqualität reden.

Finde diese Kamera richtig cool ...

Finde diese Kamera richtig cool und würde gerne noch mehr über sie erfahren! Kann mir jemand ein bisschen über sie erzählen der diese Kamera besitzt oder sich damit auskennt?

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