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Das Fazit zur Sony Cyber-shot DSC-WX220

In der Praxis gibt es durchaus Einschränkungen durch die kleinen Abmessungen, trotzdem lässt sich die Sony Cyber-shot DSC-WX220 (Praxis) noch akzeptabel bedienen.

Als Bildsensor kommt bei der Sony Cyber-shot DSC-WX220 (Datenblatt) ein 1/2,3 Zoll großer Exmor-R-CMOS-Chip mit 18 Megapixel Auflösung (4.896 x 3.672 Pixel) und einer Sensorempfindlichkeit von ISO 100 bis ISO 12.800 zum Einsatz. Für ISO-Werte über ISO 3.200 muss allerdings die Multiframe-Rauschreduzierung verwendet werden.

Die Bildqualität der Sony Cyber-shot DSC-WX220 bewegt sich leicht über dem Klassendurchschnitt und damit auf einem – für diese Größe – respektablen Niveau. Bei niedrigen Sensorempfindlichkeiten, also ISO 100 und ISO 200, ist die Detailwiedergabe gut bis sehr gut, ein Bildrauschen fällt kaum auf. Bei ISO 400 wird ein erstes "Bildgrieseln" sichtbar, noch werden die Aufnahmen davon aber nur wenig beeinträchtigt. Bei ISO 800 greift der Rauschfilter erstmals stärker ein, was für einen ersten deutlicheren Texturverlust sorgt. Bei ISO 1.600 und ISO 3.200 fällt die Detailwiedergabe dann stark ab. Diese Sensorempfindlichkeiten sollte man nicht mehr – oder nur im Notfall – verwenden. Bilder mit ISO 6.400 und ISO 12.800 geben kaum mehr Details wieder. Bei Dunkelheit lässt sich ein erster leichter Abfall der Detailwiedergabe ab ISO 200 bis ISO 400 erkennen, bei ISO 800 fällt die Bildqualität dann deutlich ab. Bei ISO 1.600 setzt eine starke Weichzeichnung ein, mehr als diese Empfindlichkeit sorgen nur mehr für sehr eingeschränkt oder kaum nutzbare Bilder.

Bei der Geschwindigkeit können Kompaktkameras oftmals nicht in allen Punkten überzeugen – bei der Sony Cyber-shot DSC-WX220 ist dies anders. Sie erreicht bei der Serienbildaufnahme sehr flotte zehn Bilder pro Sekunde für zehn Bilder in Folge. Damit gehört sie zu den schnellsten Kompaktkameras überhaupt. Auch bei der Auslöseverzögerung mit 0,03 Sekunden und der schnellen Fokussierungszeit von 0,21 Sekunden weiß die Kompaktkamera sehr zu gefallen. Die Einschaltzeit der Kamera (bis zur vollständigen Displayanzeige) kann sich dank nur 1,43 Sekunden genauso wie die erste Bildaufnahme nach dem Einschalten mit 1,48 Sekunden ebenfalls sehen lassen. Die Sony Cyber-shot DSC-WX220 ist damit in jeder Hinsicht Schnappschuss-tauglich.

Die Farbwiedergabe bewegt sich für eine Einsteigerkamera noch im akzeptablen Bereich, die maximalen Abweichungen liegen aber schon etwas weiter vom Sollwert entfernt. Probleme ergeben sich daraus in der Praxis aber noch nicht.

Der optische SteadyShot-Bildstabilisator bietet im Videomodus einen „Aktiven“, einen „Intelligent Aktiven“ und einen Standard-Modus. Bei Letzterem bleibt die ursprüngliche Brennweite erhalten, bei den beiden anderen werden Verwacklungen auch digital ausgeglichen, wodurch sich die kleinbildäquivalente Brennweite etwas "verlängert". Alle drei Modi arbeiten ok, können am Teleende aber auch keine Wunder vollbringen. Hier sind Wackler etwas stärker sichtbar. Im Fotomodus arbeitet nur der Standardmodus, dieser kann etwa zwei bis drei Blendenstufen ausgleichen.

Bei der Cyber-shot DSC-WX220 verbaut Sony ein 10-fach-Zoom (Sony G Lens) mit kleinbildäquivalenten 25 bis 250mm. Sowohl der Weitwinkel- als auch der Telebereich sind also gut ausgestattet. Die Blendenöffnung liegt mit F3,3 bis F5,9 im Durchschnitt. Ein 10-fach-Zoomobjektiv in einer nur 2,2cm dünnen Kamera fordert natürlich seinen Tribut bei der Abbildungsleistung. Dies zeigen die Aufnahmen mit der Sony Cyber-shot DSC-WX220 deutlicher. Im Weitwinkel zeigt sich ein sichtbarer Abfall der Schärfe an den Bildrändern, dieser beginnt aber teilweise auch schon im äußeren Zentrum. Bei mittlerer Brennweite und im Telebereich nimmt der Schärfeabfall allerdings ab. Ansonsten lässt sich am 10-fach-Zoom nur wenig kritisieren. Die Verzeichnung ist zu jeder Zeit nur minimal ausgeprägt, die Randabschattung ebenfalls. Zudem lassen sich auch chromatische Aberrationen nicht erkennen.

Unser Fazit:

Bei der Cyber-shot DSC-WX220 (Hands-On) hat Sony den Namen der Kameraklasse wörtlich genommen, die WX220 ist sehr kompakt. Trotz der wirklich sehr kleinen Abmessungen muss man auf ein optisches 10-fach-Zoom mit einer kleinbildäquivalenten Brennweite von 25 bis 250mm nicht verzichten. Damit lassen sich alle wichtigen Brennweiten abdecken. Ihren Tribut fordert die Miniaturisierung dann allerdings bei der Abbildungsleistung, die Bildecken sind teilweise deutlich unschärfer als die Bildmitte. Schade ist dies vor allem, da der 1/2,3 Zoll große und 18 Megapixel auflösende CMOS-Sensor eine für die Kompaktklasse leicht überdurchschnittliche Bildqualität bietet. Das kleine Gehäuse hat natürlich außerdem einen Einfluss auf die Größe der Bedienelemente. Diese fallen bei der WX220 sehr klein aus, allzu große Finger sollte man nicht besitzen, wenn man die Digitalkamera noch akzeptabel bedienen möchte. Bei den Einstellungsmöglichkeiten bewegt sich die Kompaktkamera auf Klassenniveau. Manuelle oder halbautomatische Programme sind nicht mit an Bord, die Automatiken verrichten ihre Arbeit dafür immerhin gut. Beim Videomodus weiß die Sony Cyber-shot DSC-WX220 (Beispielaufnahmen) mit 50 Vollbildern pro Sekunde bei Full-HD-Auflösung und einer sehr guten Bildqualität zu gefallen. Dies gilt zudem für die Geschwindigkeit: Die Serienbildrate ist sehr hoch, der Autofokus ausgesprochen flott und die Einschaltzeit kurz.

Wer eine sehr kleine Digitalkamera sucht, dabei aber nicht auf eine flotte Arbeitsgeschwindigkeit und einen größeren Zoombereich verzichten will, sollte sich die Sony Cyber-shot DSC-WX220 (Technik) unbedingt näher ansehen.

Pro&Contra zur Sony Cyber-shot DSC-WX220

  • Leicht überdurchschnittliche Bildqualität (für eine Reisezoomkamera)
  • 10-fach-Zoom trotz sehr kompaktem Kameragehäuse
  • Mit 25mm sehr brauchbarer Weitwinkelbereich
  • Extrem kleine (2,2cm dünn) und leichte (122g mit Akku und Speicherkarte) Digitalkamera
  • Das Kameragehäuse ist gut verarbeitet
  • Akzeptabler optischer Bildstabilisator
  • Sehr kurze Auslöseverzögerung (0,03 Sek.) und kurze Fokussierungszeit (0,21 Sek.)
  • Sehr hohe Bildrate im Serienbildmodus (im Labor: 10 Bilder/Sek. für 10 Bilder in Folge)
  • 14 Szenenmodi ("Nachtszene", "Gegenlichtkorrektur", ...) und 11 Kreativeffekte ("Retro", ...)
  • Guter Makro-Modus (ab ca. 5cm Motivabstand)
  • WLAN und NFC für eine komfortable und schnelle kabellos Datenübertragung
  • Full-HD-Video-Aufnahme mit bis zu 50 Vollbildern pro Sekunde möglich (1080p50)
  • Sehr gute Bildqualität im Videomodus (siehe unsere drei Beispielvideos)
  • Schneller und treffsicherer Autofokus im Videomodus
  • Kompatibel zu allen getesteten Speicherkarten bis 256GB
  • Kompatibel zur 256GB Lexar Professional 600x Speed (UHS-I, Class 10) SDXC Speicherkarte
  • Kompatibel zur 16GB Toshiba SDHC UHS-II EXCERIA PRO 260/240MB/S Ultra-High-Speed Karte
  • Keine manuellen und halb automatischen Fotoprogramme
  • Kein Programmwählrad vorhanden
  • Nur relativ wenige Einstellungsmöglichkeiten
  • Die Bildschärfe lässt im Weitwinkel zum Rand hin deutlicher nach
  • Kleine und teilweise plan im Kameragehäuse liegende Tasten
  • Die Kamera liegt durch ihre glatte Oberfläche nicht optimal in der Hand
  • Der Micro-HDMI-Port liegt ungeschützt auf der Unterseite
  • Keine Ladeschale mitgeliefert (Akku muss in der Kamera geladen werden)

Testurteil

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Kommentare

Hallo, wie gut ist die ...

Hallo,

wie gut ist die Cybershot wx220 im Vergleich zur Canon IXUS 180? Im Moment sind noch keine Tests zum neuen "Kompaktmodell" von Canon vorhanden :(.

Hat schon jemand Erfahrungen?

Danke

Hallo, mit meiner "alten" kleinen ...

Hallo,

mit meiner "alten" kleinen Digitalkamera waren die Bilder nie scharf, wenn ich gezoomt habe, durch die längere Belichtungszeit waren die Bilder also immer verwackelt. Kann man aus irgendwelchen Kamerawerten/-eigenschaften ablesen, ob das bei dieser Kamera hier auch passieren könnte?

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