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Spiegellose Systemkamera-Empfehlungen für Weihnachten 2019

Unsere Empfehlungen: u. a. Sony Alpha 7R III, Nikon Z 7, FujiFilm X-T3 und Panasonic Lumix G9

Im dritten Empfehlungsartikel unserer vierteiligen Serie schauen wir uns spiegellose Systemkameras an. Diese haben spätestens 2019 ihren Geschwistern mit Spiegel den  Rang abgelaufen. Fast jeder Hersteller bietet mittlerweile DSLMs an, entsprechend groß ist das Angebot. Von teuer bis billig, vom High-End- bis Einsteiger-Segment ist alles dabei.

Obwohl sie schon seit zwei Jahren auf dem Markt ist, gehört die Sony Alpha 7R III weiterhin zu den besten spiegellosen Systemkameras. Die Mischung aus Bildqualität, Schnelligkeit und weiterer Ausstattung lässt wenig Wünsche offen. Der 42,2 Megapixel auflösende Vollformatsensor der 7R III liefert gestochen scharfe Fotos mit einem sehr niedrigen Bildrauschen, dessen bewegliche Lagerung erlaubt unter anderem die Bildstabilisierung.

Sehen lassen können sich zudem der Serienbildmodus (bis zu 10 Bilder pro Sekunde), der Autofokus (399 Phasen-AF-Felder) und der Videomodus (4K mit 30p oder Full-HD mit 120p). Zur Liste der weiteren Features gehören ein hochauflösender Sucher (3,69 Megapixel) mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde, ein schwenkbares Display und eine größere Anzahl Schnittstellen. Das abgedichtete Gehäuse besteht aus solidem Magnesium, viele Bedienelemente lassen sich konfigurieren.

Als Alternative zur 7R III bieten sich für Freunde von hohen Bildraten die Sony Alpha 7 III (Testbericht) und Nikon Z 6 (Testbericht) an. Beide besitzen deutlich weniger Pixel, arbeiten aber sehr schnell. Die Nikon Z 7 (Testbericht) und Panasonic Lumix DC-S1R (Testbericht) sind dagegen Modelle für Fotografen mit dem Wunsch nach einer besonders hohen Auflösung. Die Panasonic Lumix DC-S1 (Testbericht) verbindet eine sehr gute Fotofunktion mit einer herausragenden Videofunktion.

Weitere Informationen zur Kamera:

Testbericht der Sony Alpha 7R III
Vergleichstest Sony Alpha 7R III vs. Panasonic Lumix DC-S1R vs. Nikon Z 7

Nur mit einem APS-C-Sensor ausgestattet ist dagegen die FujiFilm X-T3. Das Wort „nur“ sollte man jedoch nicht überbewerten, denn der 26 Megapixel auflösende X-Trans-CMOS-Sensor IV der DSLM liefert scharfe und rauscharme Bilder. Hier ist die Liste der Pluspunkte der X-T3 aber natürlich noch nicht am Ende. 30 Bilder pro Sekunde mit 16 Megapixel und 20 Bildern pro Sekunde mit voller Auflösung sind top Ergebnisse. 2,16 Millionen Phasen-AF-Pixel erlauben zudem das schnelle Fokussieren. Videos nimmt die Kamera in 4K mit bis zu 60 Vollbildern pro Sekunde auf, in Full-HD sind es bis zu 120 Vollbilder pro Sekunde. Zahlreiche weitere Videofeatures machen die X-T3 sogar für professionelle Videografen interessant. Erwähnenswert sind bei der spiegellosen Systemkamera auch der hochauflösende Sucher, das in drei Richtungen schwenkbare LCD und das robuste Kameragehäuse mit Abdichtungen. Sehr viele Parameter lassen sich zudem über Einstellräder schnell verändern.

Wer nicht ganz so viel Geld übrig hat, kann bei FujiFilm unter anderem zur X-T30 (Testbericht) greifen. Diese verfügt über den gleichen Bildwandler, sie speichert ähnlich viele Bilder pro Sekunde und viele Optionen fehlen ebenfalls nicht. Beim Sucher und dem Display sind dagegen ein paar Abstriche nötig, In 4K bleibt man außerdem auf 30 Vollbilder pro Sekunde beschränkt.

Weitere Informationen zur Kamera:

Testbericht der FujiFilm X-T3

Sony bietet in der spiegellosen Mittelklasse die Alpha 6400 an. Dabei handelt es sich um eine DSLM mit 24 Megapixel auflösendem CMOS-Sensor. Die Bildqualität des Chips reicht für nahezu alle Aufgabengebiete aus, erst ab ISO 6.400 können sich Vollformatsensoren deutlich absetzen. Zu den Stärken der Alpha 6400 gehören des Weiteren eine richtig flotte Serienbildfunktion (bis zu elf Bilder pro Sekunde) und ein exzellentes Autofokussystem. 425 Phasen-AF-Pixel und optimierte AF-Algorithmen sorgen für ein extrem treffsicheres Scharfstellen. Der Pufferspeicher reicht mit 116 JPEG- und 48-RAW-Bildern für viele Situationen aus,

Videos nimmt die Sony Alpha 6400 in 4K (bis zu 30p) oder in Full-HD (bis zu 120p) mit einer exzellenten Qualität auf, ein Mikrofon lässt sich anschließen. Der Sucher mit OLED-Panel und 2,36 Millionen Subpixel ist von vielen Alpha-Kameras bekannt, das 3,0 Zoll große Display erlaubt die Kontrolle auch bei Selbstporträts. Viele Einstellungsmöglichkeiten und das abgedichtete Magnesiumgehäuse runden das ansprechende Featurepaket ab.

Weitere Informationen zur Kamera:

Testbericht der Sony Alpha 6400

Eine extrem leistungsfähige Kamera mit Micro-Four-Thirds-Sensor ist die Panasonic Lumix DC-G9 (Testbericht) . Das Ende 2017 auf den Markt gekommene Flaggschiff (neben der GH5) wurde erst vor kurzem per Firmware um neue Funktionen erweitert. Für die DSLM sprechen eine lange Liste von Funktionen und ein erstaunlich niedrigere Preis. Für rund 1.100 Euro erhält man Features, die bei anderen Herstellern fast das doppelte Kosten. Dazu gehören ein hochauflösender Sucher (3,69 Millionen Subpixel), ein dreh- und schwenkbares Display und ein abgedichtetes Magnesium-Gehäuse. Letzteres liegt dank eines großen Griffs sehr komfortabel in der Hand, zu den vielen vorhandenen Bedienelementen gehört auch ein Joystick.

Des Weiteren setzt sich die Panasonic Lumix DC-G9 von in etwa gleich teuren Modellen mit einer rasanten Serienfunktion (bis 60 Fotos pro Sekunde) und der 4K-Videoaufnahme (bis zu 60p) ab. Der stabilisierte Micro-Four-Thirds-Chip mit 20 Megapixel liefert bis ISO 1.600 sehr detailreiche und bis ISO 3.200 gut aufgelöste Bilder. Um die High-ISO-Fähigkeiten ist es natürlich nicht so gut wie bei Kameras mit größeren Sensoren bestellt, teilweise lässt sich das jedoch mit lichtstarken und trotzdem kompakten Objektiven ausgleichen.

Zu den Alternativen gehören die Olympus OM-D E-M1 Mark II (Testbericht) oder das Schwestermodell Panasonic Lumix DC-GH5 (Testbericht) .

Weitere Informationen zur Kamera:

Testbericht der Panasonic Lumix DC-G9
Vergleichstest Panasonic Lumix DC-G9 vs Lumix DC-GH5
Vergleichstest Panasonic Lumix DC-G9 vs Olympus OM-D E-M1 Mark II

Zu den Kameras mit einer besonders langen Featureliste gehört auch die Panasonic Lumix DMC-G91 (Testbericht) . Auf die allerneuesten Technologien muss man hier zwar verzichten, erhält dafür aber ein grundsolides Modell. Zu den Stärken der DSLM gehören unter anderem eine hohe Serienbildrate (bis zu 9,3 Bilder pro Sekunde), ein großer Pufferspeicher (31 RAWs oder 411 JPEG-Fotos und Serie möglich) und ein schneller Autofokus (0,10 Sekunden bei statischen Motiven). Des Weiteren kann die spiegellose Systemkamera mit der 4K-Videoaufnahme (bis zu 30p) und der Zeitlupenaufnahmen in Full-HD (bis zu 120p) punkten. Sehr viele Fotofeatures (4K-Foto, Post-Focus, Intervallaufnahme, ...) und ein abgedichtetes Kameragehäuse sind ebenfalls auf der Habenseite zu nennen. Der Sucher und das dreh- sowie schwenkbare Display sind gut, die Bildqualität des 20,2 Megapixel auflösenden MFT-Sensor reicht für viele Situationen aus. Dank Sensorstabilisierung benötigt das verwendete Objektiv keinen eigenen Stabilisator.

Als Alternative zur Panasonic Lumix DMC-G91 kann man unter anderem zum Vorgängermodell Panasonic Lumix DC-G81 (Testbericht) greifen. Dessen Leistung ist etwas niedriger, der Preis dafür günstiger. Zudem sind die Modelle von Olympus, genauer gesagt die Olympus OM-D E-M5 Mark III (Testbericht) und die OM-D E-M5 Mark II (Testbericht) , interessant.

Weitere Informationen zur Kamera:

Testbericht der Panasonic Lumix DC-G91

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