Einleitung
Die Kamera
Technik
Datenblatt
Geschwindigkeit
Bildqualität
Bildstabilisator
Abbildungsleistung
Farbwiedergabe
Beispielaufnahmen
Praxisbericht
Fazit
Es folgen die besonderen Merkmale und Eigenschaften der Kamera.
Die Nikon Z5II folgt auf die Z 5 und ist die zweite Einsteiger-DSLM von Nikon mit einem Sensor im Kleinbildformat. Oberhalb der Z5-Serie gibt es die Modelle der Serien Z6, Z7, Z8 und Z9.
Beim 35,9 x 23,9mm großen Bildwandler handelt es sich um ein CMOS-Modell mit rückwärtiger Belichtung. Die Fotos lösen 24,2 Megapixel (6.016 x 4.016 Pixel) auf, bis zu 30 kann die spiegellose Systemkamera pro Sekunde aufnehmen.
Auf der rechten Oberseite der Nikon Z5II befinden sich zwei Einstellräder und eine Taste für die Wahl des Bildstils. Auf dem Griff liegen drei Tasten (Belichtungskorrektur, ISO, "Rec") sowie der kombinierte Ein-/Ausschalter und Auslöser. Im Griff hat Nikon wie üblich ein weiteres Einstellrad integriert.
Über die Rückseite lassen sich diverse Einstellungen über Tasten vornehmen. Unter anderem kann man das Fokusmessfeld per Joystick verschieben oder Eingaben in den Menüs per Steuerkreuz vornehmen. Die Wahl zwischen der Foto- und Videoaufnahme erfolgt per Schalter.
Das 3,2 Zoll messende LCD löst 2,1 Millionen Subpixel auf und ist dreh- sowie schwenkbar gelagert. Dadurch kann man es hinter als auch vor der Kamera einsehen. Dies ist bei Selfies oder Vlogs sehr hilfreich.
Wie alle aktuellen DSLMs von Nikon ist auch die Z5II mit dem Z-Bajonett ausgestattet. Für dieses bietet Nikon eine Reihe von Objektiven an. Darüber hinaus kann man auch Objektive von Drittherstellern (unter anderem Tamron, Viltrox oder Voigtländer) erwerben.
Einsatzbereit bringt die DSLM zusammen mit dem Standardzoom Nikkor Z 24-70mm F4 S knapp 1,2kg auf die Waage. Die Kamera wiegt damit kaum weniger als die höherklassige Nikon Z6III (1.241g mit identischer Optik).
Der Body der Z5II wiegt nur 698g und besteht zum Teil aus einer Magnesiumlegierung sowie zum Teil aus Kunststoff. Die Abdichtungen der Kamera schützen vor Staub und Spritzwasser.
Beim elektronischen Sucher nutzt Nikon ein 3,69 Millionen Subpixel auflösendes OLED-Panel mit einer Helligkeit von 3.000 Nits. Die Wiedergabe erfolgt mit 60 Hz, die Vergrößerung des Suchers gibt Nikon mit 0,8-fach an.
Auf die Integration eines Blitzgerätes hat Nikon bei der Z5II verzichtet, Aufsteckblitze kann man aber natürlich über den Blitzschuh ansteuern. Die Blitzsynchronzeit liegt bei 1/200 Sekunde, kürzere Belichtungszeiten lassen sich mit der FP-Kurzzeitsynchronisation erreichen.
Beide Speicherkartenfächer der Kamera nehmen SD-Karten auf, durch den UHS-II-Standard lassen sich hohe Datenübertragungsraten erzielen. Dadurch kann die Z5II RAW-Videos intern aufzeichnen.
Als Akku kommt bei der Z5II der EN-EL15c zum Einsatz. Die Modelle EN-EL15a und EN-EL15b lassen sich ebenso verwenden, hier gibt es jedoch mehrere Einschränkungen zu beachten. Dazu gehört unter anderem das Aufladen via USB-C in der Kamera.
Alle Kabelschnittstellen hat Nikon bei der Einsteiger-DSLM an der linken Seite platziert. Hier finden sich zwei 3,5mm-Klinkenports für ein Mikrofon sowie einen Kopfhörer (oder eine Fernbedienung), ein USB-C-Anschluss und ein Micro-HDMI-Ausgang.
Das Stativgewinde befindet sich in der optischen Achse und weit vom Akkufach entfernt. Daher lässt sich der Akku wechseln, wenn die Kamera auf einem Stativ montiert wurde.
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