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Kompaktkamera-Empfehlungen für Weihnachten 2018

Unsere Empfehlungen: Sony RX100 VI, Olympus TOUGH TG-5, Panasonic TZ91 und Canon SX620 HS

Auch 2018 wollen wir Ihnen kurz vor Weihnachten die unserer Meinung nach besten Digitalkameras vorstellen. In einer vierteiligen Artikelserie gehen wir dabei auf jeden Kameratyp einzeln ein und nennen Ihnen die besten Angebote für verschiedene Preisklassen. Heute starten wir mit unseren Kompaktkamera-Empfehlungen.

Die Sony Cyber-shot DSC-RX100 VI (Testbericht) ist das sechste Modell der RX100-Serie und das erste mit einem größeren Zoombereich. Das Objektiv deckt eine kleinbildäquivalente Brennweite von 24 bis 200mm ab, die Blendenöffnung liegt zwischen F2,8 und F4,5. Damit eignet sich die RX100 VI für viele Fotosituationen. Die weiteren technischen Daten entsprechen zum Teil der bereits seit längerem erhältlichen Sony Cyber-shot DSC-RX100 V. Als Bildsensor kommt ein großer 1,0-Zoll-Sensor (Exmor-RS-CMOS) mit 20 Megapixel zum Einsatz, dieser sorgt für detailreiche Fotos mit einem niedrigen Bildrauschen.

Die 315 auf dem Chip vorhandenen Phasen-AF-Pixel erlauben das besonders schnelle Fokussieren, der besondere Aufbau des Bildwandlers ermöglicht unter anderem besonders hohe Bildraten. Im Serienaufnahmemodus speichert sie 24 Bilder pro Sekunde, ein großer Puffspeicher garantiert 233 JPEG- oder 109 RAW-Fotos in Folge. Daneben überzeugt die Sony Cyber-shot DSC-RX100 VI mit einer hervorragenden Ausstattung. Die Bildkontrolle ist mit einem elektronischen Aufklapp-Sucher mit 2,36 Millionen Subpixel möglich, das 3,0 Zoll große LCD mit 1,23 Millionen Subpixel lässt sich um bis zu 180 Grad nach oben schwenken. Videos zeichnet die Kompaktkamera in 4K mit bis zu 30 Vollbildern pro Sekunde auf, in Full-HD sind bis zu 1.000 Bilder pro Sekunde möglich. Es gilt also: Der Preis ist hoch, die Leistung aber ebenso.

Wer keinen ganz so großen Geldbeutel besitzt, kann zur Panasonic Lumix DC-TZ202 (Testbericht) greifen. Diese besitzt ebenfalls einen großen Bildsensor, das Objektiv deckt sogar einen noch größeren Brennweitenbereich ab. Dafür ist es lichtschwächer. Die TZ202 überzeugt in vielen Punkten, das Leistungsniveau der RX100 VI erreicht sie aber nicht ganz.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Testbericht zur Sony Cyber-shot DSC-RX100 VI .

Als zweites RX100-Modell muss in diesem Empfehlungsartikel die Sony Cyber-shot DSC-RX100 V (Testbericht) erwähnt werden. Die Kompaktkamera gehört zu den leistungsstärksten Modellen ihrer Klasse, von der RX100 VI unterscheidet sie vor allem das Objektiv. Das 2,9-fach-Zoom der Digitalkamera deckt KB-Brennweiten von 24 bis 70mm ab, die Lichtstärke liegt bei F1,8 bis F2,8. Die Kamera eignet sich somit selbst für Einsätze bei schlechten Lichtverhältnissen. Die Bildqualität kann dank 20 Megapixel auflösendem 1,0-Zoll-Sensor (13,2 x 8,8mm) für ein Modell der Kompaktklasse als exzellent bezeichnet werden.

Daneben hat die Sony Cyber-shot DSC-RX100 V eine sehr hohe Arbeitsgeschwindigkeit (24 Fotos pro Sekunde für 157 JPEG- oder 73 RAW-Aufnahmen in Folge) zu bieten, sie fokussiert in nur 0,18 Sekunden und ist mit einer Reihe von Special-Features ausgerüstet. Neben dem aufklappbaren Sucher, der bei Nichtgebrauch komplett im Gehäuse verschwindet, sind unter anderem der Zeitlupenmodus (bis zu 1.000 Bilder pro Sekunde in Full-HD) und der verzerrungsfreie elektronische Verschluss (bis zu 1/32.000 Sekunde) zu nennen. Videos speichert die RX100 V zudem in 4K-Auflösung.

Alternativen gibt es zur Sony Cyber-shot DSC-RX100 V einige. Diese können in puncto Leistung zwar nicht ganz mithalten, sind dafür aber deutlich günstiger. Dazu gehören die Vorgängermodelle Sony Cyber-shot DSC-RX100 IV (Testbericht) und Sony Cyber-shot DSC-RX100 III (Testbericht) oder die Canon PowerShot G7 X Mark II (Testbericht) und Panasonic Lumix DMC-LX15 (Testbericht) .

Weitere Informationen finden Sie in unserem Testbericht zur Sony Cyber-shot DSC-RX100 V.

Outdoorkameras haben herkömmlichen Kompaktkameras etwas voraus: Sie sind deutlich robuster gebaut und lassen sich sogar unter Wasser verwenden. Wer eine Kamera dieses Typs sucht, kann zur Olympus Tough TG-5 (Testbericht) greifen. Diese besitzt ein bis zu 15m Tiefe wasserdichtes Kameragehäuse, übersteht nach Herstelleraussage Stürze aus 2,1m Fallhöhe und lässt sich bei Temperaturen von bis zu minus zehn Grad Celsius verwenden. Die Bildqualität der TG-5 fällt in etwa klassenüblich aus, als Bildwandler kommt ein 1/2,33 Zoll großes CMOS-Modell mit 12 Megapixel zum Einsatz.

Das Objektiv der Kamera mit 25 bis 100mm KB-Brennweite ist im Weitwinkelbereich mit einer Blendenöffnung von F2 lichtstark, am Teleende steht nur noch F4,9 zur Verfügung. Punkten kann die Olympus Tough TG-5 mit einer hohen Bildrate (23,8 Fotos pro Sekunde bei voller Auflösung), einem Makromodus für extreme Vergrößerungen und der Highspeed-Videoaufnahme. In Full-HD-Auflösung sind bis zu 120 Vollbilder pro Sekunde wählbar, in 4K immer noch 30 Vollbilder pro Sekunde. Mit an Bord sind unter anderem auch ein integrierter GPS-Empfänger und ein digitaler Kompass.

Als Alternative zur Olympus Tough TG-5 bietet sich die Nikon Coolpix W300 (Testbericht) an. Deren Zoombereich ist größer, die Bildqualität dafür etwas schlechter. Zudem arbeitet die W300 nicht so schnell wie die TG-5. 4K-Videos sind dagegen ebenso möglich.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Testbericht zur Olympus TOUGH TG-5 .

Wer eine Kompaktkamera mit größerem Brennweitenbereich sein Eigen nennen möchte, jedoch nicht mehr als 350 Euro ausgeben will, kann zur Panasonic Lumix DC-TZ91 (Testbericht) greifen. Diese besitzt ein optisches 30-fach-Zoom mit einer kleinbildäquivalenten Brennweite von 24 bis 720mm, die Lichtstärke liegt zwischen F3,3 bis F6,4. Anders als bei der Sony Cyber-shot DSC-RX100 VI oder der Panasonic Lumix DC-TZ202 fällt der Bildwandler mit 1/2,3-Zoll nicht größer als bei den meisten Kompaktkameras aus, dies sorgt bei hohen Sensorempfindlichkeiten für eine deutlich schlechtere Bildqualität. Bei guten Lichtverhältnissen und niedrigen ISO-Werten sind dagegen recht ordentliche Aufnahmen möglich.

Ein schneller Serienbildmodus (bis zu zehn Bilder pro Sekunde), ein großer Pufferspeicher (80 JPEG-Bilder in voller Auflösung) und die insgesamt recht gute Ausstattung (schwenkbares Display, Sucher, viele Bedienelemente) machen die Kompaktkamera zu einem empfehlenswerten Modell. 4K-Videos speichert sie natürlich auch.

Als Alternative zur Panasonic Lumix DC-TZ91 ist unter anderem die Nikon Coolpix A900 (Testbericht) zu nennen. Hier muss man auf einen elektronischen Sucher verzichten, 4K- Videos und ein schwenkbares Display gibt es dagegen schon.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Testbericht zur Panasonic Lumix DC-TZ91.

Als preiswerte Einsteigerkamera bietet sich die Canon PowerShot SX620 HS (Testbericht) an. Deren 25-fach-Zoom deckt 25 bis 625mm KB-Brennweite ab (Lichtstärke F3,2 bis F6,6), der CMOS-Sensor der 1/2,3-Zoll-Klasse löst 20 Megapixel auf. Damit erreicht sie eine für die Kompaktkameraklasse durchschnittliche Bildqualität. Der Autofokus der Kamera stellt schnell scharf, die Serienbildrate ist dagegen langsam. Von einer günstigen Kamera kann man jedoch auch keine Spitzenwerte erwarten.

Videos nimmt die Canon PowerShot SX 620 HS in Full-HD (1080p30) auf, große Tasten und die für Einsteiger wichtigsten Bedienoptionen sind vorhanden. Das Gehäuse liegt dank eines kleinen Griffs gut in der Hand.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Testbericht zur Canon PowerShot SX620 HS .

Weitere empfehlenswerte Kameramodelle finden Sie in unseren ständig aktualisierten Digitalkamera-Kaufempfehlungen sowie über die dkamera.de- Testberichtübersicht.

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Kommentare

Hallo zusammen, plant ihr auch ...

Hallo zusammen,

plant ihr auch noch die Sony Cybershot DSC-HX99 vor Weihnachten zu testen? Aus meiner Sicht steht auch sie mit einer runden Ausstattung zu fairem Preis als Kompaktkandidat auf der Liste.

Danke,
Fridolin

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