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Praxisbericht zur Nikon Coolpix L840

Die Nikon Coolpix L840 (Datenblatt) ist eine Einsteiger-Bridgekamera. Beim Gehäuse setzt Nikon nur auf Kunststoff, der Handgriff wurde allerdings mit einer Gummierung versehen. Dadurch liegt die L840 gut und sicher in der Hand. Die Abmessungen der Kamera sind für ein Modell mit 38x Zoomoptik durchaus kompakt, mit 537g ist sie noch kein allzu schwerer „Brocken“. An Bedienelementen wurde gespart, Wählräder lassen sich zum Beispiel keine finden. Auch die Anzahl an Tasten hält sich in Grenzen. Die Zielgruppe der Kamera besteht hauptsächlich aus Fotografen, die lieber der Automatik der Kamera alle Einstellungen überlassen. Daher ist dieses Konzept nicht wirklich zu kritisieren.

Die Programmwahl erfolgt bei der L840 nicht per Wählrad sondern per Taste:

Die Wahl des Fotoprogramms erfolgt bei der Nikon Coolpix L840 (Bildqualität) über die „Scene“-Taste. Darüber lassen sich neben der Motivautomatik genau 18 Szenenprogramme („Sport“, „Nachtaufnahme“, „Einfach-Panorama“, …), neun Bildeffekte („Sepia“, „Pop“, „Cross-Entwicklung“, …), ein Smart-Porträt-Modus, eine Kurzfilmvorführung und eine Programmautomatik erreichen. Bei der Kurzfilmvorführung können kurze Videos aufgenommen werden, welche anschließend von der Kamera zusammengeschnitten und mit Musik hinterlegt werden. Für „normale“ Videos gibt es kein eigenes Fotoprogramm, Videos können über die mit einem roten Punkt markierte „Record“-Taste jedoch in jedem Fotoprogramm schnell gestartet werden.

Das Menü ist übersichtlich aufgebaut:

Allgemein lässt sich die Nikon Coolpix L840 (Produktbilder) gut bedienen, auch Anfänger sollten dabei keine Probleme haben. Zum einem werden sie nicht mit allzu vielen Einstellungsmöglichkeiten verwirrt, zum anderen sind die meisten Optionen verständlich beschriftet. Kurze Erklärungen zu den verschiedenen Parametern wären aber zusätzlich noch wünschenswert.

Fokusoptionen gibt es ausreichend, bei der Belichtung bietet die L840 aber nur wenige:

Beim Autofokus hat die Nikon Coolpix L840 (Geschwindigkeit) mit der permanenten Fokussierung (AF-F), der Vorfokussierung (Pre-AF), der Einzelbild-Fokussierung (AF-S) sowie einer Messfeldwahl mit mehreren Optionen („Porträt-Autofokus“, manuelle Messfeldwahl, „AF-Zielsuche“) verschiedene Funktionen zu bieten. Die Naheinstellgrenze ist mit einem Zentimeter zudem sehr kurz. Bei der Belichtung sieht es dagegen mau aus. Mangels Halbautomatiken oder einem manuellen Modus lässt sich weder die Blende noch die Verschlusszeit vorgeben, möglich ist nur die Korrektur der Belichtung (+-2 Blendenstufen) und die Wahl der Sensorempfindlichkeit.

Auf die Belichtungsmessmethode lässt sich leider ebenso kein Einfluss nehmen. Wer mit diesen Features nichts anfangen kann, dem sei gesagt, dass die L840 auch mit der Vollautomatik (=Motivautomatik) recht gute Bilder aufnimmt. Wer die Bilder trotzdem etwas anpassen möchte, hat bei der Programmautomatik (=Automatik) unter anderem die Möglichkeit, die Farbsättigung, den Farbton und Helligkeit (wie erwähnt in +-2 Blendenstufen) anzupassen.

Das klappbare LCD leistet gut Dienste:

Das Display der Nikon Coolpix L840 (Technik) macht für eine dem Einsteigersegment zuzuordnende Kamera einen sehr guten Eindruck. Zum einem sorgt die mit 921.000 Subpixel hohe Auflösung für eine sehr gute Detailwiedergabe, zum anderen kann die Bildkontrolle durch den Klappmechanismus um 90 Grad nach oben sowie 85 Grad nach unten komfortabel erfolgen. Große Einblickwinkel hat das LCD auch zu bieten. Auf den bei einigen Bridgemodellen üblichen Sucher muss bei der L840 verzichtet werden.

Im Videomodus lässt sich zwischen dem PAL- und NTSC-Standard wählen:

Die Videoaufnahme ist mit der Nikon Coolpix L840 (Beispielaufnahmen) mit 25 oder 30 Vollbildern pro Sekunde bei Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel) oder auch mit 50 oder 60 Halbbildern pro Sekunde möglich. Zudem lassen sich HD- und SD-Videos speichern und können Zeitlupen- (SD-Auflösung) und Zeitraffervideos (Full-HD-Auflösung) festgehalten werden. Während der Aufnahme lassen sich keine Einstellungen vornehmen, vor dem Start können der Autofokus und der Bildstabilisator konfiguriert werden. Außerdem kann ein Windgeräuschfilter zugeschaltet werden. Die Bildqualität der Aufnahmen ist gut, der optische Bildstabilisator kann ein leichtes Zittern allerdings auch im Weitwinkel nicht verhindern. Der Autofokus stellt zwar schnell scharf, korrigiert jedoch des Öfteren nach. Beim Zoomen wird das Geräusch des Motors sehr deutlich unterdrückt, was zu einer dumpfen Tonqualität führt.

Ein Praxisbericht von:

Thomas Kniess

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Kommentare

Die Fotoserien regelt der "Vogel-Modus", ...

Die Fotoserien regelt der "Vogel-Modus", noch nie gelang es mir aus freier Hand im Abendlicht mit ausgefahrenen Zoom derart gute Bilder zu erreichen. Mit "Dämmerung" hat man ein weiteres plus in der Hand und "Sonnenuntergang" passt sich perfekt an die Lichtstimmung an.
Videos in HD per Kabel zum HDTV sind .....-->
Kaufen, SD-Karte und Eneloop-Akku's rein, los geht es. Wer mehr herumprobieren muss, bitte nicht ohne im PDF-Dokument gelesen zu haben.
Einzigstes Manko: die sehr spärliche Bedienungsanleitung.

Sehr schöner Testbericht hat mir ...

Sehr schöner Testbericht hat mir auf jeden Fall sehr weiter geholfen kann diese Seite nur weiterempfehlen.

Gruß Nico

Hi, guter Bericht. Habe mal ...

Hi,

guter Bericht. Habe mal eine Frage als Anfänger und zwar welche Kamera sich besser schlägt als "eierlegende Wollmilchsau". Die L840 oder die Sony hx60?

Grüße und macht weiter so
Sebastian

Also die Sache mit den ...

Also die Sache mit den AA-Batterien ist doch kein Nachteil. Im Gegenteil: Das ist ein Kaufargument gegenüber proprietären Lösungen. Mit Eneloop-Akkus die beste Lösung!

Bei meiner Coolpix L840 fährt ...

Bei meiner Coolpix L840 fährt der Zoom nach dem einschalten der Kamera voll aus. Ich kann das auch nicht mehr korrigieren. Der Zoom bleibt bis zum ausschalten ganz ausgefahren. Kann mir jemand helfen? Was kann ich tun, oder ist der Schalter für den Zoombereich defekt?

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