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Spiegellose Systemkamera-Empfehlungen für Weihnachten 2018

Unsere Empfehlungen: Sony Alpha 7R III, FujiFilm X-T3, Panasonic Lumix G9, G81 und GX80

Im dritten Artikel unserer vierteiligen Empfehlungsserie gehen wir auf Digitalkameras ohne Spiegel und mit wechselbaren Objektiven ein. Diese sind seit spätestens 2018 stark auf dem Vormarsch, die diesjährige photokina wurde von ihnen geprägt. Es folgt eine Reihe von DSLM-Empfehlungen für verschiedene Preisklassen.

Die Sony Alpha7R III ist das dritte Modell der Alpha-7R-Serie und überbietet ihr Vorgängermodell, die ihrerseits bereits sehr gute 7R II, nochmals deutlich. Beim Bildwandler gibt es dagegen keine größeren Unterschiede, der 42,2 Megapixel auflösende Vollformatsensor liefert Fotos mit einer brillanten Darstellungsqualität. Dank rückwärtiger Belichtung bleibt das Bildrauschen auf einem sehr niedrigen Niveau, durch den beweglichen Sensor ist die Stabilisierung unabhängig vom eingesetzten Objektiv möglich.

Aber auch abseits der Bildqualität überzeugt die Kamera in praktisch allen Bereichen. Fotos nimmt die DSLM bis zu zehn pro Sekunde auf, ein großer Pufferspeicher garantiert lange Aufnahmeserien. Daneben hat die Alpha 7R III einen schnellen Autofokus (mit 399 Phasen-AF-Messfeldern im erweiterten Zentrum), einen hochauflösenden Sucher (3,69 Megapixel) mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde, ein schwenkbares Display und ein abgedichtetes Kameragehäuse mit vielen Tasten sowie einem Joystick zu bieten. Bei Videos kann man sich zwischen 4K mit bis zu 30 Vollbildern pro Sekunde und Full-HD mit bis zu 120 Vollbildern pro Sekunde entscheiden. Zwei Speicherkartenslots erlauben das kamerainterne Backup.

Als Alternative zur Sony Alpha 7R III lässt sich die Nikon Z 7 (Testbericht) nennen. Diese besitzt einen ähnlich hoch auflösenden Bildwandler (45,4 Megapixel, rückwärtig belichtet), überzeugt mit einem sehr scharfen Sucher und Display und ist noch etwas besser abgedichtet. Videos speichert man in 4K (2160p30) oder Full-HD (1080p120).

Wer nicht ganz so viel Geld zur Verfügung hat und trotzdem ein Kameramodell mit Vollformatsensor sucht, kann zur Sony Alpha 7 III (Testbericht) greifen. Deren Fotos besitzen 24 Megapixel, sie speichert zehn Bilder pro Sekunde und verfügt über einen sehr potenten Autofokus. Bei Videos kann man sich wie bei den ersten beiden Modellen zwischen 4K mit bis zu 30p und Full-HD mit bis zu 120p entscheiden. Beim Sucher und dem Schwenk-Display muss man dagegen mit etwas weniger Pixeln auskommen.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Testbericht zur Sony Alpha 7R III .

Die derzeit beste spiegellose Systemkamera mit APS-C-Sensor ist die FujiFilm X-T3. Wie keine zweite Kamera vereint sie hervorragende Foto- und Videoeigenschaften. Fotos speichert die DSLM mit einem 26 Megapixel auflösenden Sensor, durch dessen rückwärtige Belichtung das Bildrauschen reduziert wird. Im Serienbildmodus kann man sich zwischen 30 Bildern pro Sekunde mit 16 Megapixel und 20 Bildern pro Sekunde mit voller Auflösung entscheiden. Der Autofokus arbeitet mit 2,16 Millionen Phasen-AF-Pixeln, die Phasendetektion ist im gesamten Bildfeld möglich.

Der Videomodus der FujiFilm X-T3 hat eine lange Liste von Features zu bieten. Neben 60 Vollbildern pro Sekunde in 4K und 120 Vollbildern pro Sekunde in Full-HD ist die Aufnahme in 4K-Cinema-Auflösung (4.096 x 2.160 Pixel), mit 10Bit oder mit besonders hohen Bitraten (max. 400Mbit/s) zu nennen. Viele Bedienelemente, ein abgedichtetes Gehäuse und zwei Speicherkartenslots fehlen ebenso nicht. Die Bildkontrolle erfolgt mittels eines hochauflösenden Suchers und eines in drei Richtungen schwenkbaren Displays.

Eine echte Alternative zur FujiFilm X-T3 gibt es nicht, bei den spiegellosen Systemkameras mit APS-C-Sensor kommt noch die FujiFilm X-H1 (Testbericht) mit kamerainternem Bildstabilisator infrage. Ihr fehlen dafür 60p in 4K-Auflösung.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Testbericht zur FujiFilm X-T3 .

Ebenfalls sehr flexibel einsetzbar ist die Panasonic Lumix DC-G9. Deren Sucher gehört allerdings zur Micro-Four-Thirds-Klasse (17,3 x 13,0mm) und fällt damit nochmals kleiner als bei der X-T3 aus. Die 20 Megapixel auflösenden Bilder lösen viele Details auf, das Bildrauschen fällt bis auf sehr hohe ISO-Stufen nicht zu gravierend ins Gewicht. Serienaufnahmen schafft die G9 mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde bei voller Auflösung. Wer kontinuierlich scharfstellen möchte, erreicht bis zu 20 Bilder pro Sekunde. Daneben hat die spiegellose Systemkamera einen superschnellen Autofokus und einen High-Resolution-Modus für Fotos mit 80 Megapixel zu bieten.

Der elektronische Sucher der Panasonic Lumix DC-G9 ist besonders groß (0,8-fache Vergrößerung), das Sucherbild dank 3,69 Millionen Subpixel sehr detailreich. Videos nimmt die Digitalkamera in 4K-Auflösung mit bis zu 60 Vollbildern pro Sekunde auf, in Full-HD lassen sich per Zeitlupenfunktion bis zu 180 Vollbilder pro Sekunde speichern. Ein robustes Kameragehäuse mit vielen Bedienelementen und zwei SD-Slots gibt es natürlich auch.

Zwei Alternativen mit Micro-Four-Thirds-Sensor sind die Panasonic Lumix DC-GH5 und die Olympus OM-D E-M1 Mark II. Beide gehören zur ersten Liga in der MFT-Klasse. Während die GH5 einen der besten Videomodi im DSLM-Segment besitzt, hat die E-M1 Mark II besonderes viele Fotofeatures zu bieten.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Testbericht zur Panasonic Lumix DC-G9 .

Unterhalb des 1.000-Euro-Bereichs hat die FujIFilm X-T20 ein besonders gutes Gesamtpakt zu bieten. Die Fotos des 24 Megapixel auflösenden X-Trans-CMOS-III-Sensor in APS-C-Größe sind detailreich und rauscharm, mit 13,4 Bildern pro Sekunde erreicht die X-T2 eine sehr hohe Bildrate. Daneben müssen unter anderem die hohe Anzahl an Bedienelementen, das Metallgehäuse und der schnelle Autofokus (325 Messfelder) positiv erwähnt werden. Bei Videos muss man auf die 4K-Auflösung (2160p30) nicht verzichten, in Full-HD kann man bis zu 60 Vollbilder pro Sekunde aufnehmen.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Testbericht zur FujiFilm X-T20 .

Eine der Kameras mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis ist schon länger die Panasonic Lumix DMC-G81. Auf die allerneuesten Technologien muss man hier zwar verzichten, erhält dafür aber ein grundsolides Modell zu einem sehr niedrigen Preis. Auf der Pro-Seite sind unter anderem die hohe Serienbildrate (bis zu 9,5 Bilder pro Sekunde), ein großer Pufferspeicher und ein schneller Autofokus zu finden. Zudem kann die spiegellose Systemkamera mit der 4K-Videoaufnahme (30p), sehr vielen Fotofeatures und einem abgedichteten Kameragehäuse aus Magnesium punkten. Der Sucher und das dreh- sowie schwenkbare Display sind gut, die Bildqualität reicht mit dem 16 Megapixel auflösenden MFT-Sensor für viele Situationen. Dank Sensorstabilisierung benötigt das verwendete Objektiv keinen eigenen Stabilisator.

Als Alternative zur Panasonic Lumix DMC-G81 kann unter anderem die Olympus OM-D E-M5 Mark II (Testbericht) genannt werden. Mit Ausnahme der 4K-Videoaufnahme liegt die DSLM von Olympus in vielen Punkten auf dem Niveau der G81. Wer ein Modell mit APS-C-Sensor sucht kann sich die Sony Alpha 6300 (Testbericht) näher anschauen.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Testbericht zur Panasonic Lumix DMC-G81 .

Weitere empfehlenswerte Kameramodelle finden Sie in unseren ständig aktualisierten Digitalkamera-Kaufempfehlungen sowie über die dkamera.de- Testberichtübersicht.

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