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Praxisbericht zur FujiFilm XQ1

Das Kameragehäuse der XQ1 und die besonderen Features schauen wir uns in unserem Hands-On-Video etwas genauer an.

FujiFilm setzt bei der XQ1 auf ein Gehäuse aus Metall. Dies sorgt sowohl optisch als auch haptisch für einen hochwertigen Eindruck. Die Vorderseite des Kameragehäuses wurde leicht aufgeraut und ist damit etwas griffiger als glattes Metall. Daher liegt die FujiFilm XQ1 (Technik) obwohl kein Handgriff vorhanden ist, sicher in der Hand. Für das gute Handling sorgen allerdings auch die rückseitige Daumenablage aus Gummi und das geringe Gewicht der Digitalkamera (206g mit Akku und Speicherkarte).

Der Einschalt- und Zoomvorgang ist besser als beim Vorgänger FujiFilm XF1 (Testbericht) umgesetzt, denn bei dieser musste dafür am Objektivring gedreht werden. Dies war teilweise doch etwas hakelig. Klassisch per Taste, bzw. mit einem Brennweitenhebel, wird nun bei der FujiFilm XQ1 gearbeitet. Die Tasten und Wählräder sind allgemein recht klein gehalten, bei einer Kamera mit diesen kompakten Abmessungen (10,0 x 5,9 x 3,3cm) gibt es allerdings kaum Alternativen. Die Druckpunkte der Tasten sind dafür immerhin relativ klar. Das Bedienkonzept der XQ1 kann insgesamt auf jeden Fall überzeugen, denn viele Parameter lassen sich entweder per Taste, über das E-Fn-Menü oder auch über den Einstellring am Objektiv erreichen. Da dabei diverse unterschiedliche Konfigurationen möglich sind, lässt sich die FujiFilm XQ1 (Bildqualität) gut an die eigenen Wünsche und Vorstellungen anpassen. So lassen sich nach dem Drücken der E-Fn-Taste das Steuerkreuz und die beiden darüber liegenden Tasten mit insgesamt sechs Parametern quasi doppelt belegen.

Die Programmauswahl fällt bei der FujiFilm XQ1 (Datenblatt) für eine Kompaktkamera üppig aus. Neben der Automatik und der SR+-Automatik, die automatisch das passende Motivprogramm wählt, bietet die XQ1 eine halb automatische sowie auch manuelle Bedienung über die PSAM-Modi. Zudem stehen 13 Filtereffekte („Miniatur“, „High-Key“, „Dynamische Farbtiefe“, …) oder unter anderem ein Panoramamodus zur Verfügung. Ebenso lassen sich auch FujiFilms bekannte Filmsimulationen nutzen und die Kompaktkamera besitzt zudem 14 Motivprogramme („Porträt“, „Feuerwerk“, „Pro Low-Light“, …). Beim "Pro Low-Light"-Modus werden ähnlich zu Sonys Multiframe-Rauschreduzierung mehrere Bilder zusammengerechnet, um das Rauschen zu reduzieren. Wer spezielle Einstellungen direkt erreichen möchte, kann diese als C-Programm abspeichern und über das Programmwählrad schnell abrufen.

FujiFilms klassischer Menüaufbau erwartet einen auch bei der XQ1. Es gibt vier Aufnahmemenüreiter, über die sich alle Aufnahmeparameter erreichen lassen und drei Hauptmenüreiter. Diese beherbergen die generellen Einstellungen. Da das Menü sehr viele Optionen zu bieten hat, muss man leider teilweise länger nach den benötigten Parametern suchen. Dies ist allerdings trotzdem kein größeres Problem, denn alle wichtigen Parameter lassen sich – wie bereits erwähnt – über eine Taste oder das E-Fn-Menü erreichen.

Mit der Phasendetektion arbeitet der Autofokus der FujiFilm XQ1 (Geschwindigkeit), das Messfeld lässt sich in fünf Größen wählen und in einem 7x7-Raster vorgeben. Zudem kann es von der Kompaktkamera automatisch bestimmt werden. Wer manuell fokussieren möchte, kann dies bequem mit dem Einstellring am Objektiv, per Fokuslupe und Kantenanhebung (hoch oder niedrig) findet man dabei spielend die optimale Schärfe. Im Makromodus liegt die Naheinstellgrenze der Kamera bei rund 3cm, damit lassen sich auch kleinere Motive groß abbilden.

Bei der Belichtungsmessmethode kann zwischen der Mehrfeld, der Integral- sowie der Spotmessung gewählt werden, die Messung erfolgt über 256 Zonen. Die Verschlusszeit lässt sich bei der FujiFilm XQ1 (Abbildungsleistung) zwischen 30 Sekunden und 1/4.000 Sekunden einstellen, allerdings ist die kürzeste Verschlusszeit von der gewählten Blende abhängig. Bei F1,8 lässt sich beispielsweise nur 1/1.000 Sekunde einstellen. Wer die Belichtung korrigieren möchte, kann dies um plus bzw. minus drei Blendenwerte.

Das Display der FujiFilm XQ1 besitzt mit einer Diagonale von 3,0 Zoll eine bei Kompaktkameras klassische Größe. Durch die hohe Auflösung von 920.000 Subpixel lässt sich die Schärfe gut kontrollieren, dank der großen Einblickwinkel hat man auch beim Blick von oben oder von der Seite nicht mit Farbverfälschungen zu kämpfen.

Bei der Videoaufnahme bietet die FujiFilm XQ1 (Beispielaufnahmen) zwar fast keine Eingriffsmöglichkeiten, dafür aber eine große Auswahl an möglichen Auflösungen und Bildraten. Maximal lassen sich Videos in Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) mit 60 Vollbildern pro Sekunde und H.264-Codierung festhalten, alternativ sind aber auch 30 Vollbilder pro Sekunde möglich. Dies gilt ebenso für die etwas kleinere HD-Auflösung (1.280 x 720 Pixel). Auch Highspeed-Aufnahmen ermöglicht die Kompaktkamera, bei 320 x 112 Pixel sind beispielsweise 250 Vollbilder pro Sekunde möglich. Die Bildqualität der Aufnahmen (36 Mbit/s) ist akzeptabel, das optische Zoom arbeitet verlangsamt und relativ leise. Luft nach oben gibt es beim Autofokus, der sich teilweise beim Fokussieren erst länger Zeit lässt und dann plötzlich ruckartig scharfstellt. Wer dies verhindern will, kann manuell fokussieren oder die Fokussierung nicht nachführen lassen. Sehr gut: Dank 60 Vollbildern pro Sekunde wirken auch bewegte Motive stets flüssig. Nur relativ dürftig ist leider die Qualität des Tons. Mit unseren Beispielvideos können Sie selbst einen Blick auf die Aufnahmen der Kamera werfen.

Ein Praxisbericht von:

Thomas Kniess

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