
Um die Grenzen der Fotografie immer weiter auszudehnen und die Technik gleichzeitig für den Benutzer einfacher zu gestalten, warten die Hersteller stetig mit mehr oder weniger sinnvollen Technologien auf. Zu den Sinnvolleren gehört die Bildstabilisation, die mittlerweile zu einer wichtigen, teilweise sogar kaufentscheidenden Eigenschaft einer Digitalkamera geworden ist. Doch Stabilisation ist nicht gleich Stabilisation. Auf dem Markt gibt es verschiedene Techniken, die hier kurz vorgestellt werden.
Egal ob es sich um eine kleine Einsteigerkamera oder das große Topmodell handelt, das Ziel der optischen Bildstabilisation ist es, eine durch Verwackeln der Kamera hervorgerufene Unschärfe mechanisch auszugleichen und so auch bei schlechteren Lichtverhältnissen qualitativ gute Bilder zu ermöglichen. Da der Einfluss des Verwackelns direkt von der verwendeten Brennweite abhängig ist, spielt die Stabilisation besonders bei langen Brennweiten eine große Rolle. Sie greift jedoch auch bei kürzeren Brennweiten ein und kann dort die Ergebnisse verbessern.